Winterlinde für Freibereich des Maria-Sybilla Merian-Gymnasiums

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die Abiturientia 2025 des Maria-Sibylla-Merian Gymnasium (MSM) in dankbarer Erinnerung an ihre Schulzeit einen Baum gespendet. Bei dem Baum handelt es sich um eine Winterlinde. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Oberstudiendirektor Olaf Muti, der traditionsgemäß ein Gedicht zum Thema „Linde“ vortrug, bedankte sich Peter Könen für die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ bei der Abiturientia 2025 für diese großzügige Spende, „mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher kommen“. Es sei der Baum Nr. 1809 von 3333 Bäumen, die die Initiative ingesamt pflanzen wolle. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Freibereich des MSM. Sein Dank galt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und durch Inhaber Peter Büssem sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt habe, sowie den Teams des Fachbereichs Umwelt/Verbraucherschutz sowie des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Krefeld, die bei der Festlegung des Pflanzstelle im Frei- und Grünbereich der Schule sowie bei der Auswahl Baumsorte behilflich waren.

Im Bild: Olaf Muti, Oberstudiendirektor und Schulleiter des MSM, und Peter Könen, Koordinator der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ (links im Bild), bei der Begrüßung der Abtiturientia 2025 im Frei- und Grünbereich des MSM.

Zu den Spender:innen: Gespendet wurde der Baum von der Abiturientia 2025. Damit knüpft die Abiturientia 2025 an eine langjährige Tradition an, nach der die Abschlussjahrgänge des MSM zur Erinnerung an ihre Schulzeit einen Baum spenden und pflanzen. Dadurch wurde/ wird das Grün rund um das MSM stetig erweitert.

Zum Baum: Die Winterlinde oder auch Steinlinde ist ein bekannter Hof-, Garten-, Straßen- und Alleebaum, der gerne mit einer Endhöhe von 8 Metern gehalten wird. In der Natur kann er aber eine Höhe von bis zu 30 Meter erreichen. Die Krone ist etwas unregelmäßig, ausladend und hoch gewölbt, die Seitenäste wachsen breit überhängend. Ab Ende Juni/ Anfang Juli blüht der kurzstämmige Baum mit grüngelben Blüten, die für das Auge nicht so auffällig sind, dafür aber für die Nase, denn sie verströmen einen äußerst angenehmen Duft. Die herzförmigen, oberseits mattgrünen Blätter sind auf der Unterseite blaugrün getönt. Im Herbst leuchten sie strahlend gelb. Die Winterlinde gilt als eine der besten Bienenweiden überhaupt. 

Im Bild: Abiturienten des Jahrgangs 2025 beim „Angießen“ der von der Abiturientia 2025 (im Hintergrund) gespendeten Winterlinde, die im Frei- und Grünbereich des Maria-SybillaMerian-Gymnasiums (MSM) in Krefeld-Fischeln gepflanzt wurde.

Zur Schule: Das MSM versteht sich als eine moderne Schule, die die Stärken und auch die Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler im Blick hat, die durch viele Maßnahmen die Talente der Schülerinnen und Schüler fördert und mögliche Defizite der Schülerinnen und Schüler aufarbeitet, die in Zusammenarbeit mit den Eltern und außerschulischen Partnern auf den Erfolg der Schülerinnen und Schüler hinarbeitet. Das MSM steht seit seiner Gründung 1961 und insbesondere seit der Namensgebung 1968 in besonderer Verbundenheit zu seiner Namensgeberin. Von ihrem Wirken und ihrem Lebenslauf leitet das MSM Grundsätze und Intentionen seiner Arbeit ab. Das MSM schafft Nähe zu den Interessen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie zu den Ansprüchen einer modernen und sozialen Gesellschaft mit innovativem Unterricht. 

Zur Namenspatronin: Maria-Sibylla Merian ist eine Frau, die schon als 13-jähriges Kind die Geheimnisse der Schmetterlinge untersucht und die im 17. Jahrhundert alleine nach Südamerika in den Dschungel von Surinam reist, um die Insekten- und Pflanzenwelt zu beobachten, eine Frau, die vielen ihrer Zeitgenossen des 17. und 18. Jahrhunderts weit voraus ist und als eine der ersten modernen Naturwissenschaftlerinnen gilt, eine Frau, die sich gegen Widerstände durchsetzt, um ihren Lebensweg zu gehen, eine solche Frau dient als Leitbild für eine Schule im 21. Jahrhundert. Warum? Weil sie selbstständig, beharrlich, mutig, neugierig und offen für andere Länder, aber auch sorgfältig und kreativ gewesen ist, und weil diese guten Eigenschaften notwendig sind für junge Menschen, die ihre Persönlichkeit entfalten und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen wollen.

Zum Frei- und Grünbereich: Die Pflanzung erfolgte im Freibereich des Maria-SybillaMerian-Gymnasiums in Krefeld-Fischeln, der von den Schülerinnen und Schülern vor allem in den Pausen intensiv zum Spielen und Erholen genutzt wird. Im Frei- und Grünbereich des MSM wurden bereits zahlreiche Bäume gepflanzt, die – einer langjährigen Tradition folgend – u.a. von den Abschlussjahrgängen der Schule  zur Erinnerung an ihre Schulzeit gespendet und teilweise in Kooperation mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gepflanzt wurden. Durch diese und die vorherigen Baumpflanzungen konnte das Grün rund um das MSM stetig erweitert werden.

Das Gedicht: Linde – Ein Gedicht von Christian Friedrich Hebbel

Ich schritt vorbei an manchem Baum
Im Spiel der Morgenwinde, Ich schwankte hin in wachem Traum Und sah nicht, wie der Blinde.
Doch plötzlich fuhr ich auf im Traum
Und rief: „O Gott, wie linde!“
Ich fand mich unterm Lindenbaum, Er hauchte Duft im Winde.
Ich aber sprach: „Du süßer Baum,
Dich grüßt wohl auch der Blinde,
Der deinen Namen selbst im Traum
Noch nie gehört, als Linde.“

Der Dichter: Christian Friedrich Hebbel, geboren am 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; gestorben am 13. Dezember 1863 in Wien, war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.

Felsenbirne für den Zoo

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der Freundeskreis Horst Münchgesang, Sven Gentkow, Uwe Geißler und Daniel Schicks im Gedenken an seinen verstorbenen Freund Kalla einen Baum gespendet, der im Eingangsbereich des Krefelder Zoos gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich eine Felsenbirne. Zu dem schmerzlichen Verlust, der den Freundeskreis durch den Tod des Freundes Kalla betroffen hat, sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ den Spendern ihr tief empfundenes Beileid aus. Gleichzeitig bedankte Renate Krins sich für die großzügige Spende, „mit der wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, wieder einen Baum näher kommen“. 

Im Bild: Nach der Baumpflanzung nahmen die Spender im Beisein der Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (2.v.l.), die Spender-Urkunden entgegen.

Es sei der Baum Nr. 1808 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute, diene aber auch der Komplettierung des Baumbestandes im Krefelder Zoo, der nicht nur Heimat der hier lebenden Tierwelt sei, sondern auch eine wichtige „grüne Lunge“ im Stadtgebiet Krefeld darstelle. Ihr Dank galt auch den Krefelder Zoofreunden, die die Baumfreundschaften im Zoo möglich machen, und der Zoo-Gärtnerei, die die Felsenbirne beschafft sowie sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt habe, in dem der Baum wachsen und gedeihen möge. 

Im Bild: Die Spender beim „Angießen“ der von ihnen zum Gedenken an ihren verstorbenen Freund Kalla gespendeten Felsenbirne.

Für den Freundeskreis bedankte sich Sven Gentkow für die Möglichkeit, im Krefelder Zoo einen Erinnerungsbaum für den verstorbenen Freund Kalla zu pflanzen und fügte hinzu: „Damit schaffen wir einen Ort der Erinnerung, der das Andenken an Kalla lange Zeit manifestiert. Es ist für uns ein würdiger Anlaufpunkt und es bereichert den wunderschönen Krefelder Zoo.“

Die Baumbeauftragte der Krefelder Zoofreunde, Marlies Niepmann, sprach dem Freundeskreis „Dank und Anerkennung“ für die Baumspende aus. Jeder Baum trage dazu bei, den schönen Parkcharakter des Zoos zu erhalten, Lebensräume für Tiere zu schaffen und gleichzeitig damit etwas für die Natur und den Erhalt der Artenvielfalt auf unserer Erde zu tun. Was gebe es also Schöneres, als auf diese Weise die Erinnerung an einen lieben Menschen zu bewahren.

Zum Krefelder Zoo: Gründung: 22. Mai 1938; Besucher: Pro Jahr besuchen über 400.000 Menschen den Zoo, der in der Gesellschaftsform einer gGmbH geführt wird; Gesellschafter sind die Stadt Krefeld (74,9 Prozent) und Zoofreunde Krefeld e.V. (25,1 Prozent. Im Krefelder Zoo gibt es 159 Arten plus 50 Arten Schmetterlinge; circa 1.000 Tiere (ohne Insekten), Wappentier ist der Schneeleopard; Zuchtbücher: 3; rund 80 hauptberufliche Mitarbeiter:innen und circa 20 Ehrenamtliche.

Zum Zoofreunde Krefeld e.V.: Rund 6.500 Zoofreunde unterstützen die Entwicklung des Krefelder Zoos. Der Verein ist Gesellschafter der Zoo Krefeld gGmbH und Mitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V. Durch großzügige Geldspenden, Mitgliedsbeiträge und persönliches Engagement lassen Zoofreunde seit über 50 Jahren Zooträume Realität werden.

Säulen-Hainbuche für Hundewiese Nehrenbroicker Weg

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die orts- und naturverbundenen Eheleute Petra und Jürgen Oppers aus Krefeld-Fischeln im Gedenken an ihren kleinen Seelenhund Puschi, der vor fast genau einem Jahr, am 19. März 2025, verstarb, einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Hundewiese am Nehrenbroicker Weg in Krefeld-Fischeln gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Säulen-Hainbuche. Es ist der Baum Nr. 1807 der 3333 Bäume, die die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ ingesamt pflanzen möchte.

Im Bild: Petra und Jürgen Oppers (mit Gießkanne) beim „Angießen“ der Säulen-Hainbuche, die im Beisein von Freunden sowie der Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Schirmherrin Renate Krins, Koordinator Peter Könen und Baumschulinhaber Peter Büssem, in dankbarer Erinnerung an ihren verstorbenen Hund Puschi auf der Fischelner Wiese am Nehrenbroicker Weg gepflanzt wurde.

Für diese großzügige Spende dürfen uns bei den Eheleuten Petra und Jürgen Oppers sehr herzlich bedanken. Der gespendete Baum kommt nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern dient auch der Vermehrung des Baumbestandes auf der sog. Fischelner Wiese – und uns führt die Spende einen Baum weiter auf dem Weg zu dem Ziel, das wir uns mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gesetzt haben. Die Fischelner Wiese ist eine rund 5000 Quadratmeter große Grünfläche entlang des Nerenbroicker Weg und eine wichtige grüne Lunge am Rande von Fischeln.

Unser Dank gilt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und durch Inhaber Peter Büssem und seine fleißigen Helfer sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hat. Vorbereitende Arbeiten haben dankenswerterweise die Teams von Klaus Speck vom Kommunalbetrieb Krefeld und Louis Schröder vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld erbracht, die ich in meinen Dank ausdrücklich einschließe.

Petra und Jürgen Oppers sprachen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Baumschule Büssem-Indenklef und der Stadt Krefeld „Dank und Anerkennung“ dafür aus, dass sie die Baumpflanzung ermöglicht hätten. Der Baum sei ein Erinnerungsbaum an ihren geliebten Hund Puschi. Denn Puschi sei immer sehr gerne in der Natur und auf dieser Wiese gewesen. „In dankbarer Erinnerung an viele schöne Stunden, die wir mit unserem geliebten Hund auf der Fischelner Hundewiese verbringen durften, haben wir den Baum unserem Puschi gewidmet, der auf diese Weise für uns weiter weiterlebt“, erklärten Petra und Jürgen Oppers in bewegenden Worten. 

Zum Baum: Die Säulen-Hainbuche, auch bekannt als Carpinus betulus ‚Fastigiata‘, ist eine der bekanntesten und am meisten verwendeten Hainbuchen. Der Baum kann eine maximale Höhe von 18 Metern erreichen und eignet sich als Zierbaum in größeren Gärten. Er wird auch häufig an Einfahrten und als Parkbaum verwendet. Carpinus betulus ‚Fastigiata‘ zeichnet sich durch eine sehr kompakte und geschlossene Krone und einen vollkommen geraden Hauptstamm aus. Im Laufe der Jahre wird die Krone eher eiförmig. Aufgrund der geschlossenen Krone wird dieser Baum auch häufig als Schattenbaum verwendet.