Birnbaum Alfried im Garten der Begegnung

Am 8. April 2019 um 16 Uhr wurde ein weiterer Baum im Garten der Begegnung in Hüls gepflanzt.

Auf den Vornamen ihres zwischenzeitlich leider verstorbenen Lebensgefährten Alfried Raab hat Anni Jachtmann den Birnbaum „getauft“, den die naturverbundene Hülser Bürgerin Ende letzten Jahres noch gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten gespendet und nunmehr zusammen mit ihrem Sohn Norbert Jachtmann im „Garten der Begegnung“ in Krefeld-Hüls gepflanzt hat.

Im Bild I: Anni Jachtmann mit Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef bei der Pflanzung des Birnbaums im „Garten der Begegnung“ in Krefeld-Hüls.

„Das kommt Mensch, Natur und Klima zu Gute. Und dafür sind wir außerordentlich dankbar“, freuen sich die Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und die Initiatorin des „Gartens der Begegnung“, die Hülser Ärztin Dr. Dorothee Engers, auch über die damit verbundene weitere Komplettierung der dortigen Streuobstwiese.

Im Bild II: Anni Jachtmann (Bildmitte) bei der „Taufe“ Birnbaums auf den Namen „Alfried“ zusammen mit ihrem Sohn Norbert Jachtmann (links) und der Initiatorin des „Gartens der Begegnung“, Dr. Dorothee Engers (rechts).

„Damit kommen wir unserem Ziel wieder ein Stück näher, denn 3333 Bäume sollen im Rahmen unserer Initiative gepflanzt werden. Nachdem im Rahmen der Initiative, die der Krefelder Künstler CACO gemeinsam mit Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. im Jahre 2007 ins Leben gerufen hat, bereits 1365 Bäume gepflanzt wurden, komme mit dieser Pflanzung der Baum Nr. 1366 hinzu“, stellten Grit Pöhlmann und Georg Dammer für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ zufrieden fest und kündigten für April und Mai 2019 weitere Baumpflanzungen an.

Ein Baum für den Freibereich des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums

Auf den Namen „Maria“ wurde die von der Abiturientia 2018 des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums (MSM) in Krefeld-Fischeln gespendete Blutbuche „getauft“, die im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Frei- und Grünbereich der Schule im Beisein der ehemaligen Schüler/innen und der Schulleitung sowie zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger gepflanzt wurde. Damit knüpft die Abiturientia 2018 an eine langjährige Tradition an, nach der die Abschlussjahrgänge des MSM zur Erinnerung an ihre Schulzeit einen Baum spenden und pflanzen. Durch diese und die vorherigen Baumpflanzungen konnte das Grün rund um das MSM stetig erweitert werden. Dafür zeigte sich Schulleiter Olaf Muti sehr dankbar, der sich zudem mit einem von ihm vorgetragenen Gedicht in die kleine Pflanzeremonie einbrachte. Die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann, bedankte sich bei den Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2018 nicht nur für die großzügige Baumspende, sondern auch dafür, dass die Baumpflanzung im Freibereich des MSM erstmals in Zusammenarbeit mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ erfolgt sei. Damit konnte, so Grit Pöhlmann, im Rahmen dieser Initiative, die im Jahre 2007 durch den Krefelder Künstler CACO und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus mit dem Ziel ins Leben gerufen worden war, als Ausgleich für die verheerenden Baumschäden, die der Orkan „Kyrill“ im Jahr 2007 in Krefeld angerichtet hatte, 3333 Bäume zu pflanzen, nunmehr der 1365. Baum gepflanzt werden. Dafür sei die fachliche Beratung durch die Stadt Krefeld und die tatkräftige Unterstützung der Baumschule Büssem-Indenklef sehr hilfreich und nützlich, die die Initiative immer wieder gerne und dankbar in Anspruch nehme.

Im Bild I: Mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Helfer/innen, darunter Grit Pöhlmann von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ und Schulleiter Olaf Muti (beide vorne links neben dem Baum) sowie der Fischelner Ratsherr Benedikt Lichtenberg und Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (beide vorne rechts neben dem Baum), wurde die Blutbuche sach- und fachkundig ins Erdreich gesetzt und mit Baumpfählen befestigt. Der neue Baum reiht sich damit in sinnvoller Weise in den bereits vorhandenen Baumbestand des großen Frei- und Grünbereichs des MSM ein. Im Bild II: Nach der Pflanzung „taufte“ die Abiturientia 2018 des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums die von ihr gespendete Blutbuche in Anlehnung an den Vornamen der Namensgeberin der Schule auf den Namen „Maria“.