Rot-Esche für Grünfläche am Nerenbroicker Weg

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat der natur- und ortsverbundene Fischelner Bürger Heinz-Otto Engel mit Unterstützung seiner Familie im Gedenken an seine im letzten Jahr verstorbene Ehefrau Barbara einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Grünfläche am Nerenbroicker Weg in Fischeln gepflanzt wurde. Es ist der Baum Nr. 1803 von den 3333 Bäumen, die die Initiative  ingesamt in und für Krefeld pflanzen will. Mit seinem Dank für die großzügige Spende sprach der Koordinator der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Peter Könen, Heinz-Otto Engel und der Familie zu dem schmerzhaften Verlust, der mit dem Tod eines geliebten Menschen verbunden ist, sein tief empfundenes Beileid aus. 

Im Bild: Heinz-Otto Engel (rechts) beim „Angießen“ der Rot-Esche ‚Summit‘ im Beisein der Familie, von Freunden, des Fischelner Ratsherrn Jürgen Oppers und der Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, darunter auch deren Schirmherrin Renate Krins und Baumschulinhaber Peter Büssem.

Der Baum sei gleichsam ein Erinnerungsbaum. Ein Erinnerungsbaum sei mehr als nur ein Baum – er sei ein Symbol für Leben, Wandel und die unvergängliche Verbindung zwischen den Generationen. Während Blumen welken und Kränze vergehen, wachse ein Baum stetig weiter. Er schenke Trost, spende Schatten und erinnere Jahr für Jahr mit jedem Blatt, jeder Blüte und jeder Frucht an einen geliebten Menschen. Mit einem Erinnerungsbaum entstehe ein lebendiges Denkmal – ein Ort des Friedens, der Hoffnung und der stillen Verbundenheit mit der Natur. Der Baum komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Vermehrung des Baumbestandes auf der sog. Fischelner Wiese – eine rund 5000 Quadratmeter große Grünfläche entlang des Nerenbroicker Weg und eine wichtige grüne Lunge am Rande von Fischeln.

Peter Könen dankte auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und durch Inhaber Peter Büssem sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hat. Vorbereitende Arbeiten hätten dankenswerterweise die Teams von Klaus Speck vom Kommunalbetrieb Krefeld und Louis Schröder vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld erbracht.

Im Namen der Familie – aber auch im eigenen Namen – dankte Heinz-Otto Engel der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Stadt Krefeld und der Baumschule Büssem/Indenklef dafür, dass diese die Baumpflanzung organisiert und ermöglicht haben. Damit sei sein Wunsch, auf der von ihm und seiner Frau immer gern zum Spazieren und zum Verweilen besuchten Fischelner Wiese in der Nähe seines Wohnortes einen Baum zur Erinnerung an seine verstorbene Frau Barbara zu pflanzen, erfüllt worden.

Zum Baum: Bei dem Baum handelt es sich eine Rot-Esche ‚Summit‘. Heimische Eschen (Fraxinus excelsior, Gewöhnliche Esche) haben es zurzeit nicht leicht. Das Eschentriebsterben, verursacht von einem Pilz namens Hymenoscyphus pseudoalbidus, macht den Bäumen schwer zu schaffen. Doch es gibt Alternativen: Fraxinus pennsylvanica ‚Summit‘, eine amerikanische Selektion aus dem Jahr 1957, ist weitgehend resistent gegen diesen Schaderreger. Rot-Eschen (Fagus pennsylvanica) werden auch als Grün-Eschen bezeichnet. Die Rot-Eschen entwickeln sich zu mittelgroßen Bäumen von 15–18 m Höhe mit einer in der Jugend ovalen, später runden Krone und werden schon seit längerer Zeit im nördlichen Amerika als raschwüchsige Straßenbäume sehr geschätzt. Die Sorte ‘Summit’ hat eine duftende, jedoch eher unauffällige Blüte und wenig Fruchtansatz. Ihr Herbstlaub verfärbt sich von gelb bis gelb-violett und fällt zeitnah vom Baum. Der Standort sollte trocken, alkalisch, nährstoffreich und durchlässig sein. Diese Eschen bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen.

Erneut drei Bäume für Grünanlage am Nerenbroicker Weg

In Dankbarkeit und aus Freude an der Natur sowie der Motivation zu Bewegung und frischer Luft haben die heimat- und naturverbundenen Eheleute Heidi und Rainer Lefeber  sowie Frau Gisela Pott-Franken aus Fischeln im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ erneut drei Bäume gespendet, die in den letzten Tagen auf deren Wunsch wiederum im Bereich der schönen Grünlage am Nerenbroicker Weg in Fischeln gepflanzt wurden.  

Im Bild: Die Eheleute Heidi und Rainer Lefeber beim „Angießen“ einer der beiden Krim-Linden, die von ihnen gespendet und auf der Fischelner Wiese gepflanzt wurden.

Dabei handelt es sich um zwei Krim-Linden, die die Eheleute Heidi und Rainer Lefeber gespendet haben, sowie eine Traubenkirsche, die von Frau Gisela PottFranken gespendet wurde. Es sind die Bäume Nr. 1800, 1801 und 1802 von den 3333 Bäumen, die die Initiative ingesamt in und für Krefeld pflanzen will. Davon haben die Eheleute Lefeber und Frau Pott-Franken allein dreizehn Bäume gespendet.

Für die großzügige Spende dankte die Schirmherrin der Initiative, Renate Krins, den natur- und ortsverbundenen Spender/Innen aus Fischeln sehr herzlich. Das komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Vermehrung des Baumbestandes auf rund 5000 Quadratmeter großen Grünfläche entlang des Nerenbroicker Weg, die eine wichtige grüne Lunge am Rande von Fischeln sei, wie Bezirksvorsteher Frank Hinz und sein Stellvertreter Till Küppers – verbunden mit ihrem Dank an die Spender und die Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ – ausdrücklich hervorhoben.

Im Bild: Gisela Pott-Franken beim „Angießen“ der Traubenkirsche, die von ihr gespendet und auf der Fischelner Wiese gepflanzt wurde.

Ein großer Dank galt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die die Bäume beschafft und durch Inhaber Peter Büssem und seine fleißigen Helfer sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt wurden, sowie den Teams von Klaus Speck vom Kommunalbetrieb Krefeld und Louis Schröder vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefelder, die bei der Auswahl der Pflanzstellen und der Baumarten behilflich waren.

Zu den Bäumen: Die Krim-Linde ist ein Laubbaum aus der Gattung der Linden in der Familie der Malvengewächse. Diese Lindenart ist vermutlich eine um 1860 entstandene Hybride aus der Winter-Linde mit der Schwarzmeer-Linde. Die KrimLinde ist ein laubabwerfender Baum, der Wuchshöhen von etwa 18 Metern bei einem Stammdurchmesser von etwa 70 cm erreichen kann. 

Die Rinde ist hellgrau und glatt und teilweise dunkelgrau gestreift. Die Äste im oberen Teil der Baumkrone sind innen steil ansteigend und fallen nach außen peitschenähnlich herab, was der Krone eine schmale hohe Form gibt. Die Traubenkirsche ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Der Name kommt von den in Trauben angeordneten Blüten und Früchten.

Zitterpappel für „Fläche der Bäume des Jahres“

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat das Krefelder Unternehmen PRECOPLAT einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen auf der „Fläche der Bäume des Jahres“ in Krefeld-Hüls  gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Zitterpappel, die von der „Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ zum „Baum des Jahres 2026“ gekürt wurde. Es ist der Baum Nr. 1799 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt in und für Krefeld pflanzen möchte. 

Im Bild: Hans Tenberg (rechts mit Gießkanne), Marketing Manager der Precoplat Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH und FDP-Mitglied im Rat der Stadt Krefeld, mit dem Inhaber der Baumschule Büssem/Indenklef, Gärtnermeister Peter Büssem, beim „Angießen“ der Zitterpappel auf der Fläche der der Bäume des Jahres in Hüls.

Die Firma PRECOPLAT hat auch im Jahr 2025 auf klassische Werbegeschenke verzichtet, um stattdessen ein lokales, nachhaltiges Projekt zu unterstützen. Mit seiner  Weihnachtsspende 2025 an den soziokulturellen Werkhaus e. V. und dessen Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ möchte das Unternehmen einen Beitrag zu Kultur, Bildung und regionalem Klimaschutz leisten.

Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bedankte sich bei der Firma PRECOPLAT für die großzügige Spende. Die Spende komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Erweiterung des Baumbestandes auf der Fläche der Bäume des Jahres, die die Stadt Krefeld in Krefeld-Hüls angelegt hat und auf der der Baum des Jahres 2026 gepflanzt wurde. Ihr Dank gilt auch der Stadt Krefeld, die die Pflanzung des Baumes ermöglicht hat, und der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hat. 

„Die Baumpflanzinitiative ‚3333 Bäume für Krefeld‘ zeigt sehr konkret, wie lokales Engagement und Klimaschutz zusammenkommen. Als Leiterplattenhersteller aus Krefeld möchten wir mit unserer Spende ein sichtbares Zeichen setzen – für eine lebenswerte Stadt und eine starke Zivilgesellschaft“, erklärte der Geschäftsführer der Firma PRECOPLAT, Andreas Brüggen, und verband damit seinen Dank dafür, dass die Baumpflanzung in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Krefeld, der Baumschule Büssem/Indenklef und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ organisiert und durchgeführt werden konnte.

Zum Baum: Die Espe, Aspe oder Zitterpappel (Populus tremula) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln (Populus). Im weiteren Sinne werden neben der Europäischen Zitterpappel auch die Grobzähnige Zitterpappel (Populus grandidentata) und die Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides) als Espen bezeichnet. Die Espe ist in Deutschland Baum des Jahres 2026. Die Zitterpappel ist eine Pionierbaumart in der natürlichen Sukzession, die eine gestörte Fläche für andere, folgende Baumarten erschließbar macht, dadurch ist sie auch sehr gut als Vorwaldbaumart geeignet. Die Art kann sich gut an veränderte Bedingungen anpassen und ist widerstandsfähig. Dies ist durch die im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Störungen der Wälder von großer Wichtigkeit. Des Weiteren sorgt sie für eine hohe Vielfalt von Arten in Waldgebieten. Diese Punkte machen die Zitterpappel für die Forstwirtschaft interessant.

Zur Spenderin: Das Familienunternehmen PRECOPLAT wird in der zweiten Generation von den Geschwistern Andreas BRÜGGEN und Katharina VÖLKER geführt und produziert hochautomatisiert und in allen Seriengrößen – unbestückte ein- und doppelseitige Leiterplatten, Multilayer bis zu 24 Lagen und semiflexible Platinen an dem auf 25.000 qm angewachsenen Krefelder Produktionsstandort.

Die Geschichte von PRECOPLAT beginnt in den frühen 1970er-Jahren im Keller eines Nachtclubs: Inspiriert vom Film „Saturday Night Fever“ wollte der Gastronom Manfred VÖLKER mit einem aufwendigen Licht- und Sounddesign auf den Zug moderner Diskothekenausstattungen aufspringen. Um Kosten zu sparen entwickelte VÖLKER zusammen mit einigen Elektronikstudenten; die aufgrund exzessiven Feierns bei ihm „in der Kreide“ standen, Schaltungen auf Basis kupferbeschichteter Pertinaxplatten. Von der jahrelangen Gastronomie ermüdet, aber an dieser Technik brennend interessiert, sah VÖLKER die kommerziellen Perspektiven der Leiterplatte und gründete 1977 die PRECOPLAT Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH in Krefeld.

Bis heute erfolgt – von der Arbeitsvorbereitung bis zur elektrischen Endprüfung – der gesamte Herstellungsprozess unter einem Dach. Vom einstigen „Kellerkind“ entwickelte sich die PRECOPLAT so zu einem hochmodernen mittelständischen Unternehmen mit derzeitig etwa 75 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zwölf Millionen Euro.