Archiv der Kategorie: 3333 Pflanzungen

Knorpelkirsche „Charly“ für Uerdingen

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ konnte der Baumbestand im Stadtpark Uerdingen durch eine weitere Pflanzung um einen Baum erweitert werden. Gespendet wurde der Baum von dem gebürtigen Uerdinger Christian Metzmacher. Bei dem Baum handelt es sich um eine Süßkirsche Büttner Rote Knorpel, die der edle Spender an seinem Geburtstag mit seiner Familie sowie mit fachkundiger Hilfe und tatkräftiger Unterstützung durch Peter Büssem und Kevin Kammer von der Krefelder Baumschule Büssem-Indenklef im Stadtpark Uerdingen pflanzte.

Spender Christian Metzmacher (rechts) bei der „Taufe“ des Baumes auf den Namen „Charly“, bei dessen Pflanzung er von seiner Ehefrau (links), seinen drei Töchtern, der Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann (4.v.l.), Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (links neben dem Baum), Gabriele Butzke-Weil vom Naturschutzbund Krefeld-Viersen (5.v.l.) und dem Uerdinger Bezirksvorsteher Jürgen Hengst (nicht auf dem Foto) tatkräftig unterstützt wurde.

Mit seiner Baumspende möchte der Spender nicht nur einen beispielhaften praktischen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch gleichsam seine Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringen, wie Christian Metzmacher bei der Baumpflanzung erklärte. Der Spender „taufte“ den Baum auf den Namen des familieneigenen Hundes „Charly“, der der Pflanzung ebenfalls beiwohnte.

Darüber freue sich die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, sagte deren Sprecherin Grit Pöhlmann, die dem Spender „Dank und Anerkennung“ dafür aussprach, dass er mit seiner Baumspende nicht nur einen wertvollen ökologischen Beitrag zur Komplettierung des Baumbestandes im Stadtpark Uerdingen leiste, sondern der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ damit auch dabei helfe, ihr Ziel, 3333 Bäume zu pflanzen, zu erreichen. „In diesem Sinne bedanken wir uns ganz herzlich für die großzügige Spende, durch die die Pflanzung des Baumes Nr. 1412 ermöglicht wurde“, wie Grit Pöhlmann anlässlich der Pflanzung im Stadtpark Uerdingen feststellte.

Der Spender Christian Metzmacher ist gebürtiger Uerdinger, der mit seiner Familie in alter Verbundenheit nach wie vor in Uerdingen lebt. Der Stadtpark Uerdingen ist ihm und seiner Familie ans Herz gewachsen. Nachhaltigkeit ist ihm wichtig. Privat, indem er sich für den Schutz und die Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen stark macht. Und beruflich, indem er für ein Unternehmen tätig ist, das sich als qualifizierter Partner für die Verpflegung von Unternehmen, Krankenhäusern, Kitas und Schulen, Senioren- und Sozialeinrichtungen mit regionalen und ökologisch nachhaltigen Produkten versteht.

Büttners rote Knorpelkirsche, auch Altenburger Melonenkirsche oder Querfurter Königskirsche, ist eine zu den Knorpelkirschen gehörende rotbunte Sorte der Süßkirschen. Die Sorte ist eine der ältesten deutschen Kirschsorten. Sie wurde 1795 von Stiftsamtmann Carl Gottlieb Büttner in Halle als Sämling entdeckt und 1807 an den Kirschpomologen Christian Truchsess von Wetzhausen zu Bettenburg übergeben, der sie dann weiterverbreitete.

Japanische Hopfenbuche am Kanesdyk

Den Baum Nr. 1411 hat die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gepflanzt. Dabei handelt es sich um eine Japanische Hopfenbuche, die die Krefelder Bürgerin Renate Hofmann anlässlich des 70. Geburtstages ihres Ehemannes Winfried Hofmann gespendet hat. Die Japanische Hopfenbuche (Ostrya japonica) ist ein Baum der Gattung Hopfenbuchen aus der Unterfamilie der Haselnussgewächse (Coryloideae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt in Japan, Korea und China.

Die Spenderin Renate Hofmann (rechts), das „Geburtstagskind“ Winfried Hofmann (4.v.l.), die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“; Grit Pöhlmann (6.v.l.)., Alexander Klein vom Kommunalbetrieb Krefeld (5.v.r.), Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (3.v.l.) sowie Kinder, Schwieger- und Enkelkinder der Spender.

Die Pflanzung des Baumes erfolgte in der Nähe des Wohnhauses der Eheleute Hofmann, und zwar am Rande des Bolzplatzes am Kanesdyk in Krefeld. Dort wurde im letzten Jahr eine alte Pappel gefällt. Dadurch ist eine Lücke entstanden, die nun gute Entwicklungsmöglichkeiten für einen neuen Baum bietet.

Winfried Hofmann, ein sehr naturverbundener Mensch, der auch Hobbygärtner und viel in der freien Natur unterwegs ist, freute sich über „das überraschende Geburtstagsgeschenk“, dem er in Anlehnung an den aktuellen Orkan den Namen „Sabine“ gab. Damit verband er die Hoffnung, dass der Baum „Sabine“ als ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimasschutz wahrgenommen werde, der möglichst viele Baumpflanzungen nach sich ziehen möge. Denn Baumpflanzungen seien die beste Form des Klimaschutzes.

Grit Pöhlmann bedankte sich für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bei der Spenderin für die Baumspende, mit der nicht nur eine Lücke in der Baumreihe am Rande des Bolzplatzes am Kanesdyk geschlossen werde. Damit sei auch ein wertvoller ökologischer Beitrag verbunden, der Mensch, Natur und Klima zugute komme.

Eine Amber fürs Alexianer

Einen Amberbaum hat die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zum Auftakt ihrer Pflanzaktion im neuen Jahr im Klinik-Park der Alexianer Krefeld GmbH gepflanzt. Gespendet wurde der Baum von dem Krefelder Institut „Intakkt“, und zwar aus Anlass der Vollendung des 60. Lebensjahres des südafrikanischen Psychotherapeuten Woltemade Hartman, der für das Krefelder Institut seit vielen Jahren als Dozent tätig ist. Der so geehrte Jubilar taufte den Baum auf den Namen „Ein Herz für Afrika-Baum“.

Mitarbeiter/innen des Krefelder Instituts „Intakkt“ und der Alexianer Krefeld GmbH sowie Mitglieder der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bei der Pflanzung eines Amberbaumes im Klinik-Park der Alexianer Krefeld GmbH, darunter Jürgen Schramm vom Institut „Intakkt“ (3.v.r.), Grit Pöhlmann (links) und Renate Krins (4.v.l.) von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Psychologe und Psychotherapeut Ph.D. Woltemade Hartman (rechts neben dem Baum) sowie von der Klinik die Oberärzte Jörg Hummes (2.v.l.).und Oaf Stiefelhagen (5.v.l.).

Gleichzeitig bedankte er sich für die „große Ehre“, die ihm durch die Baumpflanzung anlässlich seines runden Geburtstages zuteil geworden sei. Dabei erinnerte er auch an seine „deutschen Wurzeln“, indem er darauf verwies, dass seine Vorfahren im 18. Jahrhundert von Deutschland nach Südafrika ausgewandert seien.

Wie die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann, bei ihrer Begrüßung erklärte, handele es sich dabei um den 1398. Baum von 3333 Bäumen, die die vom Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus ins Leben gerufene Initiative ingesamt pflanzen will, um damit einen Ausgleich für die verheerenden Baumschäden zu schaffen, die der Orkan „Kyrill“ im Jahr 2007 auch in Krefeld angerichtet hatte. Grit Pöhlmann dankte dem Krefelder Institut „Intakkt“ für die großzügige Baumspende, mit der nicht nur der Baumbestand im Park der Alexianer Klinik in Krefeld komplettiert werde, sondern mit der man auch dem Ziel, im Laufe der Zeit 3333 zu pflanzen, wieder „einen Baum näher gekommen“ sei.

Der Leiter der Unternehmenskommunikation der Alexianer Krefeld GmbH, Frank Jezierski, sprach dem Institut „Intakkt“ und der Initiative „3333 Bäume“ im Namen der Klinik, die auch durch die Oberärzte Jörg Hummes und Olaf Stiefelhagen bei der Baumpflanzung vertreten war, für den gespendeten Amberbaum, der gut in den Klinikpark passe, „Dank und Anerkennung“ aus. Es sei der 20. Baum, der im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Park der Alexander Klinik Krefeld gepflanzt worden sei.

Im Park der Klinik istam 15. November 2007 auch der allererste Baum der Initiative gepflanzt worden. Seinerzeit ist im Park der Klinik auf Initiative des Krefelder Künstlers Caco, der ein Schüler von Joseph Beuys war, auch ein Denkmal zur Erinnerung an den in Krefeld geborenen Künstler Josef Beuys installiert worden.

3 Bäume für Uerdingen

Drei Bäume für Uerdingen hat der Bürgerverein Uerdingen am Rhein e.V. gespendet, die in den letzten Tagen zusammen mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Stadtpark Uerdingen und im Wallgarten in Uerdingen gepflanzt wurden. Dabei handelt es sich um eine Rotblühende Robinie und einen Blauglockenbaum, die den Baumbestand Stadtpark Uerdingen ergänzen, und um eine Blutpflaume, mit der eine Baumlücke im Wallgarten (nahe Burgstraße) in Uerdingen geschlossen wird.

Im Bild: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger konnten die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann (5.v.l.), und die Vorsitzende des Bürgervereins Uerdingen am Rhein, Millie Deutschmann (Bildmitte mit Hund), bei der Baumpflanzung – hier im Stadtpark Uerdingen – begrüßen. Mit dabei waren auch der Uerdinger Bezirksvorsteher Jürgen Hengst (3.v.l.) und Marc Grotendorst (2.v.r.) vom Kommunalbetrieb Krefeld (KBK).

Es sind die Bäume Nr. 1395, 1396 und 1397, die damit bisher im Rahmen der Initiative „3333 Bäume in Krefeld“ gepflanzt wurden, wie die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld, Grit Pöhlmann, erklärte und daran erinnerte, dass der Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Werkhaus e. V. diese Initiative im Jahr 2007 ins Leben gerufen hätten, um einen Ausgleich für die verheerenden Baumschäden herbeizuführen, die seinerzeit durch den Orkan „Kyrill“ angerichtet worden waren.

Für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ dankte Grit Pöhlmann dem Bürgerverein Uerdingen am Rhein für das mit der großzügigen Spende zum Ausdruck kommende beispielhafte bürgerschaftliche Engagement, das nicht nur Mensch, Natur und Klima im Allgemeinen zugutekomme, sondern das auch dem wünschenswerten Erhalt des öffentlichen Grüns in Uerdingen diene.

Das sei auch das Anliegen des Bürgervereins Uerdingen am Rhein gewesen, als man sich entschlossen habe, drei Bäume für Uerdingen zu spenden, wie die Vorsitzende Millie Deutschmann bei der Baumpflanzung erklärte. Aufgrund von Baumerkrankungen sei im Stadtpark Uerdingen ein erheblicher Verlust von Bäumen zu beklagen. Mit seiner Spende wolle der Bürgerverein Uerdingen am Rhein dazu beitragen, dass weggefallene Bäume durch neue Bäume ersetzt werden.

Den drei Bäumen gab der Bürgerverein Uerdingen am Rhein den Namen „Rhein“ in der Sprache der Ursprungsländer. Die rotblühende Robinie, Herkunft Nordamerika, heiße „Rhine“, der Blauglockenbaum, Herkunft China, heiße „Láiyīnhe“ und die Blutpflaume, Ursprungsland Persien, heiße „Rāyn“, wie Millie Deutschmann erklärte: „Der Rhein ist und war für uns Uerdinger in jeder Hinsicht elementar. Somit sind wir mit ihm in besonderer Weise verbunden.“

Auftaktpflanzung Obstwiese Elfrath

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Stiftung Krefelder Kultur- und Naturlandschaften die ersten fünf Bäume als Auftaktpflanzung für Projekt „Obstwiese im Umfeld von Haus Rath“ in Krefeld-Elfrath, das von der Stadt Krefeld auf den Weg gebracht wurde, gespendet. Dafür dankte die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann, der Stiftung im Allgemeinen und dem anwesenden Gründungs- und Vorstandsmitgliedsmitglied Bodo Meyer im Besonderen. Es sind die Bäume Nr. 1390 bis 1394 von 3333 Bäumen, die die 2007 von dem Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkaus gegründete Initiative pflanzen möchte, um die seinerzeit durch den Orkan „Kyrill“ verursachten Baumschäden auszugleichen.

Im Bild (v.l.n.r.): Grit Pöhlmann (Initiative „3333 Bäume für Krefeld“), Bodo Meyer (Stiftung Krefelder Natur- und Kulturlandschaften), Gerlinde Butzke-Weil (Naturschutzbund Krefeld/Viersen), Peter Büssem und Kevin Kammer (Inhaber bzw. Geselle der Baumschule Büssem-Indenklef), Dennis Kondora (Beirat der Vorburg Haus Rath) und dessen Vater Gerhard Kondora.

Bodo Meyer erläuterte Sinn und Zweck des Projektes „Obstwiese“ wie folgt: „Die Wiese soll mit Zierobstbäumen und Wildobstsorten bepflanzt werden. Ziel ist es, die Pflegekosten gering zu halten und trotzdem einen hohen Wert für die Natur zu erzielen. Diese Bäume bieten aufgrund ihrer unendlich vielen Blüten im Frühjahr den Insekten ein großes Nahrungsangebot. Im Herbst und Winter ernähren sie dann durch ihre bunten Früchte die Vogelwelt. Für die Menschen bietet die Wiese einen großzügigen Erholungsraum. Die Wiese soll durch eine Heckenpflanzung von der Straßenbahntrasse 042 abgegrenzt werden.“

Ideengeber für dieses Projekt sind ein Anwohner des Haus Rath, Dennis Kandora, und dessen Vater Gerhard Kandora. Gepflanzt wurden fünf verschiedene Zierapfelsorten: Rudolph, Butterball, Everest, Red entinel, John Darwin. Symbolisch wurde der erste Baum, quasi als Auftraktbaum, auf den Namen „Rudolph“ getauft.

Die Stiftung „Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ wurde im Jahre 2003 gegründet, um finanzielle Mittel einzusammeln, die etwa für den Ankauf oder die Pacht lokaler Naturschutzflächen sowie für die Bezahlung von Fachkräften, die sich zum Beispiel um die professionelle Pflege von Kopfweiden oder um Landschaftsbereiche mit bedrohten Tier- oder Pflanzenarten kümmern, die neben der öffentlichen Förderung von Natur- und Landschaft erforderlich sind. Der Stiftungsvorstand besteht aus Dr. Marion Mittag, Dr. Hans-Christian Mittag und Bodo Meyer.

10 Bäume für den Zoo

Zehn neue Bäume hat die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ in den letzten Tagen gemeinsam mit den Zoofreunden Krefeld im Krefelder Zoo gepflanzt. Damit konnte der Baumbestand im Krefeld Zoo um eine Eiche sowie einige Birken, Eschen und Eisbeeren komplettiert werden. Möglich wurde die Baumpflanzung durch eine großzügige Spende, die der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zugewendet wurde, wie die Sprecherin der Initiative, Grit Pöhlmann, bei ihrer Begrüßung erklärte. Mit den zehn Bäumen werde nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Erweiterung des Baumbestandes im Krefelder Zoo geleistet. Damit komme die Initiative auch ihrem Ziel ein gutes Stück näher, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen.

Im Bild: Die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann (links), mit dem Vorsitzenden der Krefelder Zoofreunde, Friedrich Berlemann (3.v.l.), Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen (4.v.l.). Mit dabei auch der Vorsitzende des Tierschutzvereins Krefeld und Umgebung, Sascha Antelmann (5.v.l.) und die stellvertretende Bezirksvorsteherin für den Stadtbezirk Ost, Angelika Brünsing (4.v.r.).

Für die Krefelder Zoofreunde bedankte sich deren Vorsitzender Friedrich Berlemann für die „großzügige Baumspende“, die dem Zoo Krefeld und den Krefelder Zoofreunden helfe, den vielfältigen Baumbestand zu schützen, zu erhalten und zu erweitern. Der große und vielfältige Baumbestand verleihe dem Krefelder Zoo seinen besonderen Parkcharakter, den man erhalten wolle. „Was gibt es Schöneres“, schwärmte Friedrich Berlemann, „als im Sommer unter dem Schatten spendenden Baum zu verweilen und die Tiere zu beobachten oder einen Spaziergang durch das wunderbare Herbstlaub zu machen“.

Wildapfel „billa“ in Hüls

Auf den Namen „Billa“ wurde der Wildapfel, den die Krefeldet Grünen anlässlich ihres 40jährigen Bestehens am 9. Dezember 2019 gespendet und Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ in Krefeld-Hüls gepflanzt haben, „getauft“. Der Baum trägt den Kosenamen „Billa“ der 96jährigen Krefelderin Ilsebill Hauschild, die zu den Gründungsmitgliedern der Krefelder Grünen gehört.

Hocherfreut konnte dazu die Grüne Fraktionssprecherin Heidi Matthias die Gründungsmitglieder Viktoria und Imma Lösche begrüßen. Und trotz des garstigen Wetters war auch ein grünes Urgestein, die inzwischen 96jährige Ilsebill Hauschild, erschienen.

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ wurde ein Wildapfel auf der Grünfläche für die Bäume des Jahres in Hüls gepflanzt (Der Wildapfel ist der Baum des Jahres 2013).

„Großer Bahnhof“ bei der Pflanzung des Baumes „Billa“, den die Krefelder Grünen anlässlich ihres 40jährigen Bestehens am 9. Dezember 2019 gespendet haben und der jetzt im Beisein der Namensgeberin Ilsebill (Kosename „Billa“) Hauschild (Bildmitte im Rollstuhl), Heidi Matthias (links daneben mit einem „grünen Kuchen“), Grit Pöhlmann (rechts) und Renate Krins (5.v.r.) von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und Thorsten Hansen (4.v.l.) auf der Grünanlage an der Dünkirchener Straße in Krefeld-Hüls mit fachkundiger Unterstützung durch Peter Büssem (links) von der Baumschule Büssem-Indenklef ins Erdreich gesetzt wurde.

Die Sprecherin der Initiative, die Hülserin Grit Pöhlmann, berichtete, dass diese für den Verzehr ungeeignete Apfelsorte bewusst gewählt wurde, weil die Früchte winterhart und so für das Überstehen der harten Winterzeit für viele Tierarten lebensnotwendig sind. Schmunzelnd ergänzte das grüne Vorstandsmitglied Johann Heller-Steinbach: „Der Wildapfel passt zu uns, das erinnert uns an unsere wilden Anfangszeiten. Ein bisschen wild geblieben sollten wir als Partei zumindest auch die nächsten 40 Jahre erfolgreich überstehen“.

Es muss eine spontane Aktion gewesen sein, als der Krefelder Grüne Kreisverband am 9. Dezember 1979 in Hüls gegründet wurde. Das meinte zumindest der frisch gekürte grüne Oberbürgermeisterkandidat Thorsten Hansen anlässlich einer Baumpflanzung zum 40. „Geburtstag“ der Krefelder Grünen.

Nachdem man als „Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen“ ein paar Monate vorher sehr erfolgreich 3,2 Prozent aus dem Stand bei der ersten Europawahl 1979 geschafft hatte, wollten die Grünen als Partei an der Bundestagswahl 1980 teilnehmen.So setzte man die Gründung der Partei „Die Grünen“ für das Wochenende 12./13. Januar 1980 an und rief dazu auf, vorher Landes- und Kreisverbände zu bilden, um die Gründung einer Bundespartei zu ermöglichen.Am 9. Dezember 1979 fanden sich elf Umweltbewegte in Hüls zusammen, um den Kreisverband zu gründen und damit beizutragen, dass eine Woche später der Landesverband NRW gegründet werden konnte.

Als Vorstandssprecherin wurde Frau Hildegard Lindner. Außerdem wurden gewählt ihre StellvertreterInnen Viktoria Lösche und Reinhard Hauschild, der Kassenwart Johannes Hegmans, die Schriftführerin Imma Lösche und als Beisitzerin Frau Gudrun Friedrich.

Feldahorn „Herbert“ für Krefeld Linn

„Herbert“ heißt der Baum Nr. 1379, der jetzt im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Bereich der Grünanlage an der Hermann-Rademacher-Straße in Krefeld-Linn gepflanzt wurde. Beim dem Baum handelt es sich Feldahorn „Elswijk“, der von der Familie Rudnig/Schmitz anlässlich des 90. Geburtstages von Herbert Rudnig gespendet wurde. Der orts- und naturverbundene Linner, der dort seit den 1950er einen Schrebergarten hat, freute sich über das „originelle Geburtstagsgeschenk“ seiner Familie.

Herbert Rudnig (Bildmitte im Rollstuhl) mit seiner Familie sowie Grit Pöhlmann (links) von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und Peter Büssem (rechts) von der Baumschule Büssem-Indenklef bei der Pflanzung des auf seinen Namen „getauften“ Baumes „Herbert“, der nunmehr einen festen Platz im Bereich der Grünanlage an der Hermann-Rademacher-Straße hat.

Grit Pöhlmann, die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ dankte der Familie Rudnig/Schmitz für die großzügige Spende, mit der nicht nur die Grünanlage an der Hermann-Schumacher-Straße um einen weiteren Baum komplettiert werde, sondern mit der man auch dem Ziel näher komme, 3333 Bäume für Krefeld zu pflanzen.

3 Bäume am Reformationstag

Die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ pflanzt und pflanzt und pflanzt. Zuletzt am Reformationstag (31. Oktober 2019) waren es sogar drei Bäume, und zwar ein Baumhasel, ein Walnussbaum und eine Edelkastanie. Spender war die Firma Königshof Immobilien mit Sitz in Krefeld-Königshof. Anlass war das 30jährige Bestehen der Firma.

Im Bild (v.l.n.r.): Andrea Giesen, Lina Giesen, Michael Giesen und Renate Krins bei der Baumpflanzung im Bereich der sogenannten Fischelner Wiese am Nerenbroicker Weg in Krefeld-Fischeln.

Renate Krins, die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ begrüßte dazu den Geschäftsführer der Firma, Michael Giesen, dem es ein besonderes Anliegen sei, anläßlich des Firmenjubiläums einen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Grüns in Krefeld-Fischeln zu leisten. Gleichzeitig dankte Renate Krins der Firma Königshof Immobilien für die großzüge Baumspende, die nicht nur Mensch, Natur und Klima diene, sondern die auch die eine oder andere Baumlücke im Bereich der sogenannten Fischeier Wiese am Nerenbroicker Weg schließe und damit auch zur Verschönerung des Ortsbildes beitrage.

„Mit dieser Baumpflanzung kommen wir auch unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, wieder ein Stück näher“, freute sich Renate Krins, die diesem Zusammenhang an die Gründung der Initiative „3333 Bäüme für Krefeld“ durch ihren langjährigen Lebenspartner, den leider allzu früh verstorbenen Krefelder Künstler CACO, und Georg Dammer vom Werkhaus e. V., im Jahr 2007 erinnerte, als dem Orkan „Kyrill“ allein in Krefeld rund 12.000 Bäume zum Opfer gefallen sind.

Zum Stand der Baumpflanzungen erklärte Renate Krings: „Wir haben nunmehr die Bäume Nr. 1375, 1376 und 1377 von 3333 Bäumen gepflanzt, die mit sach- und fachkundiger Unterstützung durch Peter Büssem von der Krefelder Baumschule Büssem-Indenklef ins Erdreich gesetzt und von Michael Giesen, seiner Ehefrau Andrea und seiner Tochter Lina in Anlehnung an die Namen naturverbundener Familienmitglieder auf „Julius“, „Luis“ und „Moritz“ getauft wurden.“

Mammutbaum „Rübezahl“

„Rübezahl“ heißt der Baum, den die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ in den letzten Tagen im Stadtpark Uerdingen gepflanzt hat. Dabei handelt es sich um einen Riesenmammutbaum, der von dem aus Österreich stammenden Uerdinger Bürger Georg Kral gespendet wurde. Der Spender will damit nicht nur einen Beitrag Klima-, Natur- und Umweltschutz leisten, sondern auch zur Komplettierung des Stadtparks Uerdingen beitragen.

Im Bild (v.l.n.r.): Georg Dammer (Werkhaus e. V.), Grit Pöhlmann (Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“), Spender Georg Kral, Marc Grotendorst (Kommunalbetrieb Krefeld), Peter Büssem (Baumschule Büssem-Indenklef) sowie zwei Mitarbeiter der Baumschule und des
Kommunalbetriebs Krefeld.

Der Riesenmammutbaum ist der Baum Nr. 1374 von 3333 Bäumen, die die Initiative pflanzen möchte, um einen Ausgleich für die Bäume zu schaffen, die im Jahre 2007 dem Orkan „Kyrill“ zum Opfer gefallen sind. Das war seinerzeit für den Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Werkhaus e. V. der Anlass, die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ ins Leben zu rufen.

Grit Pöhlmann, Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, dankte dem Spender für den Baum, mit dem man dem Ziel, in und für Krefeld 3333 Bäume zu pflanzen, wieder ein Stück näher gekommen sei. Gleichzeitig würdigte sie den damit verbunden Beitrag zum Klima-, Natur- und Landschaftsschutz sowie zur Komplettierung des Stadtparks Uerdingen.