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Der sechste Baum der BV Krefeld-Ost

„Im Rahmen der Initiative ‚3333 Bäume für Krefeld‘ hat die Bezirksvertretung Krefeld-Ost aus den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln einen weiteren Baum gespendet. Das ist insgesamt der sechste Baum, den die Bezirksvertretung Krefeld-Ost gespendet hat. Damit hat die Bezirksvertretung Krefeld-Ost einen wertvollen Beitrag für das Stadtklima und zur Komplettierung des Baumbestandes auf der Obstwiese an Haus Rath geleistet,“ wie die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, anläßlich der Baumpflanzung auf der Obstwiese an Haus Rath erklärte. Bei dem Baum handelt es sich um einen Rotdorn. 

Im Bild: Bezirksvorsteherin Katharina Nowak (vorne mit Gießkanne) beim Angießen des Rotdorns. Mit dabei Renate Krins von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der stellv. Bezirksvorsteher Paul Hofmann, die Bezirksverordneten Oliver Leist und Frank Hucken, die stellv. Bezirksvorsteherin Julia Müller, die Bezirksverordneten Stephan Krantz und Thomas Jansen sowie Baumschulinhaber Peter Büssem (v.l.n.r.).

„Wir bedanken uns bei der Bezirksvertretung Krefeld-Ost für diese großzügige Spende, mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen um einen Baum näher kommen“, freute sich Renate Krins: „Es ist der Baum Nr. 1649 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen. Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes der Obstwiese rund um Haus Rath. An dieser Stelle danken wir auch der unabhängigen Stiftung Krefelder Natur- und Kulturlandschaften des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen, die das Projekt ‚Obstwiese an Haus Rath‘ auf dieser städtischen Fläche initiiert und realisiert hat. Unser Dank gilt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und durch Inhaber Peter Büssem und seinen Gesellen Kevin Kammer sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt hat.
Auch Bezirksvorsteherin Katharina Nowak, die in Begleitung zahlreicher Mitglieder der Bezirksvertretung Krefeld-Ost, darunter auch ihre Stellvertreterin Julia Müller und ihr Stellvertreter Paul Hoffmann, an der Baumpflanzung teilnahm, hob die Bedeutung von Bäumen für Mensch, Natur und Klima hervor. Ob entlang von Straßen, in Wohngebieten, Parks, Gärten, auf Friedhöfen oder sogar in Industriegebieten: Bäume und kleinere Wälder sind für die Bewohnerinnen und Bewohner von Städten mehr als nur schön anzusehen. Als ‚Grüne Lunge‘ erbringen sie für die Städte vielfältige Dienstleistungen für das Ökosystem.
Sie reinigen die Luft, indem sie CO2 und Abgaspartikel binden. Gleichzeitig spenden sie Schatten und kühlen durch die Abgabe von Feuchtigkeit effektiv ihre Umgebung. All dies sind Eigenschaften, denen angesichts des voranschreitenden Klimawandels große Bedeutung zukommt.

Zum Baum: Rotdorn nennt man die weit verbreiteten Kulturformen der Pflanzenart „Zweigriffeliger Weißdorn“ aus der Gattung der Weißdorne in der Familie der Rosengewächse. Auch rotblühende Formen des Eingriffeligen Weißdorns werden als Rotdorn bezeichnet, es gibt auch verschiedene Hybride. Der Rotdorn wächst als tiefwurzelnder dichter Strauch oder bis zu zehn Meter hoher Baum. Er kommt vor allem in Europa und Nordafrika verwildert in Gebüschen und an Waldrändern bis in Höhenlagen von 1000 Meter vor. Der Echte Rotdorn bevorzugt kalkhaltige Lehm- oder Tonböden, wird jedoch vor allem als Ziergehölz in Gärten und an Straßen eingesetzt. Der Echte Rotdorn ist extrem frosthart und zeigt sich auch gegen Hitze und Stadtklima widerstandsfähig. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die zwittrigen, etwas unangenehm riechenden Blüten sind einfach oder gefüllt, karminrot und enthalten Procyanidine. Anders als die ungefüllten Formen bildet der Echte Rotdorn nur wenige Früchte. 

Zum Projekt: Die Wiese soll mit Zierobstbäumen und Wildobstsorten bepflanzt werden. Ziel ist es, die Pflegekosten gering zu halten und trotzdem einen hohen Wert für die Natur zu erzielen. Diese Bäume bieten aufgrund ihrer unendlich vielen Blüten im Frühjahr den Insekten ein großes Nahrungsangebot. Im Herbst und Winter ernähren sie dann durch ihre bunten Früchte die Vogelwelt. Für die Menschen bietet die Wiese einen großzügigen Erholungsraum. Die Wiese soll durch eine Heckenpflanzung von der Straßenbahntrasse 042 abgegrenzt werden. Ideengeber für dieses Projekt sind Anwohner von Haus Rath, Dennis Kandora, und dessen Vater Gerhard Kandora. Gepflanzt wurden bisher 34 von 38 Bäumen, darunter verschiedene Zierapfelsorten, wie Rudolph, Butterball, Everest, Red entinel und John Darwin. Der erste Baum, quasi als Auftaktbaum, am 19. Dezember 2019 gepflanzt und auf den Namen „Rudolph“ getauft. Mit dieser Pflanzung kommt ein Baum, nämlich der Baum Nr. 35 hinzu. Die restlichen drei Bäume werden im Laufe des nächsten Monats gepflanzt.  

Zur Stiftung: Die Stiftung „Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ wurde im Jahre 2003 gegründet, um finanzielle Mittel einzusammeln, die etwa für den Ankauf oder die Pacht lokaler Naturschutzflächen sowie für die Bezahlung von Fachkräften, die sich zum Beispiel um die professionelle Pflege von Kopfweiden oder um Landschaftsbereiche mit bedrohten Tier- oder Pflanzenarten kümmern, die neben der öffentlichen Förderung von Natur- und Landschaft erforderlich sind. Der Stiftungsvorstand besteht aus Dr. Marion Mittag, Dr. HansChristian Mittag und Bodo Meyer. 

Zur Spenderin: Spenderin ist die Bezirksvertretung Krefeld-Ost. Die Bezirksvertretung Krefeld-Ost hat 15 Mitglieder. Bezirksvorsteherin ist Katharina Nowak. Paul Hoffmann, Angelika Brünsing, Julia Müller sind die Stellvertreter/innen. Die Bezirksvertretung KrefeldOst ist für den Stadtbezirk Krefeld-Ost zuständig, der die Stadtteile Bockum, Gartenstadt, Elfrath, Traar, Verberg umfasst.
Insgesamt besteht die Stadt Krefeld aus neun Stadtbezirken. Die kreisfreien Städte sind verpflichtet, das gesamte Stadtgebiet in Stadtbezirke einzuteilen. Bei der Einteilung des Stadtgebiets in Stadtbezirke soll auf die Siedlungsstruktur, die Bevölkerungsverteilung und die Ziele der Stadtentwicklung Rücksicht genommen werden. Das Stadtgebiet soll in nicht weniger als drei und nicht mehr als zehn Stadtbezirke eingeteilt werden. Für jeden Stadtbezirk ist eine Bezirksvertretung zu wählen. Die Mitglieder der Bezirksvertretungen werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Soweit nicht der Rat der Stadt ausschließlich zuständig ist, entscheiden die Bezirksvertretungen unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht. 

Wildpflaume für die Obstwiese an Haus Rath

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die Eheleute Ingrid und Dieter Rackelmann einen weiteren Baum gespendet, der in den letzten Tagen anlässlich des 93. Geburtstages ihres Onkels Oskar auf der Obstwiese an Haus Rath in Krefeld-Elfrath gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Wildpflaume. Einen Baum zu pflanzen, sei dem Onkel schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, wie Ingrid und Dieter Rackelmann erklärten. Dem habe man mit der Pflanzung der Wildpflaume auf der Obstwiese an Haus Rath entsprochen. Zeit seines Lebens habe der Onkel stets einen besonderen Bezug zum Schutz der Natur gehabt. Ein Baum auf der Obstwiese an Haus Rath passe in die Philosophie des Onkels. 

Für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ dankte Peter Könen den Eheleute Ingrid und Dieter Rackelmann für ihre großzügige Spende. Mit seinem Dank verband er seine herzliche Gratulation zum Geburtstag „des naturverbundenen Onkels“. Dabei gab er seiner Freude darüber Ausdruck, „dass wir den Wunsch des Onkels, einen Baum zu pflanzen, dank der großzügigen Spende von Ingrid und Dieter Rackelmann aus diesem besonderen Anlass erfüllen konnten“. 

Im Bild (v.l.n.r.): Peter Könen von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die Spender Dieter Rackelmann und Ingrid Rackelmann (mit Gießkanne), Bodo Meyer vom Vorstand der Stiftung „Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ und der Inhaber der Baumschule BüssemIndenklef, Peter Büssem, beim Angießen der auf der Obstwiese an Haus Rath gepflanzten Wildpflaume.

Mit diesem Baum komme die Initiative ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen einen Baum näher, wie Peter Könen zum Stand der Dinge ausführte. Es sei der Baum Nr. 1648 von 3333 Bäumen, „die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen“. Ingrid und Dieter Rackelmann hätten damit bereits den sechsten Obstbaum für die Obstwiese an Haus Rath gespendet. Ein weiterer Baum der Eheleute Rackelmann sei im Krefelder Zoo gepflanzt worden. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes auf der Obstwiese rund um Haus Rath und im Krefelder Zoo.

An dieser Stelle dankte Peter Könen auch der unabhängigen „Stiftung Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen, die das Projekt „Obstwiese an Haus Rath“ auf dieser städtischen Fläche initiiert und realisiert habe und die bei der Baumpflanzung durch ihr Vorstandsmitglied Bodo Meyer vertreten war. Sein Dank galt ferner der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft sowie durch Inhaber Peter Büssem und seinen Gesellen Kevin Kammer fach- und sachgerecht ins Erdreich gesetzt habe, aber auch der Stadt Krefeld, die die städtische Fläche an Haus Rath für die Anlegung einer Obstwiese zur Verfügung gestellt habe.

Zum Baum: Die Wildpflaume erfreut mit zahlreichen weißen Blüten. Sie zählt zu den Wildobstarten, die zur Sommerzeit einen reichen Fruchtertrag liefern. Sie ist ein Kleinbaum mit unregelmäßiger, später ausgebreiteter Krone. Sie wächst dichtbuschig, gut verzweigt und erreicht eine Höhe von bis zu acht Metern. In der Breite sind bis zu sechs Meter zu erwarten. Der Strauch bevorzugt sonnige Lagen auf normalem, tiefgründigem Boden. Jungpflanzen benötigen viel Wasser ohne Staunässe. Später braucht der Strauch während längerer Trockenperioden Wassergaben. Menschen schätzen die Wildpflaume seit Tausenden Jahren als Kulturpflanze. 

Zum Projekt: Die Wiese soll mit 38 Zierobstbäumen und Wildobstsorten bepflanzt werden. Ziel ist es, die Pflegekosten gering zu halten und trotzdem einen hohen Wert für die Natur zu erzielen. Diese Bäume bieten aufgrund ihrer unendlich vielen Blüten im Frühjahr den Insekten ein großes Nahrungsangebot. Im Herbst und Winter ernähren sie dann durch ihre bunten Früchte die Vogelwelt. Für die Menschen bietet die Wiese einen großzügigen Erholungsraum. Die Wiese soll durch eine Heckenpflanzung von der Straßenbahntrasse 042 abgegrenzt werden. 

Ideengeber für dieses Projekt sind Anwohner von Haus Rath, nämlich Dennis Kandora und dessen Vater Gerhard Kandora. Gepflanzt wurden bisher 34 von 38 Bäumen, darunter verschiedene Zierapfelsorten, wie Rudolph, Butterball, Everest, Red entinel und John Darwin. Der erste Baum, quasi als Auftaktbaum, wurde am 19. Dezember 2019 gepflanzt und auf den Namen „Rudolph“ getauft. Mit dieser Pflanzung kommt ein weiterer Baum, der Baum Nr. 35 hinzu. 

Zur Stiftung: Die Stiftung „Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ wurde im Jahre 2003 gegründet, um finanzielle Mittel einzusammeln, die etwa für den Ankauf oder die Pacht lokaler Naturschutzflächen sowie für die Bezahlung von Fachkräften, die sich zum Beispiel um die professionelle Pflege von Kopfweiden oder um Landschaftsbereiche mit bedrohten Tier- oder Pflanzenarten kümmern, die neben der öffentlichen Förderung von Natur- und Landschaft erforderlich sind. Der Stiftungsvorstand besteht aus Dr. Marion Mittag, Dr. Hans-Christian Mittag und Bodo Meyer. 

Wieder Einer von 52 für den Zoo

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft gespendet wurden, stammt ein Baum aus der Spende der Eheleute Gerlinde und Jürgen Wettingfeld aus Krefeld-Oppum. Dabei handelt es sich um einen Maulbeerbaum, den die Spender jetzt bei einem Besuch im Krefelder Zoo besichtigten und bewässerten. Dafür bedanken sich der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, und die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei den Spendern. 

Im Bild (v.l.n.r.): Jürgen Wettingfeld, Friedrich R. Berlemann, Jörg Kieselstein, Renate Krins und Gerlinde Wettingfeld.

Insgesamt werden als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt. Dafür hat der Krefelder Zoo klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Eucalyptus, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen.

Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten kann, hat der Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhaltet und das sich bereits in der Umsetzung befindet.

Mit den gespendeten 52 Bäumen wurde das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern auch Dank der Spender:in sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen belief sich auf rund 18.000 Euro. 

Nach dem aktuellen Stand wurden im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo bisher 1.647 Bäume in und für Krefeld gepflanzt. Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bäume dazu, für bereits Spenden aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft in Aussicht gestellt wurden.

Maulbeerbaum für den Zoo

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft gespendet wurden, stammt ein Baum aus der Spende von Heidi Matthias (Vorsitzende des Aufsichtsrates der Zoo Krefeld gGmbH), Georg Dammer und Peter Könen (beide von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“). Dabei handelt es sich um einen Maulbeerbaum, den die Spender:in jetzt bei einem Besuch im Krefelder Zoo besichtigten und bewässerten. 

Im Bild (v.l.n.r.): Peter Koenen von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Friedrich R. Berlemann, Vorsitzender der Krefelder Zoofreunde, Heidi Matthias, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Zoo Krefeld gGmbH, und Georg Dammer von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“.

Dafür bedanken sich der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, und die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei den Spender:in, die in der Vergangenheit bereits Bäume gespendet haben, die an verschiedenen Stellen im Krefelder Stadtgebiet gepflanzt wurden. 
Insgesamt werden als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt. Dafür hat der Krefelder Zoo klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Eucalyptus, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. 
Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten kann, hat der Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhaltet und das sich bereits in der Umsetzung befindet.
Mit den gespendeten 52 Bäumen wurde das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern auch Dank der Spender:in sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen belief sich auf rund 18.000 Euro. 
Nach dem aktuellen Stand wurden im Rahmen unserer Initiative einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo nunmehr 1.645 Bäume in und für Krefeld gepflanzt. Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bäume dazu, für bereits Spenden aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft in Aussicht gestellt wurden.

5 von 52 für den Zoo

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft gespendet wurden, stammen fünf Bäume auf der Spende der SWK Stadtwerke Krefeld AG. Dabei handelt es sich um Eucalyptus-Bäume.

Eucalyptus-Sträucher, von denen die SWK Stadtwerke Krefeld AG fünf Stück gespendet hat. 

Dafür bedanken sich der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, und die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei der SWK, die in der Vergangenheit bereits zahlreiche Bäume gespendet hat, die im Stadtgebiet Krefeld gepflanzt wurden. 
Insgesamt werden als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt. Dafür hat der Krefelder Zoo klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Eucalyptus, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. 
Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten könne, hat der Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhaltet und das sich bereits in der Umsetzung befindet.
Mit den gespendeten 52 Bäumen wurde das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern auch Dank der SWK sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen belief sich auf rund 18.000 Euro. 
Nach dem aktuellen Stand wurden im Rahmen unserer Initiative einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo nunmehr 1.645 Bäume in und für Krefeld gepflanzt. Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bäume dazu, für bereits Spenden aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft in Aussicht gestellt wurden.

Apfelbäume für Obstwiese Schicksbaum

Im Bild: Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (3.v.l.) mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins Schicksbaum, Ralf Krings (2.v.r.) im Beisein von Mitgliedern des Bürgervereins Schicksbaum bei der Pflanzung des Apfels der Sorte ‚Rote Sternrenette’ auf der Obstwiese am Schicksbaum, der vom Bürgerverein Schicksbaum gespendet worden war.

Auf der Obstwiese am Schicksbaum im Krefelder Westen wurden in den ersten Tagen des neuen Jahres im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zwei Obstbäume gepflanzt. Bei einem Baum handelt es sich um einen Apfel der Sorte ‚Gloster’, den der örtliche Ratsherr Ralf Krings persönlich gespendet hat. Der zweite Baum, ein Apfel der Sorte ‚Rote Sternrenette’, wurde vom Bürgerverein Schicksbaum gespendet. „Dafür danken wir den Spendern sehr herzlich“, sagte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bei ihrer Begrüßung auf der Obstwiese am Schicksbaum. In ihren Dank schloß Renate Krins auch Peter Büssem und seinem Gesellen Kevin Kammer von der Baumschule Büssem-Indenklef ein, die nicht nur bei der Beschaffung der Bäume, sondern auch dabei behilflich waren, die Bäume sach- und fachkundig ins Erdreich zu setzen. Ihr Dank galt auch DiplomGeograf Joachim Kössl vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld, der die Pflanzstellen und die Baumsorten ausgesucht sowie den Spendern und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ empfohlen hatte.

Mit der Pflanzung komme die Initiative ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, zwei Bäume näher, freute sich Renate Krins. Es seien die Bäume Nr. 1646 und 1647 von 3333 Bäumen, die die Initiative ingesamt pflanzen wolle. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes auf der Obstwiese Am Schicksbaum, wie Renate Krins weiter ausführte. Persönlich, aber auch für Bürgerverein Schicksbaum lobte Ralf Krings „das beispielhafte bürgerschaftliche Engagement“ der Initiative “3333 Bäume für Krefeld“, das nicht nur der Vermehrung des Baumbestandes im Krefelder Stadtgebiet diene. Vielmehr hätten Bäume auch einen erheblichen Einfluss auf das Stadtklima, wie Ralf Krings erklärte und hinzu fügte: „Damit machen sie unsere Stadt lebenswerter.“ Daran habe der Bürgerverein Schicksbaum, aber auch er persönlich, sich mit der Baumspende beteiligen und die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ damit unterstützen wollen.

Zu den Bäumen: Der Gloster ist eine Tafelobstsorte des Kulturapfels. Der Baum stellt wenig spezielle Anforderungen. Lediglich ein tiefgründiger Boden ist für einen ertragreichen Anbau erforderlich. Die Blüten und das Holz sind wenig frostempfindlich. Die Früchte hängen einzeln und sind windfest. Der Gloster ist eine Apfelsorte mit grün-gelblichem, saftigem Fruchtfleisch und säuerlichem Geschmack. Seine Deckfarbe geht in Purpurrot über. Als Erkennungszeichen gelten die Lentizellen. Die Rote Sternrenette ist eine alte Sorte des Kulturapfels. Sie wird im Streuobst angebaut. Der dunkelrot gefärbte Apfel galt früher als „der klassische Weihnachtsapfel“ und war sehr weit verbreitet. Das Kennzeichen des Apfels sind sternförmige prägnante rostartige Lentizellen auf der meist dunkelroten Fruchtschale.

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Im Bild: Ratsherr Ralf Krings (links) mit Baumschulinhaber Peter Büssem (2.v.l.) und seinem Gesellen Kevin Kammer (rechts) bei der Pflanzung des Apfels der Sorte ‚Gloster’ auf der Obstwiese am Schicksbaum, den Ralf Krings persönlich gespendet hat.

Zu den Spendern: Ralf Krings ist seit über 25 Jahren ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit tätig sowie Vorsitzender im Bürgerverein und im Sportverein, u.a. als aktiver Schiedsrichter, bürgerschaftlich engagiert. In seiner Freizeit leistet er in Ländern wie Indien und Südafrika Entwicklungshilfe in Sachen Umweltschutz. Nach der Ausbildung zum Modelltischler und zum Fachmann für Finanzen und Versicherungen ist er beruflich seit über 30 Jahren als selbständiger Kaufmann tätig und seit 1984 politisch aktiv. 1999 wurde er erstmals für die UWG (Freie Wähler) in den Krefelder Stadtrat gewählt, in dem er bis 2014 Mitglied war, davon 5 Jahre als Fraktionsvorsitzender. Nach einer freiwilligen „Polit- Pause“, um wieder ein Gespür für den Bürger zu bekommen, gehört er seit 2020 erneut dem Krefelder Stadtrat an. Außerdem ist er Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER NordrheinWestfalen. 

Der Bürgerverein Schicksbaum verfolgt den Zweck die in seinem Bereich lebenden Menschen vor der Kommune zu vertreten, sich für ihre Belange, sowie für ein friedliches Miteinander einzusetzen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Dies geschieht insbesondere durch die Förderung der Alten- und Jugendpflege, der Förderung von Traditionen des Vereinsbezirkes, des Brauchtums und des Heimatsinns. Der Verein organisiert regelmäßig die Durchführung des St. Martinfestes mit Fackelzug für die Kinder, ein Stadtteilfest und bei Bedarf sportliche Aktivitäten und Karnevalsveranstaltungen. Der Verein nimmt zur besseren Darstellung in der Öffentlichkeit auch an Veranstaltungen in anderen Stadtbezirken teil.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Hiervon ausgenommen sind Aufmerksamkeiten zu besonderen Anlässen, wie Silber- oder Goldhochzeit, runde Geburtstage ab dem 70sten Lebensjahr und Dankeschön Präsente für besondere Verdienste um den Verein. Vorsitzender des Bürgervereins Schicksbaum ist Ralf Krings.

Tulpenbaum für den Zoo

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft gespendet wurden, stammt ein Baum aus der Spende der Krefelder Landtagsabgeordneten Britta Oellers. Dabei handelt es sich um einen Tulpenbaum, den die CDU-Politikerin jetzt bei einem Besuch im Krefelder Zoo besichtigte und bewässerte. 

Im Bild (v.l.n.r.): Britta Oellers MdL, Georg Dammer von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und Friedrich R. Berlemann, Vorsitzender der Krefelder Zoofreunde


Dafür bedanken sich der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, und Georg Dammer von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, bei der Spenderin, die in der Vergangenheit bereits einen Baum gespendet hat, der am Rande des Kinderspielplatzes gegenüber der Südschule in Fischeln gepflanzt wurde.
Insgesamt werden als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt. Dafür hat der Krefelder Zoo klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Eucalyptus, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. 
Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten kann, hat der Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhaltet und das sich bereits in der Umsetzung befindet.
Mit den gespendeten 52 Bäumen wurde das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern auch Dank der Spende von Britta Oellers sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen belief sich auf rund 18.000 Euro. 
Nach dem aktuellen Stand wurden im Rahmen unserer Initiative einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo nunmehr 1.645 Bäume in und für Krefeld gepflanzt. Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bäume dazu, für bereits Spenden aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft in Aussicht gestellt wurden.

3 von 52 Bäumen für den Zoo

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft gespendet wurden, stammen drei Bäume aus der Spende der Familie Maslaton. 
Dabei handelt es sich um einen Maulbeerbaum und zwei Platanen, die die Familie jetzt bei einem Besuch im Krefelder Zoo besichtigte und bewässerte. 
Dafür bedanken sich der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, und die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bei der Familie Maslaton, die in der Vergangenheit bereits zahlreiche Bäume gespendet hat, die im Stadtpark Fischeln gepflanzt wurden. 

Im Bild (v.l.n.r.): Renate Krins, Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Friedrich R. Berlemann, Vorsitzender der Zoofreunde Krefeld sowie die Spender-Familie mit Traute Maslaton, Anke Maslaton und Dr. Matthias Maslaton bei der Bewässerung eine der beiden Platanen. 

Insgesamt werden als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt. Dafür hat der Krefelder Zoo klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Eucalyptus, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. 
Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten könne, hat der Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhaltet und das sich bereits in der Umsetzung befindet.

Mit den gespendeten 52 Bäumen wurde das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern auch Dank der Familie Maslaton sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen belief sich auf rund 18.000 Euro. 
Nach dem aktuellen Stand wurden im Rahmen unserer Initiative einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo nunmehr 1.645 Bäume in und für Krefeld gepflanzt.
Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bäume dazu, für bereits Spenden aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft in Aussicht gestellt wurden. 

Rückblick 2022

Die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zieht Bilanz: „Im ausklingenden Jahr 2022 haben wir 131 Bäume in und für Krefeld gepflanzt“, stellen Renate Krins, Georg Dammer und Peter Koenen vom „Baumteam“ der Initiative in ihrem Jahresrückblick fest und fügen hinzu: „Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute und dient der Vermehrung des Baumbestandes in unserer Stadt.“ 

Bäume seien wichtig für das Stadtklima, betonen die Akteure der Initiative: „Ob entlang von Straßen, in Wohngebieten, Parks, Gärten, auf Friedhöfen oder sogar in Industriegebieten. Bäume und kleinere Wälder sind für die Bewohnerinnen und Bewohner von Städten mehr als nur schön anzusehen. Als ‚Grüne Lunge‘ erbringen sie für die stetig wachsenden Städte vielfältige Ökosystemdienstleistungen: Sie reinigen die Luft, indem sie CO2 und Abgaspartikel binden. Gleichzeitig spenden sie Schatten und kühlen durch die Abgabe von Feuchtigkeit effektiv ihre Umgebung. All dies sind Eigenschaften, denen angesichts des voranschreitenden Klimawandels große Bedeutung zukommt.“

Für Baumpflanzungen habe man in Abstimmung mit der Stadt Krefeld zunehmend klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Waldkiefer, Rosskastanien,Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten könne, habe man in Zusammenarbeit mit der Stadt Krefeld ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresistenten Baumarten beinhalte und das sich nunmehr bereits in der Umsetzung befinde. 

Die Bäume hätten allerdings auch einen hohen materiellen Wert. Die mit der Pflanzung der 131 Bäume verbundene monetäre Wertschöpfung belaufe sich auf über 50.000 Euro, die durch Spenden aus der Krefelder Bürgerschaft und der Krefelder Wirtschaft aufgebracht worden seien, wie die ehrenamtlichen Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ erklären. Dafür gebühre den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Betrieben „Dank und Anerkennung“.

Dennoch habe man das Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld noch nicht erreicht. Mit 1645 Bäumen, die bisher im Rahmen der Initiative gepflanzt worden seien, habe man knapp die Hälfte der angestrebten Baumzahl erreicht. Im neuen Jahr gehe es in die zweite Halbzeit. Für weitere Baumpflanzungen lägen bereits zahlreiche Zusagen für Baumspenden vor, die man „Baum für Baum“ umsetzen werde. 

Fast alle Bäume wachsen in Grünanlagen von sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kliniken, Krankenhäusern, Schulen, Behinderten- und SeniorenWohnheimen, aber auch in den Krefelder Stadtparks, in Grün- und Freibereichen sowie auf Plätzen und an Wegen im gesamten Krefelder Stadtgebiet.

Spitz-Ahorn und Speierling

Ein große Gästeschar konnte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, zur Pflanzung von zwei Bäumen im Stadtpark Uerdingen begrüßen. Insbesondere begrüßte sie Angelika Fasbender, die aus Anlass ihres runden Geburtstages, zu dem Renate Krins ihr herzlich gratulierte, im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zwei Bäume gespendet hatte. Bei den Bäumen handelt es sich um einen Spitz-Ahorn und um einen Speierling.

Im Bild: Spenderin Angelika Fasbender (Mitte) beim Angießen des Spitz-Ahorns im Beisein ihres Mannes Walter Fasbender (links daneben) sowie zahlreicher Gratulanten, darunter die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (8.v.l.) und Bodo Meyer (7.v.l.) vom Naturschutzbund Krefeld/Viersen.

„Wir bedanken uns bei Angelika Fasbender für diese großzügige Spende, mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen zwei Bäume näher kommen. Es sind die Bäume Nr. 1644 und Nr. 1645 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen. Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Uerdingen.“
Angelika Fasbender brachte ihre Freude, aber auch ihren Dank, darüber zum Ausdruck, dass die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ mit Unterstützung der Stadt Krefeld und der Baumschule Büssem-Indenklef die Pflanzung der Bäume ermöglicht habe. Dafür gelte allen Beteiligten „ein herzliches Dankeschön“. Mit ihrer Baumspende wolle sie nicht nur die Weiterentwicklung des Stadtparks Uerdingen unterstützen, sondern zugleich auch in Verantwortung für die zukünftigen Generation zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Landschaft in Krefeld beitragen.

Zu den Bäumen: Der Spitzahorn ist besonders zu Frühlingsbeginn auffällig, wenn eine Vielzahl gelbgrüner Blütenstände noch vor dem dunkleren Laubaustrieb Straßen, Alleen und Parks in ein frisches, helles Grün taucht, während viele andere Bäume noch weitgehend kahl sind. Der Speierling ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Mehlbeeren innerhalb der Familie der Rosengewächse. Er gilt als Wildobstbaum und ist als Wildgehölz eine der seltensten Baumarten in Deutschland. 1993 wurde der Speierling zum Baum des Jahres gewählt.

Im Bild: Spenderin Angelika Fasbender (Mitte) beim Angiessen des Speierlings mit ihrem Mann Walter Fasbender (links neben ihr) und Renate Krins (3.v.r.) und Bodo Meyer
(2.v.r.).

Zur Spenderin: Spenderin ist Frau Angelika Fasbender, die insbesondere den schönen Stadtpark Uerdingen lieb gewonnen hat und ihre besondere Verbundenheit zu Natur und Landschaft im Allgemeinen und zum Stadtpark Uerdingen im Besonderen durch ihre Baumspende zum Ausdruck bringen möchte. Angelika Fasbender ist aber auch ansonsten unserem Gemeinwesen in besonderer Weise verbunden, das sie durch ihr ehrenamtliches Engagement über viele Jahre tatkräftig unterstützt hat. 

So ist Angelika Fasbender in der örtlichen Rheuma-Liga aktiv. Die Liga leistet aktive Unterstützung und ist die größte Selbsthilfeorganisation auf lokaler, Landes- und Bundesebene. Derzeit hat die Liga rund 850 Mitglieder in der Stadt. Für Nass- und Trockenübungen bietet die Krefelder Liga drei Stützpunkte in der Stadt an. In Uerdingen, im Tersteegen-Haus nahe dem Hauptbahnhof und in Verberg/Traar in der Gerd-JansenSchule am Luiter Weg. Während bei den Wasser-Übungen vor allem die großen Gelenke beansprucht werden, liegen bei der Arbeit außerhalb des Wassers vor allem die kleinen Gelenke im Fokus. 53 Therapie-Gruppen sind derzeit in der Krefelder Rheuma-Liga aktiv. 

Angelika Fasbender ist mit Walter Fasbender verheiratet, der seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv war und ist. Bis zum Jahre 2020 war er Mitglied der Bezirksvertretung Krefeld-Nord und Mitglied des Rates der Stadt Krefeld. Neben den örtlichen Themen im Nordbezirk lagen und liegen seine Arbeitsschwerpunkte den Bereichen Verkehr, Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Seit zwei Jahren ist er Vorsitzender des Polizeibeirates beim Polizeipräsidium Krefeld. Darüber hinaus ist Walter Fasbender noch im Ausschuss für Verwaltung, Ordnung und Sicherheit, im Rechnungsprüfungs-ausschuss und im Betriebsausschuss Zentrales Gebäudemanagement aktiv. 

Im Bild: Nach der Pflanzung intonierte die Spenderin Angelika Fasbender (links) im Chor ihrer Gäste ein „Danke-Lied“ für alle Akteure, die an der Vorbereitung und Durchführung der Baumpflanzung mitgewirkt haben.

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark liegt im Krefelder Stadtteil Uerdingen zwischen dessen Nord- und Westbezirk, an der Parkstraße und ist eine sowohl von Touristen als auch von Uerdinger Bürgerinnen und Bügern gern besuchte Parkanlage. Seine Fläche beträgt etwa 20 Hektar. Wesentliche Bestandteile des Stadtparks sind neben den großzügigen Spielwiesen, zahlreiche Staudenbeete, eine große Teichanlage mit Bachlauf und beleuchteter Fontäne, zwei Tennisplätze, eine Minigolfanlage und zwei Kinderspielplätze. Eine Gastronomie befindet sich im Eingangsbereich des Parks. 

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Uerdingen eine positive, wirtschaftliche Entwicklung mit der Ansiedlung neuer Betriebe und damit finanzieller Stabilität. Um 1897 erfolgte die Errichtung des Stadtparks, da mit Weitblick erkannt wurde, dass adäquat zum Ausbau der Industrie in ausreichendem Maße Erholungs- und Naturflächen erhalten bleiben sollten. Anlass war die Einrichtung von Schutzzonen für das angrenzende Wasserwerk und dem ebenfalls dort geplanten städtischen Schlachthof. Der Bereich des heutigen Stadtparks war zur damaligen Zeit sehr sumpfig. Um 1903 war die Errichtung der Teichanlage, die für die Besucher auch mit dem Boot zu befahren war. Zwischen 1905 und 1911 folgte der Bau des Stadtparkrestaurants. 

Um 1927 erfolgte eine Erweiterung des Stadtparks um 15 Hektar mit waldartigem Baumbestand, geschwungenem Wegenetz und einer großen Spielwiese. Um 1983/1984 folgte eine zweite große Erweiterung des Stadtparks durch den Bürgerverein „Freunde und Förderer der Krefeld-Uerdinger Stadtpark-Erweiterung“ – angeführt vom Vorsitzenden August Rodenberg. Auf der ca. 4,3 ha großen Erweiterungsfläche wird 1991 der „Bürgergarten“ eingeweiht. Nach Fertigstellung löste sich der Bürgerverein auf. 1997 wurde der Stadtpark im östlichen Teil (angrenzend an die Wohnbebauung) um etwa 0,7 Hektar letztmals erweitert. Gegenüber dem „Bürgergarten“ entstand 2013 auf rund 400 Quadratmeter ein von Auszubildenden und Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen geplanter Tagliliengarten mit 100 verschiedenen Tagliliensorten. Begleitstauden und Narzissen verleihen dem Garten eine ganzjährige Attraktivität.  Der gesamte Uerdinger Stadtpark beherbergt insgesamt über 120 verschiedene Baumarten – und ist damit einzigartig in Krefelds öffentlichen Parkanlagen. Den Großteil dieser enormen Baumvielfalt – ca. 65 verschiedene Baumarten – ist im nördlichen Teil der Parkanlage zu finden. Der Baumlehrpfad besteht aus teils heimischen, teils exotischen Baumarten. Durch die vom Förderverein s. u. angebrachte Beschilderung wird diese besondere Vielfalt für alle Parkbesucher präsent und erlebbar. Eine umfangreiche Broschüre und ein Web-Arboretum ergänzen die örtliche Beschilderung zusätzlich.

Quercus frainetto für Stadtpark Fischeln

Anlässlich ihrer runden Geburtstage hatten die natur- und heimatverbundenen Eheleute Gerda Schnell und Günter Holthoff Geld für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gesammelt. Daraus wurde in den letzten Tagen im Gedenken an ihren verstorbenen Freund Dr. Christian Pohl im Stadtpark Fischeln ein Baum gepflanzt. Bei dem Baum handelt es sich um eine Ungarische Eiche.
Dafür sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ den Spendern „Dank und Anerkennung“ aus. Der Baum komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Fischeln, den Dr. Christian Pohl als „grüne Lunge“ des Stadtbezirks Fischeln sehr geschätzt und auch immer wieder gerne besucht habe, um dort zu verweilen.
Renate Krins weiter: „Es handelt sich um den Baum Nr. 1643. Damit kommen wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, wieder ein Stück näher.“ Dafür sei die Unterstützung durch die zahlreichen Spenderinnen und Spender, die Akteure in Vereinen und Verbänden sowie der Baumschule BüssemIndenklef und der Stadtverwaltung Krefeld sehr hilfreich und nützlich.

Im Bild: Spenderin Gerda Schnell (3.v.l.) und Spender Günter Holthoff (4.v.l.) mit Baumschulbesitzer Peter Büssem (links), dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln, Bernd Scheelen (Mitte mit Spaten) und Monika Gödden-Pohl (2.v.l.) bei der Pflanzung einer Ungarischen Eiche im Stadtpark Fischeln, mit der an den verstorbenen Dr. Christian Pohl erinnert wird.

Der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln, Bernd Scheelen, bedankte sich für die großzügige Baumspende von Gerda Schnell und Günter Holthoff. Gleichzeitig würdigte er die „permanente Unterstützung des Stadtparks Fischeln“ durch die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“. Damit verband Bernd Scheelen einen Blick in die Zukunft des Stadtparks Fischeln: „Eine wichtige Grundlage für die künftige Parkentwicklung ist, dass der Stadtpark Fischeln und inzwischen auch die Brücke in das Integrierte Handlungskonzept für Fischeln aufgenommen worden sind. Das Konzept benennt verschiedene Handlungsfelder, deren Maßnahmen mit Bürgern und Vereinen, aber auch externen Beratern und Planern entwickelt werden sollen.“

Gerda Schnell hob die freundschaftliche Verbundenheit zu ihrem verstorbenen Kollegen Dr. Christian Pohl hervor, der nicht nur ein hervorragender Arzt gewesen sei, sondern sich darüber hinaus durch große Menschlichkeit und Herzlichkeit ausgezeichnet habe. Aus der kollegialen Zusammenarbeit und schließlich aufgrund der gemeinsamen Liebe zum Jazz sei eine lebenslange Freundschaft der beiden Ehepaare entstanden. Daran wolle man mit der Pflanzung des Baumes  erinnern. Darüber freute sich wiederum Monika Gödden-Pohl, die ihrerseits daran erinnerte, dass ihr verstorbener Mann als naturverbundener Mensch den Stadtpark Fischeln sehr geschätzt und diesen Zeit seines Lebens sehr oft besucht habe, um dort zu verweilen sowie Natur und Landschaft in Ruhe zu genießen. 

Im Bild: Monika Gödden-Pohl (3.v.l.) im Beisein von Spender Günter Holthoff (links) und Spenderin Gerda Schnell (2.v.l.), Peter Büssem (Mitte), Bernd Scheelen (5.v.r.), Renate Krins (4.v.r.) sowie Freunden und Bekannten beim Angießen der Ungarischen Eiche, die von Monika Gödden-Pohl auf den Namen ihres verstorbenen Mannes „Christian“ getauft wurde.

Zum Baum: Die Ungarische Eiche (Quercus frainetto) ist ursprünglich in Italien, auf dem Balkan, in der Türkei und in Ungarn beheimatet. Der zur Pflanzenfamilie der Buchengewächse (Fagaceae) gehörende Laubbaum bevorzugt warme Lagen und wird inzwischen auch bei uns gerne als Parkbaum gepflanzt. Wegen ihrer Robustheit und guten Trockenheitsverträglichkeit gilt diese Eichen-Art im Zuge des Klimawandels als Zukunftsgehölz.

Zum Stadtpark Fischeln: Im Rahmen der EUROGA 2002 wurde der circa 100 Hektar große Fischelner Park angelegt. Er zieht sich von der Kölner Straße südlich der Vulkanstraße in westliche Richtung bis nahe an die Oberschlesienstraße, im Süden wird er von der Anrather Straße begrenzt. Der Fischelner Stadtpark ist ein noch sehr junger Park. Begonnen wurde mit der Anlage des Parks 1993. Am 19. November 1993  hoben 24 Krefelder in der Gaststätte  Gietz, Marienstraße, den „Verein der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln“ aus der Taufe und wählten einen 9-köpfigen Vorstand mit Bernd Scheelen an der Spitze. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Stadtparks Fischeln. Der Verein leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Umweltschutz.

Krim-Linde zum 90. Geburtstag

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben Gabriele Freitag und Martina Füssel anläßlich des 90. Geburtstages ihrer Mutter Ingrid Lorke einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Stadtpark Fischeln gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Krim-Linde. Es ist der Baum Nr. 1642 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen will. Damit kommt die Initiative ihrem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher.

Im Bild: Die Eheleute Ingrid Lorke (Mitte) und Dietrich Lorke (rechts) mit ihrer Tochter Gabriele Freitag (links) beim Angießen der Krim-Linde im Stadtpark Fischeln.

Für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ sprach Peter Koenen der edlen Spenderin Dank und Anerkennung für die großzügige Baumspende aus. Gleichzeitig gratulierte er dem Geburtstagskind Ingrid Lorke nachträglich – dafür umso herzlicher – zum 90. Geburtstag und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit, viel Glück und persönliches Wohlergehen. Sein Dank galt auch dem Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, Peter Büssem, und dem zuständigen Sachgebietsleiter im Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld, Diplom-Geograf Joachim Kössl, für die Vorbereitung und Durchführung der Pflanzung des Baumes.
Der Baum, so Peter Koenen weiter, komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Fischeln, den das Geburtstagskind Ingrid Lorke als „grüne Lunge“ des Stadtbezirks Fischeln sehr schätzt und auch immer wieder gerne gemeinsam mit ihrem Mann Dietrich Lorke besucht, um dort zu verweilen und das „Grün“ im Stadtpark Fischeln zu genießen.

Ingrid Lorke und ihr Mann Dietrich Lorke freuten sich über „das sehr schöne Geburtstagsgeschenk“, das ein Anlass mehr sei, den Stadtpark Fischeln regelmäßig zu besuchen. Die Spenderin Gabriele Freitag dankte der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ sowie der Stadt Krefeld dafür, dass sie diese Baumpflanzung aus diesem besonderen Anlass, zu dem sie eigens aus Passau in Bayern angereist war, ermöglicht hätten.   

Im Bild: Ingrid Lorke (vordere Reihe links) und Dietrich Lorke (vordere Reihe 3.v.l.) mit Tochter Gabriele Freitag (vordere Reihe 2.v.l.) sowie Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (hintere Reihe 3.v.l.) mit zahlreichen Gästen nach der erfolgten Pflanzung der Krim-Linde im Stadtpark Fischeln.

Zum Baum: Die Krim-Linde ist ein Laubbaum aus der Gattung der Linden in der Familie der Malvengewächse. Diese Lindenart ist vermutlich eine um 1860 entstandene Hybride aus der Winter-Linde mit der Schwarzmeer-Linde. 

Zum Stadtpark Fischeln: Im Rahmen der EUROGA 2002 wurde der circa 100 Hektar große Fischelner Park angelegt. Er zieht sich von der Kölner Straße südlich der Vulkanstraße in westliche Richtung bis nahe an die Oberschlesienstraße, im Süden wird er von der Anrather Straße begrenzt. Der Fischelner Stadtpark ist ein noch sehr junger Park.
Begonnen wurde mit der Anlage des Parks 1993. Am 19. November 1993 hoben 24 Krefelder/innen in der Gaststätte Gietz an der Marienstraße in Krefeld-Fischeln den „Verein der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln“ aus der Taufe und wählten einen 9-köpfigen Vorstand mit Bernd Scheelen an der Spitze. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Stadtparks Fischeln. Der Verein leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Umweltschutz.

3 Bäume vom Freiraum Nord-West e.V.

Drei Bäume haben die heimat- und naturverbundenen Bürgerinnen und Bürger, die sich im Freiraum Nord-West e.V. zusammengeschlossen haben, im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gespendet, die Anfang Dezember 2022 im Frei- und Grünbereich an der Horkesgath gepflanzt wurden. Bei den Bäumen handelt es sich um eine Hopfenbuche und um zwei Purpur-Erlen. Dafür sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, dem Freiraum Nord-West e.V. Dank und Anerkennung aus: „Mit dieser Pflanzung kommen wir dank dieser großzügigen Spende unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, drei Bäume näher. Es sind die Bäume Nr. 1639, 1640 und 1641 von 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen wollen. Das kommt Mensch, Natur und Klima zugute, dient aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Frei- und Grünbereich an der Horkesgath.“

Im Bild: Beim Angießen einer Purpur-Erle im Frei- und Grünbereich an der Horkesgath in Krefeld-West (v.l.n.r.): Peter Koenen (Initiative „3333 Bäume für Krefeld“), Klaus Naebers-Schmitz (Mitglied des Vorstandes des Freiraum Nord-West e.V.), Renate Krins (Initiative „3333 Bäume für Krefeld“), Dr. Hans Axel Kemna (Vorsitzender des Freiraum Nord-West e.V.), Annelie Wulff (Ratsfrau und Bezirksverordnete für Krefeld-West), Eva Grandao (Mitglied des Freiraum Nord-West e.V.) sowie Dr. Rolf-Bernd Hechler (Ratsherr und Bezirksverordneter für Krefeld-West sowie Mitglied des Freiraum Nord-West e.V.).

Renate Krins bedankte sich auch bei Peter Büssem und seinem Gesellen Kevin Kammer von der Baumschule Büssem-Indenklef, die nicht nur bei der Beschaffung der Bäume behilflich war, sondern die die Bäume sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe. Ihr Dank galt auch Diplom-Geograf Joachim Kössl vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld, der die Pflanzstellen und die Baumsorten ausgewählt und empfohlen hat. 

Für den Freiraum Nord-West e.V. begrüßte dessen Vorsitzender Dr. Hans Axel Kemna die Möglichkeit, mit Hilfe der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und der Stadt Krefeld im Frei- und Grünbereich an der Horkesgath eine Hopfenbuche und zwei Purpur-Erlen pflanzen zu können. Dabei hob er die besondere Bedeutung von Bäumen für die Stadtbevölkerung hervor. Dies gelte auch und insbesondere für den Frei- und Grünbereich an der Horkesgath, der eine wichtige „grüne Lunge“ im Westen der Stadt sei.

Zu den Bäumen: Die Purpur-Erle oder auch großblättrige Erle ist ein Hybrid (Kreuzung) aus der japanischen Erle und der kaukasischen Erle. Die Erle ist nach dem Botaniker Franz Späth (25.02.1839 – 02.02.1913) benannt, einem Berliner Baumschulbesitzer und Botaniker. Die Erlen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewäschse. Die etwa zahlreichen Arten sind weit verbreitet. Zum für ausgewachsene Erlen typischen Erscheinungsbild gehören die grauschwarze, rissige Borke und die etwa einen Zentimeter großen verholzten Fruchtzapfen. Die Blätter sind, je nach Art, einfach oder doppelt gesägt und rundlich. Junge Erlen sind in der Lage jährlich bis zu einem Meter zu wachsen. Je nach Standort und Sorte, können Erlen etwa 25 bis 30 bis 40 Meter hoch und bis zu 120 Jahre alt werden. Erlen-Arten sind sommergrüne, also laubabwerfende Bäume oder Sträucher mit einfachen, ungeteilten Blättern.
Die Europäische Hopfenbuche, auch Gemeine Hopfenbuche genannt, ist eine LaubbaumArt aus der weltweit acht bis zehn Arten umfassenden Gattung der Hopfenbuchen in der Familie der Birkengewächse Der deutsche Name Hopfenbuche deutet im ersten Teil auf die Blütenstände hin, die denen des Hopfens ähnlich sehen, im zweiten Teil auf das allgemeine Erscheinungsbild, da dieses besonders der Hainbuche recht ähnlich ist. Die Europäische Hopfenbuche ist ein sommergrüner Laubbaum. Sie wird meist bis 15 Meter hoch, selten bis 20 Meter. Der Stammdurchmesser erreicht bis zu 0,5 Meter. Typisch für die Hopfenbuche ist die tief ansetzende Krone. In der Jugend ist sie mehr kegelförmig, später offen. Die Hopfenbuche ist eine raschwüchsige Art, wird jedoch selten älter als 100 Jahre.

Zum Spender: Spender ist der seit 2020 bestehende Freiraum-Nord-West e.V., der sich aus einer Bürgerbewegung heraus formiert hat, die sich für die Erhaltung der Freifläche am nordwestlichen Stadtrand Krefelds zwischen Peter-Lauten-Straße, Ottostraße und Horkesgath einsetzt. Der Verein Freiraum NordWest e.V. tritt ein für die Entwicklung eines Landschaftsparks in der Umgebung von Holthausens Kull im Nordwesten Krefelds.
Den Anstoß für seine Arbeit bezieht der Verein aus dem Erfordernis, angesichts der Klimakatastrophe die natürliche Umwelt zu bewahren und zu pflegen und aus dem Widerstand gegen Vorhaben der überörtlichen Planung, Natur zu zerstören und durch Beton zu ersetzen.
Mit geeigneten Aktionen und Veranstaltungen will der Verein aufzeigen, wie wichtig ein Landschaftspark für Erholung und Freizeit der Bevölkerung ist. Der Verein will auch deutlich machen, dass die Ausweisung eines weiteren Neubaugebiets ein Zeichen der Verantwortungslosigkeit ist – angesichts der Klimakatastrophe; und ein Zeichen der Ideenlosigkeit ist – angesichts der Möglichkeiten, die innerstädtische Wohnbebauung sozialökologisch zu entwickeln.

Hängeblutbuche für Stadtpark Uerdingen

„Wir pflanzen hier und heute einen Baum, den die Uerdingerin Nicole Specker gespendet hat, um damit an ihre liebe Mutter Marlene Specker zu erinnern, die im Juni dieses Jahres an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalles verstorben ist“, wie die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, in ihrer Ansprache ausführte, wobei sie den Hinterbliebenen zu dem schmerzhaften Verlust, der mit dem Tod eines lieben Menschen verbunden ist, ihr tief empfundenes Beileid aussprach.

Bei dem Baum handelt es sich um eine Hängebuche. Es ist der Baum Nr. 1638 von 3333 Bäumen, die die Initiative pflanzen will, berichtete Renate Krins zum Baum und zum Stand der Dinge. Dies komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Uerdingen, der damit um einen außergewöhnlichen Baum bereichert werde. 

Im Bild: Die Spenderin Nicole Specker (3.v.r.) beim Angießen der Hängebuche im Stadtpark Uerdingen im Beisein der Familie und von Freunden sowie Gästen aus Politik und Verwaltung der Stadt Krefeld, darunter auch Bezirksbürgermeister Jürgen Hengst (rechts) und Heiner Kohtes (2.v.r.) vom Betriebshof Uerdingen des Kommunalbetriebs Krefeld sowie die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (3.v.r. links neben dem Baum).

Dafür dankte Renate Krins der edlen Spenderin. Ihr Dank galt auch dem Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld, seinem für den Stadtpark Uerdingen zuständigen Sachgebietsleiter Marc Grotendorst und dessen Vertreter Heiner Kohtes, die bei der Auswahl des Baumes und der Festlegung der Pflanzstelle des Baumes behilflich waren, sowie ihrem Team, das den Baum sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt habe.
Nicole Specker zeigte sich nicht nur  sehr dankbar für die große Anteilnahme, sondern auch für die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und dem Kommunalbetrieb Krefeld diesen Erinnerungsbaum für ihre verstorbene Mutter pflanzen zu können, der gleichsam als lebendes Gedenken an die liebe Verstorbene in der „grünen Lunge“ der Rheinstadt Uerdingen einen würdigen Platz gefunden habe.

Zum Baum: Die Hängeblutbuche, auch Trauer-Buche genannt, ist neben der Blutbuche die bekannteste Zierform der Rotbuche. Sie ist in vielen Parks und wegen der Trauerform auch auf vielen Friedhöfen zu finden. Es handelt sich um die züchterische Weiterentwicklung einer natürlich auftretenden Pendulaform. 

Zur Spenderin: Nicole Specker wohnte viele Jahre mit ihrer Familie und ihren Eltern gemeinsam in einem Haus im Uerdinger Ratzveedel. Sie ist Mutter eines 23-jährigen Sohnes. Aktuell arbeitet sie als kaufmännische Angestellte im Betriebsratsmanagement der Covestro Deutschland AG im Chempark Krefeld-Uerdingen.
Seit 1988 engagiert sie sich für gewerkschaftliche Themen. Mehrere Jahre war sie hauptberufliche Gewerkschaftssekretärin in Halle an der Saale, Ludwigshafen und Mainz. Derzeit bin ist sie Vorsitzende der IG BCE Ortsgruppe Krefeld-Uerdingen. In der SPD ist sie seit 25 Jahren Mitglied und seit 2020 Mitglied der Uerdinger Bezirksvertretung.
Sie ist ein Mensch, der mit beiden Beinen „Mitten im Leben“ steht – fest verwurzelt in ihrer Heimat und mit heimatlichen Brauchtum eng verbunden. So war sie in der Karnevalssession 2015/2016 als Nicole I. Karnevalsprinzessin der Rheinstadt Uerdingen.
Die Menschen liegen ihr am Herzen und sie will, dass alle die Chance auf ein gutes Leben haben, sich keiner abgehängt fühlt und dass in unserer Gesellschaft Respekt, Toleranz und ein faires Miteinander im Vordergrund stehen.
Umso schwerer ist es für sie, dass sie im Juni d.J. ihre liebe Mutter verloren hat, die bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Ihrer möchte sie gemeinsam mit ihrem Sohn Leon gedenken, indem sie zu ihren Ehren hier im Stadtpark Uerdingen mit uns einen Baum pflanzen.

Zum Stadtpark Uerdingen: Der Uerdinger Stadtpark liegt im Krefelder Stadtteil Uerdingen zwischen dessen Nord- und Westbezirk, an der Parkstraße und ist eine sowohl von Touristen als auch von Uerdinger Bürgerinnen und Bürgern gern besuchte Parkanlage. Seine Fläche beträgt etwa 20 Hektar. Wesentliche Bestandteile des Stadtparks sind neben den großzügigen Spielwiesen, zahlreiche Staudenbeete, eine große Teichanlage mit Bachlauf und beleuchteter Fontäne, zwei Tennisplätze, eine Minigolfanlage und zwei Kinderspielplätze. Eine Gastronomie befindet sich im Eingangsbereich des Parks.
Im Zuge der Industrialisierung erlebte Uerdingen eine positive, wirtschaftliche Entwicklung mit der Ansiedlung neuer Betriebe und damit finanzieller Stabilität. Um 1897 erfolgte die Errichtung des Stadtparks, da mit Weitblick erkannt wurde, dass adäquat zum Ausbau der Industrie in ausreichendem Maße Erholungs- und Naturflächen erhalten bleiben sollten. Anlass war die Einrichtung von Schutzzonen für das angerenzende Wasserwerk und dem ebenfalls dort geplanten städtischen Schlachthof. Der Bereich des heutigen Stadtparks war zur damaligen Zeit sehr sumpfig. Um 1903 war die Errichtung der Teichanlage, die für die Besucher auch mit dem Boot zu befahren war. Zwischen 1905 und 1911 folgte der Bau des Stadtparkrestaurants.
Um 1927 erfolgte eine Erweiterung des Stadtparks um 15 Hektar mit waldartigem Baumbestand, geschwungenem Wegenetz und einer großen Spielwiese. Um 1983/1984 folgte eine zweite große Erweiterung des Stadtparks durch den Bürgerverein „Freunde und Förderer der Krefeld-Uerdinger Stadtpark-Erweiterung“ – angeführt vom Vorsitzenden August Rodenberg. Auf der ca. 4,3 ha großen Erweiterungsfläche wird 1991 der „Bürgergarten“ eingeweiht. Nach Fertigstellung löste sich der Bürgerverein auf. 1997 wurde der Stadtpark im östlichen Teil (angrenzend an die Wohnbebauung) um etwa 0,7 Hektar letztmals erweitert.
Gegenüber dem „Bürgergarten“ entstand 2013 auf rund 400 m² ein von Auszubildenden und Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen geplanter Tagliliengarten mit 100 verschiedenen Tagliliensorten (botanisch Hemerocallis). Begleitstauden und Narzissen verleihen dem Garten eine ganzjährige Attraktivität.
Der gesamte Uerdinger Stadtpark beherbergt insgesamt über 120 verschiedene Baumarten – und ist damit einzigartig in Krefelds öffentlichen Parkanlagen. Den Großteil dieser enormen Baumvielfalt – ca. 65 verschiedene Baumarten – ist im nördlichen Teil der Parkanlage zu finden. Der Baumlehrpfad besteht aus teils heimischen, teils exotischen Baumarten. Durch die vom Förderverein s. u. angebrachte Beschilderung wird diese besondere Vielfalt für alle Parkbesucher präsent und erlebbar. Eine umfangreiche Broschüre und ein Web-Arboretum ergänzen die örtliche Beschilderung zusätzlich. 

52 Bäume für den Krefelder Zoo

Im Bild: Die Spenderinnen und Spender der ersten 29 von insgesamt 52 Bäumen, die aus der Spendenaktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ resultieren, beim Empfang im Krefelder Zoo durch den Vorsitzenden der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann (vorne links neben dem Baumfreunde-Banner), und die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (vorne links neben dem Baumfreunde-Banner).

Von den 52 Bäumen, die im Rahmen der von den Krefelder Zoofreunden in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ initiierten Aktion „50 Bäume für den Krefelder Zoo“ von der Krefelder Bürgerschaft und Wirtschaft  gespendet wurden, konnten am letzten Wochenende in Anwesenheit der Spenderinnen und Spender bereits 29 Bäume im Krefelder Zoo gepflanzt werden. Die restlichen 23 Bäume werden in den kommenden Tagen gemeinsam mit den übrigen Spenderinnen und Spendern gepflanzt. Nachdem der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, die Spenderinnen und Spender im Krefelder Zoo begrüßt und diesen Dank und Anerkennung für ihre großzügige Spende ausgesprochen hatte, erläuterte er gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen die Gründe, die zur notwendigen Fällung kranker und absterbender Bäume im sog. Buchenwald des Krefelder Zoos geführt haben.

Im Bild: Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen (2.v.l.) und Zoofreunde-Vorsitzender Friedrich R. Berlemann (links) stellen den Spenderinnen und Spendern das Pflanzkonzept des Krefelder Zoos und die Bäume vor, die anstelle des bisherigen „Buchenwaldes“ gepflanzt werden.

Insgesamt sollen als Ersatz für die im „Buchenwald“ gefällten Bäume im Krefelder Zoo 75 neue Bäume – darunter die 52 Spendenbäume – gepflanzt werden. Dafür habe man klima- und schädlingsresistente Bäume ausgewählt, wie beispielsweise Tulpenbäume, Maulbeerbäume, Taschentuchbäume, Platanen, Robinien, Waldkiefer, Rosskastanien, Lärchen und Feldahorne, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand als zukunftsträchtige Baumarten auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage seien, den prognostizierten Klimabedingungen, aber auch den Schädlingen zu trotzen. Damit die wohltuende Wirkung von Bäumen mit dem Klimawandel Schritt halten könne, habe man für den Krefelder Zoo ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das den Erhalt, die Diversifizierung und Erhöhung des Baumbestandes mit klimaresilienten Baumarten beinhalte und das sich nunmehr bereits in der Umsetzung befinde. 

Dr. Rob Eek, Leiter des Standortes Uerdingen der Covestro Deutschland AG (3.v.r.) mit Anja Montag, Unternehmenssprecherin am Covestro-Standort Uerdingen (2.v.l.) mit Kollegin (3.v.l.) sowie Friedrich R. Berlemann (rechts), Zoodirektor Dr. Wolfgang Drehen (2.v.r.) und Renate Krins (links)

Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass dem Aufruf „50 Bäume für den Krefelder Zoo zu spenden“ so viele Krefelder Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen gefolgt seien und einen oder mehrere Bäume gespendet hätten und fügte hinzu: „Mit den gespendeten 52 Bäumen haben wir das Ziel der Pflanzung von 50 Bäumen für den Krefelder Zoo“ nicht nur erreicht, sondern sogar leicht übertroffen. Das Spendenaufkommen beläuft sich auf rund 18.000 Euro. Nach dem Stand von heute haben wir im Rahmen unserer Initiative einschliesslich der 52 Bäume für den Krefeld Zoo nunmehr 1.637 Bäume in und für Krefeld gepflanzt. In diesem Jahr kommen noch weitere zehn Bäume dazu, die in den Stadtbezirken Fischeln, Uerdingen und West gepflanzt werden.“


Michael Schroer (2.v.l.) und Helga Schoer (rechts) mit Renate Krins (links) sowie Friedrich R. Berlemann (2.v.r.) und Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen (Mitte)

Die Spender der 29 Bäume, die am 26. November 2022 im Krefelder Zoo gepflanzt wurden:

Marc Blondin MdL (1 Robinie); Marianne Wenholt und Heinz Oberländer (1 Feldahorn und 1 Platane); Cargill Deutschland GmbH (2 Waldkiefer, 2 Baumfarne, 2 Eucalyptus, 1 Robinie, 1 Taschentuchbaum, 2 Maulbeerbäume, 1 Europäische Lärche); Petra Kammerevert MdEP (1 Platane); Heidi Matthias, Georg Dammer, Peter Koenen (1 Maulbeerbaum); Michael Schroer (1 Taschentuchbaum); Andrea und Klaus-Christian Knuffmann (1 Rosskastanie); HIMA Immoblien GmbH (1 Tulpenbaum und 1 Taschentuchbaum); Covestro Deutschland AG (1 Eucalyptus, 1 Rosskastanie, 1 Waldkiefer, 2 Platanen); Gerda Schnell und Günter Holthoff (1 Eucalyptus, 1 Obstbaum, 1 Maulbeerbaum); Gisela und Ralph-Harry Klaer (1 Platane).