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3 Bäume am Rohrammerdyk

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der Freundeskreis um Britta Bäcker und Bettina Hansmeier in Erinnerung an den verstorbenen Freund Helmut Messner drei Bäume gespendet. Bei den Bäumen handelt es sich um drei Stieleichen, die in den letzten Tagen am Rohrammerdyk in Krefeld-Hüls auf einer vom Naturschutzbund Krefeld/Viersen (Nabu) gepflegten Fläche gepflanzt wurden, wodurch „vorhandene Baumlücken“ sinnvollerweise geschlossen werden konnten.

Im Bild: Besichtigung und Begutachtung einer Stieleiche durch den Freundeskreis und die Angehörigen des verstorbenen Helmut Messner sowie die Akteure des Nabu Krefeld/Viersen, der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und der Baumschule Büssem/Indenklef.

Verbunden mit seinem Dank für die großzügige Baumspende sprach der Koordinator der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Peter Könen, den Angehörigen und dem Freundeskreis zu dem schweren Verlust, der sie durch den Tod von Helmut Messner betroffen hat, im Namen unserer Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, aber auch im eigenen Namen, sein tief empfundenes Beileid aus und fügte hinzu: „Mit den Bäumen wollen Sie, liebe Freunde, Angehörige und Verwandten, an einen lieben Verstorbenen erinnern. Ein Erinnerungsbaum, hilft Erinnerungen lebendig zu halten. Ein Erinnerungsbaum ist eine wachsende Erinnerung an jemanden oder ein Ereignis, das Ihnen wichtig ist. Ein Erinnerungsbaum ist eine einzigartige Möglichkeit, nach einem Verlust eines lieben Menschen eine lebende, wachsende Erinnerung zu schaffen.“

Mit der Spende komme die Initiative dem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, drei Bäume näher. Es seien die Bäume Nr. 1718, 1719 und 1720 von 3333 Bäumen, die im Rahmen der Initiative gepflanzt werden sollen. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Hülser Bruch. Sein Dank galt auch dem Naturschutzbund Krefeld/Viersen, der durch Bodo Meyer bei der Festlegung der Pflanzstellen und bei der Auswahl der Bäume behilflich war, und der Baumschule Büssem-Indenklef, die die Bäume beschafft und durch Inhaber Peter Büssem und seinen Gesellen sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt wurden.

Im Bild: Nachdem die erste Stieleiche von Peter Büssem und Kevin Kammer von der Baumschule Büssem/Indenklef ins Erdreich gesetzt wurden, bekam der Baum – assistiert von Nabu-Chef Bodo Meyer (links) – das erste Wasser von Bettina Hansmeier und Britta Bäcker aus dem Wasserbehälter.

Wie der Vorsitzende des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen, Bodo Meyer, erklärte, pflegt der Nabu Krefeld/Kreis Viersen seit einigen Jahren eine größere Fläche am Rohrammerdyk mitten im Naturschutzgebiet. Dafür, dass am Rande dieser Fläche nunmehr aufgrund der Spende des Freundeskreises um Britta Bäcker und Bettina Hansmeier drei Stieleichen gepflanzt werden können, zeigte sich Bode Meyer sehr dankbar. Die Stiel-Eiche biete vielen Insektenarten und deren Larven Futter und Lebensraum, den Bienen lieferten sie im Mai Pollen. Die Früchte seien zudem eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogel- und Säugetierarten. Dass die Pflanzung der drei Stiel-Eichen am Rohrammerdyk zusammen mit den Akteuren des Nabu Krefeld/Viersen und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ durchgeführt werden konnte, sei „das große Verdienst“ der Spenderinnen und Spender sowie der Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und des Nabu Krefeld/Viersen, lobten Britta Bäcker und Bettina Hansmeier das damit verbundene beispielhafte Engagement aller Beteiligten, denen dafür „Dank und Anerkennung“ gebühre, wie sie hervorhoben.

Im Bild: Die Bewässerung der zweiten Stieleiche erfolgte durch die Brüder des verstorbenen Helmut Messner.

Zum Hülser Bruch: Das Hülser Bruch ist mit 430 Hektar seit 2002 das größte Naturschutzgebiet Krefelds. Es liegt rund vier Kilometer nördlich der Krefelder Stadtmitte und etwa zwei Kilometer nordöstlich der eingemeindeten Ortschaft Hüls.
Es liegt in den Gemarkungen Traar und Hüls. Im Norden befindet sich der Hülser Berg, mit 63 Metern die höchste natürliche Erhebung. DerGeldener Fleuth hier auch Flöthbach oder Kütze Kall genannt, fließt vom Bruch in die Niers.
Das Hülser Bruch ist eine Verebnung aus der Endphase der vorletzten Eiszeit (Saale-Eiszeit) vor etwa 140 000 Jahren, und der nördlich angrenzende, 63 Meter hohe Hülser Berg ist der Rest der Stauchmoräne. In der Endphase der vorletzten Eiszeit häuften die Gletscher am Niederrhein Wälle aus Lehm und Steinen auf. Nachdem das Eis abgetaut war, blieben diese so genannten Stauchmoränen als deutliche Erhebungen zurück. Wind und Wetter ebneten sie; vor allem aber war der Rhein, der sein Bett immer wieder verlegte, für Abtragungen verantwortlich. Durch das vom Rhein abgeschwemmte Material wurden die flachen Schmelzwasserrinnen und -senken in der Umgebung eingeebnet. Das Hülser Bruch ist eine solche Verebnung.
Die Bezeichnung „Bruch“ stammt aus früheren Zeiten, als das gesamte Gebiet wesentlich feuchter als heutzutage war. Hoch anstehendes Grundwasser und tonige Erdschichten sind für den Ackerbau ungeeignet, so dass das Gebiet lediglich zur Beschaffung von Brennholz und Streu genutzt wurde. Der oder das Bruch wurde als Wort für Sümpfe mit (eventuell ehemaligem) Busch- oder Waldbestand verwendet. Niederdeutsch Brook, Brock, Broich, Brauck, entsprechend Althochdeutsch bruoh, Mittelhochdeutsch bruoch, Altenglisch broces, Niederländisch broek).
Die Feuchtwiesen sind die letzten Überreste der vormaligen Flachmoore und im Hülser Bruch die Ausnahme. Das Hülser Bruch ist eine in dieser Art einmalige alte Kulturlandschaft. Ziel der Naturschutzmaßnahmen ist die Erhaltung und Weiterentwicklung der Bruchlandschaft sowie die Sicherung und Stabilisierung der Besonderheiten dieses Naturschutzgebietes.
Es besteht eine abwechslungsreiche und vielfältige Vegetation. Vorhandene Biotope sind unter anderem Niederwald, Mittelwald, Hecken, Kopfweiden, Dyks und Grünlandbereiche.
Das Hülser Bruch ist Heimat für viele Tiere. Neben vielen Wildarten und Amphibien wird auch Pirol, Schwarzspecht, Steinkauz und Baumfalken eine Möglichkeit zum Überleben geboten.

Zu den Bäumen: Die Stieleiche (Quercus robur, Synonym: Quercus pedunculata), auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Um ihre Zugehörigkeit zur Gattung der Eichen zu betonen, ist in der Botanik die Bindestrichweise Stiel-Eiche bzw. Sommer-Eiche üblich. Die Stieleiche war „Baum des Jahres“ 1989.

Im Bild: Die dritte Stieleiche von den Brüdern und einem Freund des Verstorbenen gewässert. 

Die Stieleiche ist ein 20 bis über 40 Meter hoher Laubbaum und erreicht einen Stammumfang bis 3 Meter, im Freistand bis über 12 Meter, wie die Femeiche. Ihr Höchstalter liegt bei 500 bis 1000 Jahren, in Ausnahmefällen bis zu 1400 Jahren. Ihre Rinde ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, furchige, graubraune Borke gebildet. Die Knospen sind stumpf, eiförmig und sitzen gehäuft an den Triebenden. Die wechselständigen, ledrigen Blätter sind nur kurz gestielt und werden 10 bis 15 Zentimeter lang. Sie sind oberseits tiefgrün glänzend, auf der Unterseite heller und in fünf bis sechs Buchen gelappt. Insbesondere bei jungen Bäumen verbleiben die verwelkten Blätter während der Winterruhe am Baum (Marzeszenz).

Erneute Pflanzung im Krefelder Zoo

„Wir freuen uns, dass die orts- und naturverbundenen Zoofreundin Traute Maslaton ihren 88. Geburtstag, zu dem wir ihr sehr herzlich gratulieren, zum Anlass genommen hat, einen Baum zu spenden, den wir hier und heute im Krefelder Zoo pflanzen“, stellte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, in ihrer Begrüssungsansprache im Krefelder Zoo im Kreise der Spenderin und ihrer Familie und ihrer Freunde fest. Der Krefelder Zoo liege der Spenderin sehr  am Herzen. Mit ihrer Spende möchte sie zur Bereicherung und Erweiterung des Baumbestandes im Krefelder Zoo beitragen. Die Familie Maslaton habe darüber hinaus zu Ehren der Mutter, Großmutter und Schwiegermutter zwei weitere Bäume gespendet, „so dass wir heute insgesamt drei Bäume hier im Zoo pflanzen können“, freute sich Renate Krins. Bei den Bäumen handele es sich um eine Dreilappige Papau, eine Lagerstroemia Indika und eine Parrotia persica.

Im Bild: Traute Maslaton (links) mit Sohn Matthias Maslaton (Mitte) und Friedrich Berlemann (rechts) beim „Angiessen“ eines der drei Spendenbäume für den Krefelder Zoo.

Renate Krins weiter: „Wir bedanken uns für diese großzügige Spende, mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, wieder drei Bäume näher kommen. Es sind die Bäume Nr. 1715, 1716 und 1717 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen. Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Krefelder Zoo, der nicht nur Heimat der hier vorhandenen Tierwelt ist, sonder der auch eine wichtige ‚grüne Lunge‘ im Stadtgebiet Krefeld darstellt.“  Gleichzeitig dankte Sie auch dem Vorsitzenden der Krefelder Zoo-Freunde, Friedrich Berlemann, sowie dem ZooGärtner Jörg Kieselstein und seinem Team, die nicht nur bei der Beschaffung der Bäume behilflich waren, sondern die Bäume auch sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hätten, „in dem sie hoffentlich wachsen und gedeihen mögen“.

Zoofreunde-Vorsitzender Friedrich Berlemann zeigt sich „hocherfreut“ über die Spende der drei Bäume und dankte der Familie Maslaton „für dieses großartige Zeichen der Verbundenheit mit dem Krefelder Zoo“. Traute Maslaton dankte allen Akteuren der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Krefelder Zoofreunde und des Krefelder Zoos, die dazu beigetragen hätten, dass die Baumpflanzung an ihrem 88. Geburtstag im Krefelder Zoo ermöglicht werden konnte. Es sei ihr besonderer Wunsch gewesen, diesen Tag im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde mit der Baumpflanzung und einer anschließenden „Niederrheinischen Kaffeetafel“ im ZooCafe im Krefelder Zoo zu verbringen.

Zur Spenderin: Traute Maslaton ist nicht nur sehr naturverbunden, sondern auch dem Krefelder Zoo und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ besonders zugetan, in deren Rahmen sie mit ihrer Familie mittlerweile schon dreizehn Bäume gespendet hat, die im Stadtpark Fischeln und im Krefelder Zoo gepflanzt wurden. 

Zu den Bäumen: Eine Dreilappige Papau, mit wissenschaftlicher Bezeichnung Asimina triloba Dunal, wird auch Indianerbanane oder Pawpaw genannt. Sie ist eine in Nordamerika heimische Pflanzenart aus der Gattung der Papau in der Familie der Annonengewächse. Eine Lagerstroemia Indika. Die Lagerstroemia-Arten sind laubwerfende Bäume oder Sträucher. Die jungen Zweige sind meist vierkantig. 

Die einfachen Laubblätter sind je nach Art gegen- oder wechselständig, gestielt oder ungestielt. Die Blattränder sind glatt. Die Nebenblätter meist klein. Eine Parrotia persica. Die Parrotia persica, auch Parrotie, Persischer Eisenholzbaum, Persisches Eisenholz, Eisenbaum und wie viele andere Pflanzenarten auch Eisenholz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Zaubernussgewächse. 

Zum Krefelder Zoo: Gründung: 22. Mai 1938; Besucher: im Jahr 2022 besuchten insgesamt 410.090 Menschen den Zoo. Diese Zahl ergibt sich aus 314.448 Besuchen mit einer Tageskarte und den gezählten Besuchen der 16.467 Jahreskarteninhaber; Gesellschaftsform: gGmbH; Gesellschafter: Stadt Krefeld (74,9 Prozent) und Zoofreunde Krefeld e.V. (25,1 Prozent; Arten: 159 plus 50 Arten Schmetterlinge; Tiere: ca. 1.000 Tiere (ohne Insekten), Wappentier; Schneeleopard; Zuchtbücher: 3; rund 84 Mitarbeiter:innen und circa 20 Ehrenamtliche.

Im Bild: Als äußeres Zeichen des Dankes überreicht Friedrich Berlemann (rechts) die Urkunden für die Baumspende an Traute Maslaton (links) und ihren Sohn Matthias Maslaton (Mitte). Im Hintergrund: Der Leiter der Zoo-Gärtnerei, Jörg Kieselstein.

Zum Verein Zoofreunde Krefeld e.V.: Über 5.000 Zoofreunde unterstützen die Entwicklung des Krefelder Zoos. Der Verein ist Gesellschafter der Zoo Krefeld gGmbH und Mitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V. Durch großzügige Geldspenden, Mitgliedsbeiträge und persönliches Engagement lassen Zoofreunde seit über 40 Jahren Zooträume Realität werden.

Holzapfel für Stadtpark Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der heimat- und naturverbundene Uerdinger Bürger Günther Heinze anläßlich seines 80. Geburtstages aus Geldgeschenken, die ihm von seinen Geburtstagsgästen zugewendet wurden, einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um einen Holzapfel (Malus sylvestris). Der Holzapfel, auch als Europäischer Wildapfel bezeichnet, ist eine Laubbaum-Art der Gattung der Äpfel (Malus) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Holzapfel war der „Baum des Jahres 2013“ in Deutschland. 

Im Bild: Der Spender Günther Heinze mit seiner Frau Carla Walther beim „Angießen“ des Holzapfels im Stadtpark Uerdingen im Beisein zahlreicher Freunde und Verwandten sowie der Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und der Baumschule Büssem-Indenklef.

Für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bedankte sich deren Schirmherrin Renate Krins für die großzügige Spende. Gleichzeitig gratulierte sie dem Spender sehr herzlich zu seinem runden Geburtstag und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit, viel Glück, Reichtum und ein langes Leben. Die Baumpflanzung komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute. Mit der Baumpflanzung komme die Initiative auch ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen wieder ein Stück näher. Es sei der Baum Nr. 1714 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. 

Die Pflanzung diene natürlich auch der Komplettierung des ohnehin schönen Stadtparks Uerdingen und zeige zudem die Verbundenheit des Spenders zu dieser „grünen Lunge“ der Rheinstadt Uerdingen. Zusammen mit seiner Frau Carla Walther hat bereits fünf Bäume und Sträucher für den Stadtpark Uerdingen gespendet hat. Ihr Dank galt natürlich auch dem Team von Marc Grotendorst vom Bauhof Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld, das bei der Auswahl des Baumes und der Pflanzstelle behilflich war, und der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe.

Spender Günther Heinze und seine Frau Carla Walther dankten ihren Freunden, Verwandten und Bekannten, die sie bei der Baumpflanzung unterstützt hätten, aber auch dem Team des Kommunalbetriebs Krefeld und den Akteueren der „Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, durch die die Pflanzung des Baumes ermöglicht worden sei. 

Zum Baum:  Der Holzapfel (Malus sylvestris), auch als Europäischer Wildapfel oder Krabapfel bezeichnet, ist eineLaubbaum-Art aus der Gattung der Apfel (Malus) in der Familie der Rosengewächse. Der Holzapfel ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 10 m erreicht; überwiegend wächst er jedoch als großer Strauch mit Wuchshöhen von 3 bis 5 m. Die Krone ist dicht; die Äste und Zweige weisen mehr oder minder verdornende Kurztriebe auf. Die Rinde ist eine graubraune, längsrissige Schuppenborke. Die Knospen sind wollig. Die nur schwach behaarten bis fast kahlen, gestielten, bespitzten bis spitzen Laubblättern sind eiförmig, am Rand grob gesägt und 4 bis 8 cm lang. Im April bis Mai erscheinen die rosaweißen Blüten auf kahlen Blütenstielen. Die kugeligen Früchte sind gelbgrün mit ggfs. roter Backe, haben nur einen Durchmesser von 2 bis 4 cm und sind herbsauer und holzig.

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark erfreut sich großer Beliebtheit und ist der „Sportliche“ unter den Krefelder Parkanlagen: Zwei Tennisclubs, eine Minigolf- und eine Fitnessanlage, zahlreiche über das Jahr verteilte Laufveranstaltungen sowie den SC Bayer 05 Uerdingen als direkten Nachbarn machen den Stadtpark einzigartig in Krefeld. Die in den letzten Jahren kontinuierlich erweiterte Spiellandschaft mit Balancierpfad, Tampenschaukel und Weitsprunganlage ist ein Highlight für Kinder und Familien. Drei verschiedene Restaurants und einen Kiosk in der Mini-Golfanlage tragen zu einem für einen rundum gelungenen Parkaufenthalt bei. Neben der kulinarischen Vielfalt hat der Uerdinger Stadtpark auch die größte Staudenvielfalt aller Krefelder Parkanlagen – neben dem Botanischen Garten – zu bieten. Als einer der ersten Tagliliengärten im öffentlichen Raum in Deutschland können die Besucher jährlich ab Mitte Juni die Züchtungserfolge anhand der über 100 verschiedenen Tagliliensorten bestaunen. Die Eingänge zum Tagliliengarten sind mit einer Rosenpergola aus über 10 verschiedenen Kletterrosen gestaltet. Mit 30.000 gepflanzten Narzissen im Eingangsbereich kommen auch die Freunde von Frühjahrsblühern voll auf ihre Kosten. Mit mehr als 120 verschiedenen Baumarten ist das Arboretum (Baumsammlung) im Stadtpark einer der größten Baumlehrpfade der Region. Erwachsene, Kinder, Sport- und Hundeliebhaber (es gibt sogar eine Hundefreilaufwiese) nutzen den attraktiven Park, der damit ganzjährig für alle Besucher zu nutzen ist.  

Rotbuche für Stadtpark Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die Großeltern Gabi und Hubertus Jansen sowie Wilhelm und Ursula Winkmann anlässlich der Geburt ihres Enkelkindes Hanne Sophie Winkmann einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Rotbuche (Fagus Sylvatica). Die Rotbuche ist ein in weiten Teilen Europas heimischer Laubbaum aus der Gattung der Buchen. Für 1990 wurde die Rotbuche in Deutschland zum „Baum des Jahres“ erklärt, 2014 in Österreich und 2022 erneut in Deutschland.

Verbunden mit ihrem Dank für die großzügige Spende gratulierte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, den Eltern und den Großeltern sehr herzlich zur Geburt ihres Kindes bzw. Enkelkindes. Gleichzeitig wünschte sie der neuen Erdenbürgerin sowie den glücklichen Eltern und Großeltern für die Zukunft alles Gute und viel Glück.

Im Bild: Die Familien Jansen und Winkmann mit den Akteuren der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ beim „Angießen“ der Rotbuche im Stadtpark Uerdingen, der sie den Namen der neuen Erdenbürgerin „Hanne“ gaben.

Die Baumpflanzung komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, wie Renate Krins hervorhob. Mit dieser Baumpflanzung komme die Initiative auch ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen wieder ein Stück näher. Immerhin sei es der Baum Nr. 1713 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. Die Pflanzung diene natürlich auch der Komplettierung des ohnehin schönen Stadtparks Uerdingen und zeige zudem die Verbundenheit der Spender zu dieser „grünen Lunge“ der Rheinstadt Uerdingen.

Renate Krins dankte auch dem Team von Marc Grotendorst vom Bauhof Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld, das bei der Auswahl des Baumes und der Pflanzstelle behilflich war, und der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft sowie sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe, in dem der Baum hoffentlich wachsen und gedeihen möge.

Die Großeltern zeigten sich dankbar dafür, dass die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ in bewährter Zusammenarbeit mit der Stadt Krefeld die Pflanzung des Baumes ermöglicht habe und lobten deren Engagement für „mehr Grün“ im Krefelder Stadtgebiet. Danach beschrieben die Großeltern „die vier Jahreszeiten eines Baumes“ und stellten dabei gewisse Parallelen zum menschlichen Leben heraus. Der Baum des Frühlings lasse das Leben zum Leben erwachen. Der Sommerbaum sprühe vor Leben. Im Herbst schenke uns der Baum seine Früchte. Der Winterbaum sei kahl und blätterlos – und dennoch voller Leben, unbeirrbar, immer da, ein Unterschlupf für viele Lebewesen.

Zum Baum: Die Rotbuche ist mit 14 Prozent an der Waldfläche in Deutschland beteiligt. Ohne den steuernden Einfluss des Menschen auf unsere Wälder, wäre der grösste Teil davon mit Buchen- oder Buchenmisch-Wäldern bedeckt. Deshalb, und weil sie mit ihren Wurzeln und ihrem Laub den Boden auflockert und verbessert, wird sie auch „die Mutter des Waldes“ bezeichnet. Bekannt sind auch ihre für den Menschen geniessbaren Früchte, die Bucheckern. Schon die Römer nannten die Buche „Fagus“, abgeleitet vom griechischen „phegos = phagein für essen. Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. 

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark erfreut sich großer Beliebtheit und ist der „Sportliche“ unter den Krefelder Parkanlagen: Zwei Tennisclubs, eine Minigolf- und eine Fitnessanlage,  zahlreiche über das Jahr verteilte Laufveranstaltungen sowie den SC Bayer 05 Uerdingen als direkten Nachbarn machen den Stadtpark einzigartig in Krefeld. Die in den letzten Jahren kontinuierlich erweiterte Spiellandschaft mit Balancierpfad, Tampenschaukel und Weitsprunganlage ist ein Highlight für Kinder und Familien. Drei verschiedene Restaurants und einen Kiosk in der Mini-Golfanlage tragen zu einem für einen rundum gelungenen Parkaufenthalt bei. Neben der kulinarischen Vielfalt hat der Uerdinger Stadtpark auch die größte Staudenvielfalt aller Krefelder Parkanlagen – neben dem Botanischen Garten – zu bieten. Als einer der ersten Tagliliengärten im öffentlichen Raum in Deutschland können die Besucher jährlich ab Mitte Juni die Züchtungserfolge anhand der über 100 verschiedenen Tagliliensorten bestaunen. Die Eingänge zum Tagliliengarten sind mit einer Rosenpergola aus über 10 verschiedenen Kletterrosen gestaltet. Mit 30.000 gepflanzten Narzissen im Eingangsbereich kommen auch die Freunde von Frühjahrsblühern voll auf ihre Kosten. Mit mehr als 120 verschiedenen Baumarten ist das Arboretum (Baumsammlung) im Stadtpark einer der größten Baumlehrpfade der Region. Erwachsene, Kinder, Sport- und Hundeliebhaber (es gibt sogar eine Hundefreilaufwiese) nutzen den attraktiven Park, der damit ganzjährig für alle Besucher zu nutzen ist.

Rote Sternrenette für Wallgarten Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die lesefreudige und naturverbundene Uerdingerin Brigitte Gillissen anlässlich ihres 80. Geburtstages einen Baum gespendet, den Sie gemeinsam mit ihrer lieben Tochter Christina und der von ihr sehr geschätzten Sprecherin des Arbeitskreises „Erhalt Bücherei Uerdingen“, Susanne Tyll, in Anerkennung und Würdigung des beispielhaften Engagements des Arbeitskreises “Erhalt Bücherei Uerdingen” im Wallgarten in Uerdingen gepflanzt hat. Bei dem Baum handelt es sich um eine Rote Sternrenette.

Im Bild: Baumschulinhaber und Gärtnermeister Peter Büssem (rechts auf der Leiter) mit Mario Kalitka vom Werkhaus e.V. (links daneben) bei der Befestigung der im Wallgarten in der Rheinstadt Uerdingen gepflanzten Roten Sternrenette.

„Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Bereich des Wallgartens in Uerdingen“, wie die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, in ihrer Begrüßungsansprache erklärte. Damit verband sie den Dank an die Spenderin für diese großzügige Spende, „mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, um einen Baum näher kommen. Es ist der Baum Nr. 1712 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen.“

Gleichzeitig dankte Renate Krins dem Arbeitskreis „Erhalt der Bücherei Uerdingen“ für sein erfolgreiches bürgerschaftlichen Engagement, im Zentrum von Uerdingen wieder eine städtische Medienausleihe einzurichten. Der jahrelange unermüdliche kämpferische Einsatz mutiger und entschlossener Bürger/innen gegen eine uneinsichtige und unentschlossene Obrigkeit habe sich gelohnt.

Im Bild: Spenderin Brigitte Gillissen (vorne) beim „Angießen“ der Roten Sternrenette im Wallgarten in der Rheinstadt Uerdingen mit Unterstützung von Baumschulinhaber Peter Büssem.

Seit der Schließung im Mai 2013 und trotz der Räumung der Uerdinger Bücherei finden bis auf die Corona-Unterbrechung seit über zehn Jahren Montagslesungen an jedem Montag jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Eröffnung eines Quartierszentrums/Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und fast 70 Personen. Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes „Die Gedanken sind frei“ und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. 

Ihr Dank galt auch dem Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld und seinem für den Stadtpark Uerdingen zuständigen Sachgebietsleiter Marc Grotendorst, der bei der Auswahl des Baumes und der Festlegung der Pflanzstelle des Baumes behilflich gewesen sei, sowie der Baumschule Büssem-Indenklef, deren Inhaber Peter Büssem den Baum sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt hat, in dem er hoffentlich wachsen und gedeihen möge.

Im Bild: Die Spenderin Brigitte Gillissen (4.v.l.) und ihre Tochter Christina (rechts daneben im Rollstuhl) mit den Akteuren der Initiative „3333 Bäume für Krefeld, Peter Büssem, Renate Krins und Mario Kalitka (v.l.n.r.), und ihren Gästen Susanne Tyll (Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“), Norbert Sinofzik (Evangelische Kirchengemeinde Uerdingen), Renate Auer und Jannik Bungert (v.r.n.l.) nach der Pflanzung der Roten Sternrenette im Wallgarten der Rheinstadt Uerdingen.

Auch im Namen ihrer Tochter Christina sprach die Spenderin Brigitte Gillissen den Akteuren der Baumschule Büssem-Indenklef, des Kommunalbetriebes Krefeld und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ für ihr Engagement im Allgemeinen und für die Ermöglichung der Baumpflanzung im Besonderen „Dank und Anerkennung“ aus. Ihr und ihrer Tochter Christina sei damit eine ganz besondere Freude und dem Wallgarten eine erfreuliche Vermehrung des dortigen Baumbestandes zuteil geworden. 

Zum Baum:  Die Rote Sternrenette ist eine alte Sorte des Kulturapfels und auch bekannt als Herzapfel oder Meusers Rote Herbstrenette. Die Sorte wurde vom Niederrhein aus verbreitet und ist seit etwa 200 Jahren bekannt. Die Rote Sternrenette ist eine alte Sorte des Kulturapfels. Sie wird im Streuobst angebaut und für erhaltenswert angesehen. Synonyme sind: ‚Calville Etoilée’, ‚Pomme de Coeur‘, ‚Herzapfel‘, ‚Rote Herbstrenette‘ und ‚Weihnachtsapfel‘.

Der dunkelrot gefärbte Apfel galt früher als „der klassische Weihnachtsapfel und war sehr weit verbreitet. Die Rote Sternrenette ist bis heute in den meisten größeren Baumschulen erhältlich. Das Kennzeichen des Apfels sind sternförmige prägnante rostartige Lentizellen auf der meist dunkelroten Fruchtschale. Als Hochstamm wächst der Baum kräftig; durch den starken Wuchs sind die Anfangserträge relativ gering und setzen spät ein (ab dem 10. bis 12. Jahr nach der Pflanzung). Im Vollertrag ist der Behang zufriedenstellend bis gut.

Mit seiner hochkugeligen, robusten Krone wirkt der Hochstamm landschaftsprägend.

Beim Obstbaumschnitt wird der Hochstamm auf eine breit-pyramidale Form erzogen. Die Blüte setzt spät ein und ist lang anhaltend. Durch die späte Blüte kann es zu fehlendem Bestäuben und damit zu schwankenden Erträgen kommen. Da sich die Blüten bevorzugt am langen Fruchtholz bilden, empfiehlt es sich beim Baumschnitt, das Fruchtholz lang zu lassen. Gute Befruchtersorten sind Ontario, Champagne Renette, Cox, Gloster, Grahams Jubiläum, Baumanns Renette, James Grieve, Landsberger Renette und Weißer Klarapfel.

Zum Wallgarten: Das Obertor als Stadttor war einst einer der verengten Zugänge in die Rheinstadt. Heute gleicht das Areal am Ende der Oberstraße mehr einem Platz. Angelehnt an das historische Vorbild wurden das Obertor und der sich anschließende Wallgarten umgestaltet und aufgewertet. So sollte wieder ein grünes Band zum Rhein entstehen. Durch Baumaßnahmen, Baumpflanzungen und die Fortführung von Hecken erfolgte die Rekonstruktion der alten Sichtachse der tiefer gelegten Wallanlage zwischen Eulenturm, Mariensäule und Rhein. Diese Grünanlage wurde übrigens 1910 durch Einbeziehung und Umgestaltung von Stadtmauer, graben und -wall geschaffen. Den Uerdingern gefiel die blumenprangende Anlange so gut, dass sie diese „Nizza“ nannten.

Amber-Baum von Abiturientia 2023 (MSM)

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Abiturientia 2023 des Maria-Sibylla-Merian (MSM) Gymnasiums in Krefeld-Fischeln in Erinnerung an die Schulzeit einen Baum gespendet. Damit knüpft die Abiturientia 2023 an eine langjährige Tradition an, nach der die Abschlussjahrgänge des MSM zur Erinnerung an ihre Schulzeit einen Baum spenden und pflanzen. Dadurch wurde/wird das Grün rund um das MSM stetig erweitert. Bei dem Baum, der im Frei- und Grünbereich des MSM gepflanzt wurde, handelt es sich um einen Amber-Baum. 

Im Bild: Begrüssung der Teilnehmenden an der Baumpflanzung durch Peter Könen von Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ (links) und den Leiter des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums, Oberstudiendirektor Olaf Muti (2.v.l.).

Zur Baumpflanzung begrüßten MSM-Direktor Olaf Muti und Peter Könen von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ die Abiturientia 2023 sowie zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der Schule. Namens der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bedankte Peter Könen sich für diese großzügige Spende, „mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher kommen.“ Es sei der Baum Nr. 1711. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Frei- und Grünbereich der Schule, in dem bereits zahlreiche Spendenbäume der jeweiligen Abschlussjahrgänge des MSM gepflanzt worden seien.

Oberstudiendirektor Olaf Muti dankte nicht nur der Abiturientia 2023 für die Baumspende. Sein Dank galt auch der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die sich seit vielen Jahren in einer beispielhaften Art und Weise der Vermehrung des Baumbestandes in Krefeld widme. Anschließend trug Olaf Muti – einer langjährigen Tradition folgend – ein Gedicht zur Baumpflanzung vor. Dabei handelte es sich um das Gedicht „Amberbaum im Frühling“ der Wiesbadener Autorin Ingrid Herta Drewing, das weiter unten zitiert wird.

Im Bild: „Angiessen“ des von der Abiturientia 2023 des MSM gespendeten Amber-Baumes durch zwei Abiturienten des Jahrgangs 2023.

Zum Baum: Bei dem Baum handelt es sich um einen Amber-Baum. Der Amber-Baum beeindruckt nicht nur durch seine wundervolle Wuchsform. Dieses Gehölz bringt Extravaganz in den Grünbereich. Vor allen Dingen zieht das Blattwerk die Blicke auf sich.

Die Blätter erinnern mit ihrer fünfzackigen Sternenform an das Laub des bekannten AhornBaumes. Amberbäume sind sehr widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit und können vor dem Hintergrund des Klimawandels als Straßen- und Parkgehölz, aber perspektivisch auch als Waldbaum zunehmende Bedeutung erlangen.

Im Bild: Der von Gärtnermeister Peter Büssem und seinem Gesellen Kevin Kammer von der Baumschule Büssem-Indenklef im Frei- und Grünbereich des MSM fach- und sachgerecht ins Erdreich gesetzte Amber-Baum.

Zur Schule: Das Maria-Sibylla-Merian Gymnasium (MSM) mit seinen knapp tausend Schülerinnen und Schülern sieht sich als eine moderne Schule, die die Stärken und auch die Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler im Blick hat, die durch viele Maßnahmen die Talente der Schülerinnen und Schüler fördert und mögliche Defizite der Schülerinnen und Schüler aufarbeitet, die in Zusammenarbeit mit den Eltern und außerschulischen Partnern auf den Erfolg der Schülerinnen und Schüler hinarbeitet. Das MSM steht seit seiner Gründung 1961 und insbesondere seit der Namensgebung 1968 in besonderer Verbundenheit zu seiner Namensgeberin. Von ihrem Wirken und ihrem Lebenslauf leitet die Schule Grundsätze und Intentionen ihrer Arbeit ab.

Zur Namenspatronin der Schule: Maria-Sibylla Merian. Eine Frau, die schon als 13jähriges Kind die Geheimnisse der Schmetterlinge untersucht und die im 17. Jahrhundert alleine nach Südamerika in den Dschungel von Surinam reist, um die Insekten- und Pflanzenwelt zu beobachten, eine Frau, die vielen ihrer Zeitgenossen des 17. und 18. Jahrhunderts weit voraus ist und als eine der ersten modernen Naturwissenschaftlerinnen gilt, ein Frau, die sich gegen Widerstände durchsetzt, um ihren Lebensweg zu gehen. Diese Frau dient als Leitbild für eine Schule im 21. Jahrhundert, weil sie selbstständig, beharrlich, mutig, neugierig und offen für andere Länder, aber auch sorgfältig und kreativ gewesen ist, und weil diese guten Eigenschaften notwendig sind für junge Menschen, die ihre Persönlichkeit entfalten und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen wollen.

Das Gedicht: 

Des Amberbaumes Sternenhände,
sie leuchten hell in lindem Grün.
Ich mag den kleinen Baum, er spendet
Schatten mir in des Sommers Glüh’n.

Noch sind die Blättchen zart und Licht
durchflutet wohlig seine Zweige.
Der Frühling schreibt sein Lobgedicht
mit dieser Schönheit, die ihm eigen.

Und schenkt auch mir ein frohes Hoffen
in allem, was hier neu erblüht.
Das Leben hält die Türen offen,
beglückt nun zärtlich mein Gemüt.

Ingrid Herta Drewing

Rotbuche im Park des Altenheims Wilhelmshof

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Krefelder Bürgerin Angelika Fehmer anlässlich des 95. Geburtstages ihrer lieben Mutter Anita Wanner, die im Altenheim Wihelmshof wohnt, einen Baum gespendet. Bei dem Baum handelt es sich um eine Rotbuche, die in den letzten Tagen bei bestem Wetter und im Beisein vieler Gäste im Park des Altenheims Wilhelmshof gepflanzt wurde. Bevor die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ sich für die großzügige Spende bei der Bürgerin Angelika Fehmer bedankte, gratulierte sie deren Mutter zu ihrem 95. Geburtstag. 

Im Bild: Spenderin Angelika Fehmer (2.v.r.) mit Urenkel Emilian, Gärtnermeister Peter Büssem (rechts), Geselle Kevin Kammer (vorne links) und der Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (im Hintergrund) bei der Pflanzung der Rotbuche im Park des Altenheims Wilhelmshof. 

Dank der Baumspende komme die Initiative ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, um einen weiteren Baum näher. Es sei der Baum Nr. 1710 von 3333 Bäumen, die im Rahmen der Initiative gepflanzt werden sollen. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im schönen Park des Altenheims Wilhelmshof. Renate Krins dankte auch der Heimleitung, die Pflanzung nicht nur genehmigt und ermöglicht hab, sondern die auch bei der Festlegung der Pflanzstelle und bei der Auswahl des Baumes behilflich war. Ihr Dank galt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft sowie sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt habe. 

Im Bild: Spenderin Angelika Fehmner mit Urenkel Emilian beim „Angießen“ der Rotbuche im Park des Altenheims Wilhelmshof.

Die Spenderin Angelika Fehmer sprach – gleichzeitig auch im Namen ihrer Mutter – allen Beteiligten „Dank und Anerkennung“ dafür aus, dass die Pflanzung der Rotbuche im Park des Altenheims Wilhelmshof möglich gemacht wurde. Damit habe man ihrer Mutter eine große Freude bereitet. Viel Freude löste auch Angelika Fehmer  aus, als sie das Gedicht „Gäste der Buche“ von Rudolf Baumbach (1840 bis 1905) vortrug.  Zum Pflanzort: Wir pflanzen im schönen Park des Altenheims Wilhelmshof, das eine ganz besondere, fast herrschaftliche Atmosphäre ausstrahlt. Das Haus befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Gutshofs, der 1858 erbaut wurde. Die großzügige Außenanlage fügt sich harmonisch in die Parklandschaft des Stadtteils Bockum ein. Stadtwald und Kaiserpark sind zu Fuß zu erreichen. Die Bushaltestelle ist direkt vor der Tür. Teile des alten Guts wurden in den 1986 errichteten Neubau integriert. Dabei wurde darauf geachtet, den Charme des historischen Gebäudes zu erhalten und beispielsweise mit einem großzügigen Foyer sowie einem Wintergarten mit Innenteich zu unterstreichen. Das Haus verfügt über vier Appartements für Paare und 59 Einzelappartements jeweils mit Bad und kleinem Balkon. Überdies bietet das Altenheim seinen Bewohnern sieben Doppelzimmer, die bereits möbliert sind.

Im Bild: Besichtigung der Rotbuche im Park des Altenheim Wilhelmshof durch Spenderin Angelika Fehmer (4.v.r.) und ihre Mutter Anita Wanner (3.v.r.) im Kreise der Familie und der Freunde.

Zum Baum: Die Rotbuche ist ein sommergrüner, imposanter Baum und kann bis 300 Jahre alt werden. In freier Natur wird das Gehölz bis zu 35 m hoch und breit und kann im Alter einen Stammdurchmesser von bis zu 2 m aufweisen. Eine breit ausladende, gewölbte und mächtige Krone zeichnet die Wuchsform des stattlichen Baumes aus. 

Spitzahorn für Heydweillerweg

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben der Krefelder Bürger und Unternehmer Klaus Christian Knuffmann und seine Frau Andrea einen weiteren Baum gespendet. Bei dem Baum handelt es sich um einen Säulen-Spitz-Ahorn. Klaus Christian Knuffmann und seine Brüder haben bereits zahlreiche Bäume gespendet, die im Krefelder Zoo, auf dem Hülser Berg und auf dem Egelsberg sowie im Krefelder Stadtwald gepflanzt wurden. 

Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, dankte den Spendern für diese großzügige Spende, „mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen um einen weiteren Baum näher kommen. Es ist der Baum Nr. 1709 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen.“ Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes am Heydweillerweg in Krefeld-Bockum und sei zudem ein wertvoller Beitrag zur Innenstadtbegrünung im Krefelder Stadtteil Bockum. 

Im Bild: Klaus Christian Knuffmann (2.v.r.) und Renate Krins (rechts) beim „Angiessen“ des Säulen-Spitz-Ahorns am Heydweillerweg in Krefeld-Bockum im Beisein von Baumschulinhaber Peter Büssem (links) und Mario Kalitka (2.v.l.) vom Werkhaus e.V. mit Hund „Biko“.

Ihr Dank galt auch der Stadt Krefeld, die bei der Festlegung der Pflanzstelle und bei der Auswahl des Baumes behilflich war, sowie der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft hat, der durch Inhaber Peter Büssem und seinen Gesellen Kevin Kammer sowie mit Unterstützung von Mario Kalitka vom Werkhaus e.V. sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt wurde. 

Spender Klaus Christian Knuffmann bedankte sich – auch im Namen seiner Frau Andrea – bei der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und der Stadt Krefeld, die die Baumpflanzung organisiert und ermöglicht hätten. Dabei lobte er das „beispielhafte bürgerschaftliche Engagement“ der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, das er im Rahmen seiner Möglichkeiten immer wieder gerne unterstütze. 

Zum Pflanzort: Beim Heydweillerweg handelt es sich um eines der schönsten Wohngebiete in Krefeld, in dessen Nähe auch Andrea und Klaus Christian Knuffmann wohnen. Der Weg ist nach Max Heydweiller benannt. Er nämlich ist dafür verantwortlich, dass heute rund um die Bismarckstraße und die Hohenzollernstraße eines der schönsten Wohngebiete der Seidenstadt liegt. Max Heydweiller war der Schwiegersohn von Wilhelm Jentges, der den Mann seiner Tochter Lilly, in die Planung des neuerworbenen „Jentges ́schen Grundbesitzes“ mit einbezog. Heydweiller führte die Erschließung des Geländes maßgeblich an und beschloss, aus der eigenen Tasche den Bau zweier Straßen zu finanzieren. Obschon die Promenadenidee und der symmetrisch gestaltete Platz aus seiner Feder stammten, entschied der Stadtrat am 23. Mai 1889, die erste Straße nach dem damals noch lebenden, aber bereits entlassenen, Reichskanzler Otto von Bismarck zu benennen.
Rund zwei Jahre später wurde sie „Hohenzollernstraße“ getauft. Später kam Max Heydweiller dann doch noch zu der Ehre, dass die Stadt eine Straße in diesem Gebiet nach ihm benannte. 

Zum Baum: Der Acer platanoides ‘Columnare’ (Spitz-Ahorn ‚Columnare’) ist ein mittelgroßer Baum, der in frühen Jahren eiförmig, im Alter schmal säulenförmig, in der Regel mit gerader Stammverlängerung, bis zu 10 Meter hoch und 4 Meter breit wird. Der im Alter säulenförmige Habitus erweist sich als Bienenweide, Vogelnährgehölz sowie Lärm- und Windschutz. Der Baum ist gut geeignet als städtischer Straßenbaum oder für eine Innenhofbepflanzung.

Massholder für Stadtpark Uerdingen

Anläßlich der Goldenen Hochzeit der Eheleute Gaby und Dieter Gompertz am 1. Februar 2024 haben Conny, Jürgen und Daniel Schmitz-Staude im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zu Ehren der Goldhochzeiter einen Baum gespendet. Bei dem Baum, der in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurde, handelt es sich um einen Feld-Ahorn. Es ist der Baum Nr. 1708 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt in und für Krefeld pflanzen will.

Dafür bedankte sich die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins: „Verbunden mit unserem Dank an die Familie Schmitz-Staude für die großzügige Spende gratulieren wir den Eheleuten Gompertz sehr herzlich zu ihrer Goldenen Hochzeit. Gleichzeitig wünschen wir den Eheleuten Gompertz bei bester Gesundheit noch viele weitere gemeinsame glückliche Ehejahre.“

Im Bild: Die Eheleute Dieter und Gaby Gompertz mit den Eheleuten Conny und Jürgen Schmitz (v.l.n.r) sowie Hund „Buddy“ bei Pflanzung des Feld-Ahorn im Stadtpark Uerdingen.

Die Baumpflanzung komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, wie Renate Krins hervor hob, sondern diene natürlich auch der Komplettierung des ohnehin schönen Stadtparks Uerdingen. Zudem werde dadurch die besondere Verbundenheit der Familien Gompertz und Schmitz zu dieser „grünen Lunge“ der Rheinstadt Uerdingen zum Ausdruck gebracht.

Ihr Dank galt auch dem Team von Dipl.-Ing. Marc Grotendorst vom Bauhof Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld, der gemeinsam mit Dipl.-Ing. Yu Wang vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld bei der Auswahl des Baumes und der Pflanzstelle behilflich war, sowie der Baumschule BüssemIndenklef, die den Baum beschafft hat sowie sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe.
Zur Baumpflanzung konnte Renate Krins auch den Uerdinger Bezirksbürgermeister Jürgen Hengst begrüßen, der sich für die Baumpflanzung sowohl bei den Spendern als auch bei der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bedankte. Dabei hob er die besondere Funktion der Stadtparks Uerdingen als „grüne Lunge Uerdingens“ sowie den Erholungs- und Freizeitwert hervor, den die Uerdingerinnen und Uerdinger, aber auch auswärtige Besucherinnen und Besucher, sehr zu schätzen wüssten. Das bestätigten auch die Eheleute Gaby und Dieter Gompertz, die den Stadtpark Uerdingen immer wieder gerne zum Spazieren und Verweilen besuchen, wie sie nach der gelungenen Baumpflanzung voller Dankbarkeit und Freude erklärten. 

Zum Baum: Der Feld-Ahorn, auch Maßholder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ahorne in der Familie der Seigenbaumgewächse. In deutschsprachigen botanischen Fachpublikationen wird auch die Bindestrichschreibweise „Feld-Ahorn“ verwendet. Der volkstümliche Name Maßholder leitet sich von der früheren Verwendung als Speisebaum ab, Holder bezieht sich auf den holunderartigen Wuchs. Die Blätter wurden wie Sauerkraut gegessen und auch als Viehfutter benutzt. Der Feldahorn war der Baum des Jahres 2015 in Deutschland.

Zu den Spendern: Spender des Feld-Ahorns sind die natur- und heimatverbundenen Eheleute Conny und Jürgen Schmitz sowie deren Sohn Daniel Schmitz-Staude, die mit den Goldhochzeitern Gaby und Dieter Gompertz verwandt bzw. verschwägert sind und diesen zum Goldenen Ehejubiläum den Baum geschenkt haben, der in Anlehnung an die glückliche Ehe der Goldjubilare auf den Namen „Ewige Liebe“ getauft wurde.

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark liegt im Krefelder Stadtbezirk Uerdingen zwischen dessen Nord- und Westbezirk an der Parkstraße und ist eine sowohl von Touristen als auch von Uerdinger Bürgerinnen und Bügern gern besuchte Parkanlage. Seine Fläche beträgt etwa 20 Hektar. Wesentliche Bestandteile des Stadtparks sind neben den großzügigen Spielwiesen, zahlreiche Staudenbeete, eine große Teichanlage mit Bachlauf und beleuchteter Fontäne, zwei Tennisplätze, eine Minigolfanlage und zwei Kinderspielplätze. Eine Gastronomie befindet sich im Eingangsbereich des Parks. 

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Uerdingen eine positive, wirtschaftliche Entwicklung mit der Ansiedlung neuer Betriebe und damit finanzieller Stabilität. Um 1897 erfolgte die Errichtung des Stadtparks, da mit Weitblick erkannt wurde, dass adäquat zum Ausbau der Industrie in ausreichendem Maße Erholungs- und Naturflächen erhalten bleiben sollten. Anlass war die Einrichtung von Schutzzonen für das angrenzende Wasserwerk und dem ebenfalls dort geplanten städtischen Schlachthof. Der Bereich des heutigen Stadtparks war zur damaligen Zeit sehr sumpfig. Um 1903 war die Errichtung der Teichanlage, die für die Besucher auch mit dem Boot zu befahren war. Zwischen 1905 und 1911 folgte der Bau des Stadtparkrestaurants. 

Um 1927 erfolgte eine Erweiterung des Stadtparks um 15 Hektar mit waldartigem Baumbestand, geschwungenem Wegenetz und einer großen Spielwiese. Um 1983/1984 folgte eine zweite große Erweiterung des Stadtparks durch den Bürgerverein „Freunde und Förderer der Krefeld-Uerdinger Stadtpark-Erweiterung“ – angeführt vom Vorsitzenden August Rodenberg. Auf der ca. 4,3 ha großen Erweiterungsfläche wird 1991 der „Bürgergarten“ eingeweiht. Nach Fertigstellung löste sich der Bürgerverein auf. 1997 wurde der Stadtpark im östlichen Teil (angrenzend an die Wohnbebauung) um etwa 0,7 Hektar letztmals erweitert.

Gegenüber dem „Bürgergarten“ entstand 2013 auf rund 400 Quadratmeter ein von Auszubildenden und Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen geplanter Tagliliengarten mit 100 verschiedenen Tagliliensorten. Begleitstauden und Narzissen verleihen dem Garten eine ganzjährige Attraktivität. 

Der gesamte Uerdinger Stadtpark beherbergt insgesamt über 130 verschiedene Baumarten – und ist damit einzigartig in Krefelds öffentlichen Parkanlagen. Den Großteil dieser enormen Baumvielfalt – ca. 65 verschiedene Baumarten – ist im nördlichen Teil der Parkanlage zu finden. Der Baumlehrpfad besteht aus teils heimischen, teils exotischen Baumarten. Durch die vom Förderverein s. u. angebrachte Beschilderung wird diese besondere Vielfalt für alle Parkbesucher präsent und erlebbar. Eine umfangreiche Broschüre und ein Web-Arboretum ergänzen die örtliche Beschilderung zusätzlich. 

Zerr-Eiche an St. Huberter-Landstraße

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die orts- und naturverbundenen Hülserinnen Sabine und Susanne Fenkes einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Kinderspielplatzes an der St.-Huberter- Landstraße in Krefeld-Hüls gepflanzt wurde. Bei der Baum handelt es sich um eine Zerr-Eiche. Es ist der Baum Nr. 1707 von 3333 Bäumen, die im Rahmen der Initiative insgesamt „3333 Bäume für Krefeld“ gepflanzt werden sollen. 

Für die großzügige Baumspende sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, den Spenderinnen „Dank und Anerkennung“ aus: „Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Bereich des Kinderspielplatzes an der St.-Huberter-Landstraße.“

Im Bild: Planzung der Zerr-Eiche im Bereich des Spielplatzes an der St.-HuberterLandstraße in Hüls durch Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef mit Unterstützung von Georg Dammer vom Werkhaus Krefeld e.V., im Beisein der Geschwister Sabine und Susanne Fenkes, der Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, und weiterer Gäste aus dem Familien- und Freundeskreis der Spenderinnen.

Ihr Dank galt auch dem Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld, der die Pflanzstelle und die Baumsorte ausgewählt und vorgeschlagen habe, aber auch der Baumschule Büssem-Indenklef und deren Inhaber Peter Büssem, der den Baum mit seinen Helferinnen und Helfern sach- und fachgerecht ins Hülser Erdreich gesetzt habe.

Mit dem Baum möchten die Geschwister Sabine und Susanne Fenkes an ihren Großvater Aloys Fenkes erinnern, der im Jahr 2022 100 Jahre alt geworden wäre.

Wie die Geschwister bei der Baumpflanzung betonten, sei die Baumpflanzung ein Zeichen familiären Verbundenheit im Allgemeinen und dem Großvater Aloys im Besonderen, „der sich sicher darüber freuen würde, wenn er noch lebte, aber sicher auch mit Freude und Dankbarkeit ‚von Oben‘ auf uns herabschaut“. Es sei ein Baum der Erinnerung an einen lieben Verstorbenen, der damit geehrt werde und in den Herzen lebendig bleibe. 

Im Bild: „Angießen“ der Zerr-Eiche „Aloys“ durch die Geschwister Sabine und Susanne Fenkes im Bereich der Kinderspielplatzes an der St.-Huberter-Landstraße in Hüls.

Zum Geehrten: Aloys Fenkes war Schlossermeister im Bereich Textilmaschinen. Er war Gründer und Inhaber einer Textilmaschinen-Reparaturwerkstatt am Lutherplatz in Krefeld. 1975 übernahm sein Sohn Rolf Fenkes den Betrieb. Das Unternehmen wuchs, und 1985 zog Rolf Fenkes mit seiner Textilmaschinen-Reparaturwerkstatt zum neuen Standort an der Lichtenbergstraße in Hüls. Zu Spitzenzeiten hatte der Betrieb sechs Mitarbeiter, seine Frau Brigitte arbeitete im Büro. Mit 66 Jahren hatte sich der inzwischen verstorbene Rolf Fenkes langsam zurückgezogen und nur noch kleinere Aufträge übernommen und ausgeführt. 

Zu Baum: Bei dem Baum, handelt es sich um eine Zerr-Eiche. Die Zerr-Eiche ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen in der Familie der Buchengewächse. Die Zerr-Eiche kann Wuchshöhen bis zu 35 Metern und ein Alter von bis zu 200 Jahre erreichen. Sie hat eine breite Baumkrone. Sie bildet früh eine dicke, harte, dunkelgraue, längsrissige Borke. 

Zur Pflanzstelle: Der Baum wurde im Bereich des Spielplatzes an der St.-Huberter- Landstraße gepflanzt. Der Spielplatz bietet eine Vielzahl an Geräten, Spielen und Aktivitäten für Kinder im Alter von 2-14 Jahren. 

Zu den Spenderinnen: Spenderinnen sind die orts-, heimat- und natur- verbundenen Geschwister Sabine und Susanne Fenkes aus Hüls, die mit dem Baum an ihren Großvater Aloys Fenkes erinnern möchten, der im Jahr 2022 100 Jahre alt geworden wäre. 

Zu Hüls: Hüls ist ein nördlicher Stadtteil der Stadt Krefeld mit rund 16.000 Einwohnern. Der Name „Hüls“ ist eine Ableitung vom niederfränkischen Wort „hulis“, die Stechpalme bzw. Stecheiche. 

Vogelkirsche für Stadtpark Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der orts- und naturverbundene Uerdinger Bürger Fiete Maschek seiner Ehefrau Heike Hercher aus Anlass des 60. Geburtstages einen Baum geschenkt, der in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Vogelkirsche. Bevor Peter Könen sich für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bei Fiete Maschek für diese großzügige Spende bedankte, gratulierte er Heike Hercher zu ihrem runden Geburtstag und zu dem tollen Geschenk. Es sei der Baum Nr. 1706 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Uerdingen. 

Sein Dank galt auch Diplom-Ingenieur Marc Grotendorst vom Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) und Diplom-Ingenieur Yu Wang vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld, die die Pflanzstelle und die Baumsorte ausgesucht und empfohlen hätten, sowie der Baumschule Büssem-Indenklef und deren Inhaber Peter Büssem, der die Vogelkirsche beschafft und mit seinen Helfern sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt, den Baum mit Pfählen und Bändern befestigt und den Gießring rund um den Baum angelegt habe.

Im Bild: Heike Hercher und Fiete Maschek (vorne mit Gießkanne) beim „Angießen“ der Vogelkirsche im Stadtpark Uerdingen im Beisein von Bezirksbürgermeister Jürgen Hengst (rechts) und Gärtnermeister Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (2.v.r.), des Vorsitzenden des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen (NABU), Bodo Meyer (2.v.l.) und NABU-Vorstandsmitglied Gerlinde Butzke-Meyer (4.v.l.) sowie zahlreicher Gäste aus dem Familien- und Freundeskreis der Eheleute Heike Hercher und Fiete Maschek.

Neben den zahlreichen Gästen aus dem Kreise der Familie und der Freunde konnte Peter Könen auch den Uerdinger Bezirksbürgermeister Jürgen Hengst begrüßen, der sich für die Baumpflanzung sowohl beim Spender als auch bei der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bedankte. Dabei hob er die besondere Funktion der Stadtparks Uerdingen als „grüne Lunge Uerdingens“ sowie den Erholungs- und Freizeitwert hervor, den die Uerdingerinnen und Uerdinger, aber auch auswärtige Besucherinnen und Besucher, sehr zu schätzen wüssten. Das bestätigten auch Heike Hercher und Fiete Maschek, die den Stadtpark Uerdingen immer wieder gerne zum Spazieren und Verweilen besuchen, wie sie nach der gelungenen Baumpflanzung voller Dankbarkeit und Freude erklärten. 

Zum Baum: Die Vogelkirsche ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Der wissenschaftliche Artname der Wildkirsche „Prunus avium“ geht auf die Vorliebe der Vögel (lat.: Avis) für die kleinen Früchte zurück, weswegen sie hier zu Lande meist Vogelkirsche genannt wird. 

Zum Spender: Spender der Vogelkirsche ist der natur- und heimatverbundene Bürger Fiete Machek, der – wie seine liebe Frau – den schönen Stadtpark Uerdingen lieb gewonnen hat und mit der Baumspende seine besondere Verbundenheit zu seiner lieben Frau sowie zu Natur und Landschaft im Allgemeinen und zum Stadtpark Uerdingen im Besonderen zum Ausdruck bringen möchte. 

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark liegt im Krefelder Stadtbezirk Uerdingen zwischen dessen Nord- und Westbezirk an der Parkstraße und ist eine sowohl von Touristen als auch von Uerdinger Bürgerinnen und Bügern gern besuchte Parkanlage. Seine Fläche beträgt etwa 20 Hektar. Wesentliche Bestandteile des Stadtparks sind neben den großzügigen Spielwiesen, zahlreiche Staudenbeete, eine große Teichanlage mit Bachlauf und beleuchteter Fontäne, zwei Tennisplätze, eine Minigolfanlage und zwei Kinderspielplätze. Eine Gastronomie befindet sich im Eingangsbereich des Parks. 

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Uerdingen eine positive, wirtschaftliche Entwicklung mit der Ansiedlung neuer Betriebe und damit finanzieller Stabilität. Um 1897 erfolgte die Errichtung des Stadtparks, da mit Weitblick erkannt wurde, dass adäquat zum Ausbau der Industrie in ausreichendem Maße Erholungs- und Naturflächen erhalten bleiben sollten. Anlass war die Einrichtung von Schutzzonen für das angrenzende Wasserwerk und dem ebenfalls dort geplanten städtischen Schlachthof. Der Bereich des heutigen Stadtparks war zur damaligen Zeit sehr sumpfig. Um 1903 war die Errichtung der Teichanlage, die für die Besucher auch mit dem Boot zu befahren war. Zwischen 1905 und 1911 folgte der Bau des Stadtparkrestaurants. 

Um 1927 erfolgte eine Erweiterung des Stadtparks um 15 Hektar mit waldartigem Baumbestand, geschwungenem Wegenetz und einer großen Spielwiese. Um 1983/1984 folgte eine zweite große Erweiterung des Stadtparks durch den Bürgerverein „Freunde und Förderer der Krefeld-Uerdinger Stadtpark-Erweiterung“ – angeführt vom Vorsitzenden August Rodenberg. Auf der ca. 4,3 ha großen Erweiterungsfläche wird 1991 der „Bürgergarten“ eingeweiht. Nach Fertigstellung löste sich der Bürgerverein auf. 1997 wurde der Stadtpark im östlichen Teil (angrenzend an die Wohnbebauung) um etwa 0,7 Hektar letztmals erweitert.

Gegenüber dem „Bürgergarten“ entstand 2013 auf rund 400 Quadratmeter ein von Auszubildenden und Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen geplanter Tagliliengarten mit 100 verschiedenen Tagliliensorten. Begleitstauden und Narzissen verleihen dem Garten eine ganzjährige Attraktivität. 

Der gesamte Uerdinger Stadtpark beherbergt insgesamt über 130 verschiedene Baumarten – und ist damit einzigartig in Krefelds öffentlichen Parkanlagen. Den Großteil dieser enormen Baumvielfalt – ca. 65 verschiedene Baumarten – ist im nördlichen Teil der Parkanlage zu finden. Der Baumlehrpfad besteht aus teils heimischen, teils exotischen Baumarten. Durch die vom Förderverein s. u. angebrachte Beschilderung wird diese besondere Vielfalt für alle Parkbesucher präsent und erlebbar. Eine umfangreiche Broschüre und ein Web-Arboretum ergänzen die örtliche Beschilderung zusätzlich. 

Spitz-Ahorn für Spielplatz Roggenkamp

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Bezirksvertretung Oppum/ Linn aus den ihr zur Verfügung stehenden bezirksbezogenen Haushaltsmitteln 1000 Euro für die Pflanzung von zwei Bäumen im Stadtteil Oppum zur Verfügung gestellt.
Bei den Bäumen, die in den letzten Tagen auf dem Kinderspielplatz Roggenkamp im Krefelder Stadtteil Oppum gepflanzt wurden, handelt es sich um zwei Spitz- Ahorne. 

Dafür sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, der Bezirksvertretung Oppum-Linn „Dank und Anerkennung“ aus. Gleichzeitig erinnerte Sie daran, dass mit Unterstützung der Bezirksvertretung Oppum/Linn bereits am 13. Mai 2022 zwei Bäume im Stadtbezirk Oppum/Linn gepflanzt werden konnten, und zwar im Stadtteil Linn an der Carl-Sonnenschein-Straße eine Ungarische Eiche und im Stadteil Oppum an der Griesbacher Straße ein Persischer Eisenholzbaum. 

Im Bild: Bezirksvorsteher Jürgen Wettingfeld (2.v.l.) beim „Angießen“ eines der beiden „Spitz-Ahorne“, die auf dem Kinderspielplatz Roggenkamp in Oppum gepflanzt wurden. Mit dabei: die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (Mitte), die Bezirksverordneten Ursula Gast (2.v.r.) und Rolf-Bernd Keusgen (links) sowie Gärtnermeister und Baumschulinhaber Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (rechts). 

Renate Krins zeigte sich erfreut, „dass wir mit der aktuellen Pflanzung in Oppum dank der großzügigen Spende der Bezirksvertretung Oppum/Linn unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, um zwei Bäume näher kommen“. Es seien die Bäume Nr. 1704 und 1705 von 3333 Bäumen, die im Rahmen der Initiative insgesamt gepflanzt werden sollen. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes auf dem Kinderspielplatz Roggenkamp in Oppum. 

Ihr Dank galt auch Peter Büssem und seinem Gesellen Kevin Kammer von der Baumschule Büssem-Indenklef, „die uns nicht nur bei der Beschaffung der Bäume behilflich war, sondern die uns auch immer wieder tatkräftig dabei unterstützt, die Bäume sach- und fachkundig ins Erdreich zu setzen“. In ihren Dank schloß Renate Krins auch den Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz sowie den Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld ein, die in bei der Festlegung der Pflanzstellen und der Auswahl der Baumsorten behilflich waren. 

Auch Bezirksvorsteher Jürgen Wettingfeld, der in Begleitung der Bezirksverordneten Ursula Gast und Rolf-Bernd Keusgen an der Baumpflanzung teilnahm, hob die Bedeutung von Bäumen für Mensch, Natur und Klima hervor: „Ob entlang von Straßen, in Wohngebieten, Parks, Gärten, auf Friedhöfen oder sogar in Industriegebieten: Bäume und kleinere Wälder sind für die Bewohnerinnen und Bewohner von Städten mehr als nur schön anzusehen. Vielmehr erbringen sie für die Städte vielfältige Ökosystemdienstleistungen: Sie reinigen die Luft, indem sie CO2 und Abgaspartikel binden. Gleichzeitig spenden sie Schatten und kühlen durch die Abgabe von Feuchtigkeit effektiv ihre Umgebung. All dies sind Eigenschaften, denen angesichts des voranschreitenden Klimawandels große Bedeutung zukommt.“

Zu den Bäumen: Der Spitzahorn gehört in deutschen Städten zu einem der populärsten Baumarten. Noch vor dem Laubaustrieb im zeitigen Frühjahr ist er an seinen auffälligen grüngelben Blütendolden erkennbar. Während andere Bäume noch kahl sind, entfaltet sich beim Spitzahorn bereits sein frischgrünes Laub. Ein untrügliches Zeichen für den herannahenden Frühling. In der freien Landschaft wächst er in Laubmischwäldern, an Waldrändern und auf Knicks (Wallhecken). Die Wurzeln von (bot.) Acer platanoides breiten sich flach bis herzförmig aus. Er gehört zu der Gattung der Ahorne (Acer) innerhalb der Familie der Ahorngewächse (Aceraceae). In seiner Jugend wächst er rasend schnell.
Mit 30 Jahren hat er zwei Drittel seiner Endhöhe erreicht, die zwischen 20 und 30 Metern liegt. Das maximale Lebensalter dieser Bäume liegt zwischen 150 und 200 Jahren. Seine Popularität verdankt er seiner robusten und genügsamen Natur. Der Spitzahorn toleriert trockene oder feuchte Böden. Einen gelegentlichen Wasserstau nimmt er hin. Mit kurzzeitiger Hitze und Dürre kommt er zurecht. 

Zucker-Ahorn für Stadtpark Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der Krefelder Bürger Walter Fasbender seiner Frau Angelika zum 71. Geburtstag einen Baum geschenkt, der in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurde. Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bedankte sich für die großzügige Spende, die nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute komme, sondern auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Uerdingen diene. 

Im Bild: Angelika Fasbender mit ihrem Mann Walter Fasbender (vorne am Baum mit Gießkanne) beim „Angießen“ des „Zucker-Ahorns“ im Stadtpark Uerdingen. Mit dabei die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (4.v.l)., Gärtnermeister und Baumschulinhaber Peter Büssem (links), Dipl.-Ing. Marc Grotendorst (3.v.l.) vom Bauhof Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld sowie Mitglieder und Freunde der Familie von Angelika und Walter Fasbender.

Renate Krins gratulierte Angelika Fasbender zu ihrem Geburtstag und erinnerte daran, dass die Eheleute Angelika und Walter Fasbender bereits im Jahre 2022 zwei Bäume gespendet haben, die am 16. Dezember 2022 im Stadtpark Uerdingen gepflanzt wurden. Das bringe die besondere Verbundenheit der Eheleute Fasbender mit dem Stadtpark Uerdingen zum Ausdruck. „Damit kommen wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher“, freute sich Renate Krins in ihrer Begrüßungsansprache. Es sei der Baum Nr. 1703 von den 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. Bei dem Baum handele es sich um einen Zucker-Ahorn. 

In ihren Dank schloß Renate Krins auch den Leiter des für den Stadtpark Uerdingen zuständigen Bauhofes Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld, Dipl.-Ing. Marc Grotendorst, der die Baumsorte und die Pflanzstelle ausgewählt hatte, ebenso ein wie den Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, Gärtnermeister Peter Büssem, und seinen Gesellen Kevin Kammer, die den Baum sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hätten.

Sichtlich erfreut über das „großartige Geschenk“ zeigte sich Angelika Fasbender, die dafür nicht nur ihrem Mann Walter sehr herzlich dankte, sondern in ihren Dank auch und insbesondere die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die Stadt Krefeld und die Baumschule Büssem-Indenklef einschloß, die die Baumpflanzung in dem ihr ganz besonders am Herzen liegenden Stadtpark Uerdingen schließlich ermöglicht hätten.

Marc Grotendorst bedankte sich im Namen der Stadt Krefeld sowie des Fördervereins „Freunde und Förderer des Stadtpark Uerdingen e.V.“ für die großzügige Baumspende. Dabei ging er auch auf die außergewöhnliche Baumsorte des „Zucker-Ahorn“ ein, der auch deshalb eine Bereicherung für den Stadtpark Uerdingen darstelle, da diese Baumsorte im Stadtpark Uerdingen bisher nicht vorhandenen gewesen sei.

Zum Baum: Der Zucker-Ahorn ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ahorne innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Der Zucker-Ahorn wächst als Baum und erreicht Wuchshöhen von 25 bis 35 Metern. Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die Blattspreite ist bis 20 Zentimeter lang und auch breit und drei- oder fünflappig. Im Herbst nehmen die Laubblätter ein großes Farbspektrum von gelb bis orange- oder dunkelrot an. Die Blütezeit liegt im April vor dem Austreiben des Laubes. 

Der Zucker-Ahorn fängt normalerweise an zu blühen, wenn er 10 bis 15 Jahre alt ist. Die Blüten stehen in Büscheln an 5 Zentimeter langen Stielen. Die Früchte reifen im Herbst. Es handelt sich hierbei um die für Ahorne typischen Flügelnussfrüchte, die beim Zucker-Ahorn 3 bis 5 Zentimeter lange und fast parallel gestellte Flügel besitzen. 

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark liegt im Krefelder Stadtteil Uerdingen zwischen dessen Nord- und Westbezirk, an der Parkstraße und ist eine sowohl von Touristen als auch von Uerdinger Bürgerinnen und Bügern gern besuchte Parkanlage. Seine Fläche beträgt etwa 20 Hektar. Wesentliche Bestandteile des Stadtparks sind neben den großzügigen Spielwiesen, zahlreiche Staudenbeete, eine große Teichanlage mit Bachlauf und beleuchteter Fontäne, zwei Tennisplätze, eine Minigolfanlage und zwei Kinderspielplätze. Eine Gastronomie befindet sich im Eingangsbereich des Parks. 

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Uerdingen eine positive, wirtschaftliche Entwicklung mit der Ansiedlung neuer Betriebe und damit finanzieller Stabilität. Um 1897 erfolgte die Errichtung des Stadtparks, da mit Weitblick erkannt wurde, dass adäquat zum Ausbau der Industrie in ausreichendem Maße Erholungs- und Naturflächen erhalten bleiben sollten. Anlass war die Einrichtung von Schutzzonen für das angrenzende Wasserwerk und dem ebenfalls dort geplanten städtischen Schlachthof. Der Bereich des heutigen Stadtparks war zur damaligen Zeit sehr sumpfig. Um 1903 war die Errichtung der Teichanlage, die für die Besucher auch mit dem Boot zu befahren war. Zwischen 1905 und 1911 folgte der Bau des Stadtparkrestaurants. 
Um 1927 erfolgte eine Erweiterung des Stadtparks um 15 Hektar mit waldartigem Baumbestand, geschwungenem Wegenetz und einer großen Spielwiese. Um 1983/1984 folgte eine zweite große Erweiterung des Stadtparks durch den Bürgerverein „Freunde und Förderer der Krefeld-Uerdinger Stadtpark-Erweiterung“ – angeführt vom Vorsitzenden August Rodenberg. Auf der ca. 4,3 ha großen Erweiterungsfläche wird 1991 der „Bürgergarten“ eingeweiht. Nach Fertigstellung löste sich der Bürgerverein auf. 1997 wurde der Stadtpark im östlichen Teil (angrenzend an die Wohnbebauung) um etwa 0,7 Hektar letztmals erweitert.

Gegenüber dem „Bürgergarten“ entstand 2013 auf rund 400 Quadratmeter ein von Auszubildenden und Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen geplanter Tagliliengarten mit 100 verschiedenen Tagliliensorten. Begleitstauden und Narzissen verleihen dem Garten eine ganzjährige Attraktivität. 

Der gesamte Uerdinger Stadtpark beherbergt insgesamt über 130 verschiedene Baumarten – und ist damit einzigartig in Krefelds öffentlichen Parkanlagen. Der Großteil dieser enormen Baumvielfalt ist im nördlichen Teil der Parkanlage zu finden. Der Baumlehrpfad besteht aus teils heimischen, teils exotischen Baumarten. Durch die vom Förderverein s. u. angebrachte Beschilderung wird diese besondere Vielfalt für alle Parkbesucher präsent und erlebbar. Eine umfangreiche Broschüre und ein Web-Arboretum ergänzen die örtliche Beschilderung zusätzlich. 

Zum Spender: Spender ist Walter Fasbender, der seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv war und ist. Bis zum Jahre 2020 war er Mitglied der Bezirksvertretung Krefeld-Nord und Mitglied des Rates der Stadt Krefeld. Neben den örtlichen Themen im Nordbezirk lagen und liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Verwaltung, Verkehr, Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Seit gut drei Jahren ist er Vorsitzender des Polizeibeirates beim Polizeipräsidium Krefeld. Darüber hinaus ist Walter Fasbender noch im Ausschuss für Verwaltung, Ordnung und Sicherheit, im Rechnungsprüfungsausschuss und im Betriebsausschuss Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Krefeld aktiv. 

Säulenspitzahorn für Park Haus Neuenhofen

„Wir pflanzen hier und heute einen Baum, den unser Freund und Förderer Peter Büssem, Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, gespendet hat, der uns seit vielen Jahren eng verbunden ist“, erklärte die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei der jüngsten Baumpflanzung im Park an Haus Neuenhofen in Krefeld-Bockum. 

Die Krefelder Baumschule Büssem-Indenklef sei, so Renate Krins, ein  langjähriger Projektpartner und Unterstützer der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, „der nicht nur unsere Spendenbäume beschafft und pflanzt, sondern der auch selbst Bäume spendet“. 

Im Bild: Gärtnermeister und Baumschulinhaber Peter Büssem (Mitte) mit seinem Gesellen Kevin Kammer (rechts) und Diplom-Ingenieur Yu Wang (links) vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld bei der Pflanzung des Säulenspitzahorns im Park an Haus Neuenhofen in KrefeldBockum.

Nach drei Apfelbäumen, die vor einigen Jahren im Bereich vormaligen TerMeer-Realschule in Uerdingen gepflanzt wurden, dem „Sieben-Söhne-des-Himmelsstrauch“, der vor rund zwei Jahren im Stadtpark Uerdingen ins Erdreich gesetzt wurde, sei es nunmehr schon der fünfte Baum, der von Peter Büssem im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gespendet wurde. Bei dem Baum handelt es sich um einen Säulenspitzahorn Columnare. 

Die Spende komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Park an Haus Neuenhofen, der damit um eine außergewöhnlichen Baum bereichert werde, stellte Renate Krins in ihrer Ansprache fest. Damit verband sie ihren Dank an Peter Büssem für seine „stete Hilfs- und Einsatzbereitschaft“ sowie für die großzügige Spende, mit der die Initiative ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, um einen Baum näher komme. Es sei der Baum Nr. 1702 von 3333 Bäumen, die Initiative ingesamt pflanzen wollen.

Ihr Dank galt auch dem Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld und dem dort für Baumpflanzungen zuständigen Dipl.-Ing. Yu Wang, der bei der Auswahl des Baumes und der Festlegung der Pflanzstelle des Baumes behilflich war, sowie der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum durch Gärtnermeister Peter Büssem und seinen Gesellen Kevin Kammer sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe, in dem er hoffentlich wachsen und gedeihen möge.

Im Bild: Gärtnermeister und Baumschulinhaber Peter Büssem (vorne im Bild) beim „Angießen“ des von ihm gespendeten Säulenspitzahorns im Park an Haus Neuenhofen. Mit dabei: die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (links), Dipl.-Ingenieur Yu Wang (2.v.l.) von der Stadt Krefeld, Gerlinde Butzke-Meyer (4.v.l.) und Bodo Meyer (5.v.l.) vom Naturschutzbund Krefeld (NABU) sowie Familie und Freunde des Spenders.

Zum Baum: Bei dem Baum handelt es sich um einen Säulenspitzahorn Columnare. Es ist ein mittelgroßer Baum der etwa 8 bis 10 Meter groß wird. In jungen Jahren hat der Baum einen eiförmigen Wuchs, im Alter ist er schmal säulenförmig. Die Blätter haben im Austrieb eine rötliche Färbung, werden dann dunkelgrün und bekommen im Herbst eine goldgelbe Farbe. Von April bis Mai trägt Columnare seine gelbgrünen Doldentrauben. An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Er eignet sich gut als städtischer Park- und Straßenbaum oder auch für eine Innenhofbepflanzung.

Zum Spender: Spender ist Peter Büssem, Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef. Die Baumschule Büssem-Indenklef ist ein alteingesessener Meisterbetrieb mit Sitz in Krefeld-Bockum, der sich unter Leitung von Inhaber und Gärtnermeister Peter Büssem der in Krefeld und Umgebung der professionellen Garten- und Landschaftspflege widmet. Vom Sach- und Fachverstand sowie vom Engagement der Baumschule Büssem-Indenklef profitiert auch die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“. Denn die Baumschule Büssem-Indenklef ist von Anfang an dabei und sorgt seit vielen Jahren dafür, dass die Bäume, die uns von Bürgern und Betrieben gespendet werden, sach- und fachgerecht eingepflanzt werden.

Zum Park an Haus Neuenhofen: Von dem ehemaligen Herrensitz der Herren von Neuenhofen aus dem 13. Jahrhundert sind nur noch mittelalterliche Grundmauern vorhanden. Das Anwesen war auf einer künstlichen Insel mit umlaufendem Wassergraben (genannt Motte) errichtet worden. Das derzeitige Gebäude (1830) mit dem Rundtürmchen erbaute der Seidenfabrikant und Bürgermeister Gottschalk Floh. 1927 erwarb es die Stadt Krefeld. Heute befindet sich Haus Neuenhofen in Privatbesitz, doch der umgebende Park ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zwei neue Bäume für die Wiesen „Baum des Jahres“ in Hüls

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ wurden in den ersten Januar-Tagen auf Initiative von Angehörigen und (politischen) Weggefährt*innen für die verstorbenen Kommunalpolitiker Steffi Mälzer und Kurt Matz auf der Grünfläche „Bäume des Jahres“ in Krefeld-Hüls zwischen Dünkirchner Strasse und Venloer Straße zwei Erinnerungsbäume gepflanzt. Bei den Bäumen handelt es sich um einen Speierling (Baum des Jahres 1993) und eine Edel-(Ess-) Kastanie (Baum des Jahres 2018). Während der Speierling Steffi Mälzer gewidmet wurde, ist die Edel-(Ess-)Kastanie Kurt Matz zugedacht. Es sind die Bäume Nr. 1700 und 1701 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen will.

Im Bild: Grüne und deren Gäste im Grünen nach der erfolgreichen Pflanzung von zwei Bäumen auf Grünfläche „Bäume des Jahres“ in Krefeld-Hüls zwischen Dünkirchner Strasse und Venloer Straße, bei der u.a. auch der Bezirksvorsteher des Stadtbezirks Hüls, Ratsherr Thorsten Hansen (2.v.l.), die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Krefelder Stadtrat, Julia Müller (3.v.l.) sowie Renate Krins (4.v.r.) und Georg Dammer (3.v.r.) von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zugegen waren.

Johann Heller-Steinbach, der sich maßgeblich um die Pflanzungen gekümmert hat, sprach nachdem beide Bäume gepflanzt waren über die Verstorbenen und deren Wirken. Er erinnerte dabei auf sehr persönliche Weise an diese so unterschiedlichen Menschen im Kontext ihrer Arbeit für die Partei der Grünen in Krefeld. Als ehemaliger Mitarbeiter der Stadt Krefeld, sprach er ebenfalls kenntnisreich über die gepflanzten Baumsorten, das Entstehen der Initiative „Baum des Jahres“ und die Gründe für die Auswahl und Pflanzung auf der Grünfläche „Bäume des Jahres“ in Krefeld-Hüls zwischen Dünkirchner Strasse und Venloer Straße. Sein Dank ging dann an alle Anwesenden für ihr Erscheinen und an Peter Büssem, Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, der die Bäume sach- und fachgerecht in Hülser Erdreich setzte. 

Nach dieser Ausführlichen Rede dankte für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld die Schirmherrin Renate Krins in kurzen Worten ebenfalls allen Beteiligten und gab das Wort weiter an den Ratsherrn Thorsten Hansen.

Der Bezirksvorsteher des Stadtbezirks Hüls, Ratsherr Thorsten Hansen, lobte das mit der Baumpflanzung verbundene „großartige bürgerschaftliche Engagement“ und dankte dafür sowohl den Spendern wie auch der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“. Gleichzeitig würdigte er die Verdienste von Steffi Mälzer, die als langjährige Grünen-Politikerin und Ratsfrau in Krefeld über Jahrzehnte die Politik der Grünen in Krefeld prägte, und Kurt Matz, der als langjähriges Mitglied der Grünen in der Bezirksvertretung Uerdingen ein engagierter Ansprechpartner für die Menschen im Quartier war.
Kurt Matzes Sohn verwies ebenfalls noch mit einigen Beispielen auf das außergewöhnliche Engagement seines Vaters als Mitarbeiter des Bayer-Konzern und frühes Mitglied bei den Grünen mit spektakulären politischen Aktionen.

Zu den Grünen: Der Krefelder Kreisverband der Grünen wurde am 9. Dezember 1979 in Hüls gegründet. Nachdem man als „Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen“ ein paar Monate vorher sehr erfolgreich 3,2 Prozent aus dem Stand bei der ersten Europawahl 1979 geschafft hatte, wollten die Grünen als Partei an der Bundestagswahl 1980 teilnehmen. So setzte man die Gründung der Partei „Die Grünen“ für das Wochenende 12./13. Januar 1980, also heute vor 44 Jahren, an und rief dazu auf, vorher Landes- und Kreisverbände zu bilden, um die Gründung einer Bundespartei zu ermöglichen. Der Gründungsvorstand bestand Hildegard Lindner als Vorstandssprecherin, ihren StellvertreterInnen Viktoria Lösche und Reinhard Hauschild, dem Kassenwart Johannes Hegmans, der Schriftführerin Imma Lösche und der Beisitzerin Gudrun Friedrich. Aktuell sind Benjamin Zander und Emma Sillekens die Kreisvorsitzenden der Krefelder Grünen. Fraktionsvorsitzende der heutigen Bündnis90/ Die Grünen im Krefelder Stadtrat sind Julia Müller und Thorsten Hansen.