In der sog. Botanischen Pflanzpause (Mitte/Ende April bis Anfang/Mitte September) führt die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ keine Baumpflanzungen durch, wie das „Baumteam“ der Initiative in den letzten Tagen erklärte: „Nachdem die Initiative ‚3333 Bäume für Krefeld‘ in der vergangenen Pflanzzeit (September 2025 bis April 2026) aufgrund von Spenden aus der Krefelder Bürgerschaft und der Krefelder Wirtschaft in Stadtgebiet Krefeld insgesamt 28 Baumpflanzungen durchgeführt hat, nutzen wir die aktuelle Pflanzpause, um weitere Baumpflanzungen für die kommende Pflanzzeit ab September 2026 vorzubereiten, für die der Initiative bereits zahlreiche Spendenzusagen vorliegen oder Spenden in Aussicht gestellt wurden.“ Bisher – so das „Baumteam“ weiter – wurden im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ 1815 Bäume von den 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen will, gepflanzt. Das komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern entspreche auch einer monetären Wertschöpfung von rund 900.000 Euro.
Im Bild: Das „Baumteam“ der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ (v.l.n.r.): Fachberater Peter Büssem, Administrator Georg Dammer, Schirmherrin Renate Krins und Koordinator Peter Könen.
Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ wurde in den letzten Tagen im Namen von Oberbürgermeister Frank Meyer in Zusammenarbeit mit dem Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) ein Baum gepflanzt. Bei dem Baum handelt es sich um eine YoshinoKirsche, die der Komplettierung des Baumbestandes im Bereich der „Fette Henn“ in Krefeld-Hüls dient. Die Yoshino-Kirsche ist eine überreich blühende Zierkirsche, die vor allem als Solitärpflanze in Einzelstellung zur Geltung kommt. In Vertretung von Herrn Oberbürgermeister Frank Meyer nahm Herr Bürgermeister Timo Kühn an der Baumpflanzung teil.
Im Bild: Bürgermeister Tima Kühn (2.v.l.) mit den Akteuren der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Thyll Dammer (links), Bodo Meyer (2.v.r.) und Gerlinde Butzke-Meyer (rechts) vor der Yoshino-Kirsche, die am Straßenrand der „Fette Henn“ in Krefeld-Hüls im Namen von Oberbürgermeister Frank Meyer gepflanzt wurde.
„Es ist der Baum Nr. 1815 von den 3333 Bäumen, die wir im Rahmen unserer Initiative pflanzen, die im Jahre 2007 von den Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Werkhaus e.V. Krefeld ins Leben gerufen wurde, nachdem der Orkan Kyrill allein in Krefeld rund 1200 Bäume entwurzelt hatte“, erklärten Thyll Dammer und Bodo Meyer für die Initiaitive „3333 Bäume für Krefeld“. Für die Initiative dankten Thyll Dammer und Bodo Meyer dem Oberbürgermeister, dass er mit der in seinem Namen erfolgten Baumpflanzung beispielhaft zur Schließung einer Baumlücke in Hüls beigetragen habe.
Stadtbäume seien unverzichtbare „Multitasker“ für den Stadtraum, da sie als natürliche Klimaanlage fungieren, die Luftqualität verbessern und das Stadtbild ästhetisch aufwerten. Sie kühlen Gehwege und Gebäude durch Schatten und Verdunstung von Wasser, was besonders an heißen Sommertagen entscheidend ist. Stadtbäume hätten zudem eine hohe ökologische Bedeutung und dienten dem Klimaschutz.
Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die natur- und ortsverbundene Hülser Bürgerin Christa Berkenkötter im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Dieter einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Grünfläche an der St. Huberter Landstraße in Hüls gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich eine Blasenesche.
Im Bild: Begrüssung der Spenderin Christa Berkenkötter (3.v.r) sowie des Familienund Freundeskreises der Spenderin durch die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (2.v.r.).
Dieter Berkenkötter war 36 Jahre Mitglied der Historischen Schützen Hüls. Er war König der Bruderschaft. Zudem war er Bezirkskönig des Bezirksverbands Krefeld-Willich-Meerbusch. Er wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz und dem Königsorden ausgezeichnet. 1998 nahm er das Amt des 2. Archivars an und führte dieses über viele Jahre engagiert aus.
Verbunden mit ihrem Dank für die großzügige Spende sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, Christa Berkenkötter im Namen der Initiative – aber auch im eigenen Namen – ihr herzliches Beileid zum Tod ihres lieben Mannes aus. Der Baum sei ein Erinnerungsbaum – ein Symbol für Leben, Wandel und die unvergängliche Verbindung zwischen den Generationen. Während Blumen welkten und Kränze vergingen, wachse ein Baum stetig weiter. Er schenke Trost, spende Schatten und erinnere Jahr für Jahr mit jedem Blatt, jeder Blüte und jeder Frucht an einen geliebten Menschen. Mit einem Erinnerungsbaum entstehe ein lebendiges Denkmal – ein Ort des Friedens, der Hoffnung und der stillen Verbundenheit mit der Natur.
Mit der Pflanzung werde nicht nur eine „Baumlücke“ an der St. Huberter Landstraße geschlossen. Der Baum komme vielmehr auch Mensch, Natur und Klima zugute und trage zudem dazu bei, „dass wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher kommen“. Es sei der Baum Nr. 1810 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. In Zeiten des Klimawandels werden Stadtbäume immer wichtiger für uns: Sie produzieren Sauerstoff, verbrauchen klimaschädliches Kohlendioxid und kühlen die Luft, wie Renate Krins ausführte.
Ihr Dank galt auch der Baumschule Büssem-Indenklef und ihrem Inhaber Peter Büssem, der den Baum mit seinem Helfer sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt habe, sowie dem Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz und dem Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld, die bei der Auswahl der Pflanzstelle und der Baumsorte behilflich waren.
Im Bild: Die Spenderin Christa Berkenkötter beim „Angießen“ der von ihr gespendeten Blasenesche, die auf einer Grünfläche an der St. Huberter Landstraße in Krefeld-Hüls gepflanzt wurde.
Christa Berkenkötter dankte der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Stadt Krefeld und der Baumschule Büssem/Indenklef dafür, dass diese die Baumpflanzung organisiert und ermöglicht hätten. Damit sei ihr Wunsch, in der Nähe ihres Wohnortes einen Baum zur Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Dieter zu pflanzen, in Erfüllung gegangen.
Zum Baum: Die Blasenesche, auch Blasenbaum genannt, stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie wurde aber bereits 1763 in Europa eingeführt. Dank der Hitze- und Trockenheitstoleranz gilt das Gehölz inzwischen als Klimagewinner und wertvoller Zukunftsbaum, der aufgrund der späten Blütezeit eine gute Bienenweide und ein ganzjährig attraktiver, schattenspendender Baum ist.
Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Familie Maslaton anlässlich des 90. Geburtstages ihrer geliebten und geschätzten Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Traute Maslaton vier Bäume gespendet, die im Krefelder Zoo gepflanzt wurden. Bei den Bäumen handelt es sich um einen „Sieben-Söhne-desHimmels-Strauch“, eine „Wildbirne“, einen „Zierapfel“ und eine „Lagerstroemia“. Es sind die Bäume Nr. 1811, 1812, 1813 und 1814 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen will.
Im Bild: Traute Maslaton (5.v.l.) beim „Angießen“ eines der vier Bäume, die von ihrer Familie gespendet und ihr zu Ehren im Krefelder Zoo gepflanzt wurden.
Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Krefelder Zoo, der nicht nur Heimat der hier lebenden Tierwelt sei, sondern auch eine wichtige „grüne Lunge“ im Stadtgebiet Krefeld darstelle, wie der Koordinator der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Peter Könen, in seiner Begrüßungsansprache betonte.
Peter Könen und der Schatzmeister der Krefelder Zoofreunde, Bernd Hahlen, sprachen der Familie Maslaton „Dank und Anerkennung“ für die großzügige Baumspende aus, mit der die Familie an frühere Baumspenden anknüpfe. Insgesamt habe die Familie Maslaton bereits 21 Bäume gespendet, die im Laufe der Jahre im Krefelder Zoo und im Stadtpark Fischeln gepflanzt worden seien.
Im Bild: Der Schatzmeister der Krefelder Zoofreunde, Bernd Hahlen (2.v.r.) überreicht die Spenderurkunde für die Spenderfamilie, die Traute Maslaton (Bildmitte) dankend entgegen nimmt.
Zoodirektorin Dr. Stefanie Markowski schloß sich diesem Dank an und betonte, dass jeder Baum, der im Zoo gepflanzt werde, dazu beitrage, nicht nur den schönen Parkcharakter des Zoos zu erhalten, sondern Lebensräume für Tiere zu schaffen und gleichzeitig damit etwas für die Natur und den Erhalt der Artenvielfalt auf unserer Erde zu tun.
Für die Familie Maslaton bedankte sich Dr. Matthias Maslaton für die Möglichkeit, im Krefelder Zoo vier Bäume zu Ehren der geliebten und geschätzten Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Traute Maslaton pflanzen zu können und fügte hinzu: „Es gibt viele Anlässe einen Baum zu verschenken. Ein besonderer Anlass ist der Geburtstag eines lieben Menschen, dem ein Baumgeschenk Freude bereitet, weil es nicht nur ein Symbol für Hoffnung und Leben, sondern ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz ist. Ein Baum verbessere zudem die Luftqualität, binde CO₂ und schaffe Lebensräume.
Im Bild: Traute Maslaton (3.v.l.) nach der Baumpflanzung im Kreise ihrer Familie im Krefelder Zoo.
Zum Krefelder Zoo: Gründung: 22. Mai 1938; Besucher: Pro Jahr besuchen über 400.000 Menschen den Zoo, der in der Gesellschaftsform einer gGmbH geführt wird; Gesellschafter sind die Stadt Krefeld (74,9 Prozent) und Zoofreunde Krefeld e.V. (25,1 Prozent. Im Krefelder Zoo gibt es 159 Arten plus 50 Arten Schmetterlinge; circa 1.000 Tiere (ohne Insekten), Wappentier ist der Schneeleopard; Zuchtbücher: 3; rund 120 hauptberufliche Mitarbeiter:innen und viele Ehrenamtliche.
ZumZoofreunde Krefeld e.V.: Rund 6.500 Zoofreunde unterstützen die Entwicklung des Krefelder Zoos. Der Verein ist Gesellschafter der Zoo Krefeld gGmbH und Mitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V. Durch großzügige Geldspenden, Mitgliedsbeiträge und persönliches Engagement lassen Zoofreunde seit über 50 Jahren Zooträume Realität werden.