Alle Beiträge von Stephanie Schröder

Eine Ulme in Hüls

Eine „Ulme“ hat Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gepflanzt. Spender ist die Instrumentenmanufaktur „BassLine“ mit Sitz in Krefeld-Hüls, die in diesem Jahr 25 Jahre alt wird. Gepflanzt wurde die „Ulme“ wenige hundert Meter von der BassLine-Werkstatt entfernt, und zwar in der Grünanlage zwischen Venloer Straße und Dünkirchener Straße in Krefeld-Hüls. 

Die Sprecherin der Initiative, Grit Pöhlmann, dankte der Firma BassLine für die Baumspende und erinnerte daran, dass der Krefelder Künstler CACO diese Initiative 2007 nach dem Sturm Kyrill gestartet hat, die nach seinem Tod in Kooperation mit dem Krefelder Werkhaus e.V. weitergeführt wird.

Bislang wurden im Rahmen der Initiative bereits 1358 Bäume gepflanzt. Und jetzt kam mit der von BassLine gespendeten „Ulme“ der Baum Nr. 1359 hinzu, freut sich Sprecherin Grit Pöhlmann.

Bassline ist eine Instrumentenmanufaktur mit Sitz in Krefeld am Niederrhein. Firmengründer und -inhaber ist Tischlermeister Rüdiger Ziesemann, der über 25 Jahre Erfahrung im Instrumentenbau mit Innovationsfreudigkeit und stetiger Weiterentwicklung seiner elektrischen Bässe verbindet. Ziesemanns handwerkliches Können und fachliches Wissen um tieffrequente Instrumente treffen in seiner Krefelder Werkstatt auf viele Jahre abgelagerte Tonhölzer, die durch Maschinen und Handarbeit nach den Wünschen der Kunden zu einmaligen Instrumenten komponiert werden. Jeder Bassline-Bass ist ein Unikat. Allen Bässen gemein ist Ziesemanns Liebe zum Holz, die sich sowohl in Optik, Haptik und Akustik der Instrumente wiederfinden lässt.

Im Bild I: Peter Büssem, Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, und Tischlermeister Rüdiger Ziesemann, Inhaber der Instrumentenmanufaktur BassLine, bei der Baumpflanzung.
Im Bild II: Nach der Baumpflanzung. Tischlermeister Rüdiger Ziesemann mit seiner Frau Martina.

Auch auf der Webseite von BassLine gibt es einen Bericht über die Pflanzung.

Rotbuche und Winterlinde für den Egelsberg

Test

Eine „Rotbuche“ und eine „Winterlinde“ hat die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ auf dem Egelsberg gepflanzt. Spenderin ist die Traarer Bürgerin Uta Steinfeld, die die Bäume auf die Namen „Wielandgut“ und „Mühlenhof“ taufte.

Mit der Namensgebung erinnert die Spenderin an ihre „erste Heimat“ in Oßmannstedt bei Weimar/Thüringen, die sie in jungen Jahren im Jahre 1953 durch Flucht ihrer Familie aus der damaligen sowjetischen Besatzungszone verliess. Dort besaß die Familie den „Mühlenhof“ und dort lebte auf dem sogenannten „Wielandgut“ der erste deutsche Shakespeare-Übersetzer, der Aufklärer und Wegbereiter der Deutschen Klassik in Weimar, Christoph Martin Wieland (1733–1813).

Uta Steinfeld, die im Frühjahr ihren 80. Geburtstag feiern konnte und aus diesem Anlass mit den Geldgeschenken ihrer Gäste zwei Bäume spendete, lebt nach Zwischenstationen im Westerwald, in Süddeutschland sowie Berlin seit rund 43 Jahren in Traar und war vor 41 Jahren Mitbegründerin des Tennisclubs Traar, in dessen Nähe die von ihr gespendeten Bäume gepflanzt wurden.

Den Krefelder Künstler CACO, der später (im Jahr 2007) mit Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ ins Leben rief, lernte die naturverbundene, sportlich und bürgerschaftlich engagierte Baumspenderin bereits vor vielen Jahren kennen, als CACO – um Geld zu verdienen – in ihrem Garten in Traar Steine verlegte und dort durch sein handwerkliches Wirken ein kreatives „Steinfeld“ schuf. Auch im Angedenken daran habe sie sich entschlossen, die beiden Bäume aus Anlass ihres 80. Geburtstages zu spenden und zu pflanzen.


Nachdem das Pflanzloch ausgehoben ist, kann die Rotbuche nunmehr von der Spenderin Uta Steinfeld (Bildmitte mit weisser Mütze) mit fachmännischer Unterstützung von Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (rechts im Bild) gepflanzt werden.

Grit Pöhlmann, Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die zu der Baumpflanzung neben der Spenderin zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter auch der stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Traar, Walter Kienen, sowie die Carla Stomps (CDU Krefeld) und Johann Heller-Steinbach (Bündnis 90/Die Grünen Krefeld), bedankte sich für die großzügige Spende, mit der man dem Ziel, 3333 Bäume für Krefeld zu pflanzen, ein Stück näher gekommen sei. Immerhin handele es sich dabei um die Bäume Nr. 1357 und 1358.

Apfelbaum „Dorothee“ im Garten der Begegnung

Einen Apfelbaum der Sorte „Berlepsch“ hat die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im „Garten der Begegnung“ in Krefeld-Hüls mit fachkundiger Unterstützung durch den Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef, Peter Büssem, und dessen Gesellen Kevin Kammer gepflanzt. Es ist der Baum Nr. 1356 von den angestrebten 3333 Bäumen, die die Initiative pflanzen möchte, um die Zerstörung des Baumbestandes, die der Orkan „Kyrill“ im Jahre 2007 auch in Krefeld angerichtet hatte, durch die Anpflanzung von neuen Bäumen zumindest teilweise auszugleichen. Gespendet wurde der Baum vom vormaligen Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Peter Könen, der sich ehrenamtlich auch im „Baumteam“ der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ engagiert. Anlass war sein 70. Geburtstag am 22. November 2018. Vorher hat Peter Könen bereits fünf Bäume gespendet, die im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ in den Grünanlagen diverser sozialer Einrichtungen in Krefeld gepflanzt worden sind.

Bild I: Durch zahlreiche Helferinnen und Helfer wurde der Apfelbaum mit fachkundiger Unterstützung durch Peter Büssem (Inhaber der Baumschule Büssem-Indenklef) und seinen Gesellen Kevin Kammer ins Pflanzloch gesetzt und an drei Pfählen festgebunden, bevor am Rand der Pflanzgrube entlang mit der Erde ein Gießrand geformt und die so entstandene Mulde rund um den Baum ordentlich mit Wasser gefüllt wurde.

Die Sprecherin der Baum-Initiative, Grit Pöhlmann konnte zu der Baumpflanzung neben dem Spender Peter Könen und Georg Dammer vom Werkhaus e. V., der die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Jahre 2007 mit verstorbenen Krefelder Künstler CACO ins Leben gerufen hatte, auch zahlreiche Freunde und Förderer der Bauminitiative und der Flüchtlingsinitiative sowie Vertreter/innen aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung der Stadt Krefeld begrüßen. Darunter der Gemüse-Experte Hans Bombien und die Helferinnen Barbara Kammer, Brunhilde Grubic und Monika Rehring vom „Gartenteam“, die stellv. Bezirksvorsteherin von Hüls, Jutta Kind-Brüggemann, der stellv. Bezirksvorsteher von Krefeld-West, Dr. Hans-Josef Ruhland und Bodo Meyer vom Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld.

Grit Pöhlmann, die dem Spender bescheinigte, „ein grünes Herz“ zu haben, bedankte sich für die Baumspende, die nicht nur zur Vielfalt des Grüns im „Garten der Begegnung“ beitrage. Mit dem „Garten der Begegnung“ werde auch und insbesondere das Ziel verfolgt, die kulturelle, religiöse, soziale und sprachliche Vielfalt in einem Kreis von Menschen zu stärken und zu pflegen, die sich dort unabhängig von Geschlecht, Alter, individuellen Fähigkeiten, kultureller Prägung oder Religion respektvoll und wertschätzend begegneten.

Den Baum taufte der Spender auf den Namen „Dorothee“ und ehrte damit die Hülser Ärztin Dr. Dorothee Engers stellvertretend für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Gruppe „Grün ist die Hoffnung“, die Integration durch gemeinsames Gärtnern über die Anlage und die Betreuung des „Garten der Begegnung“ fördert. Der „Garten der Begegnung“ befindet sich hinter der Aldi-Filiale in Krefeld-Hüls. Dr. Dorothee Engers und ihre Helfer/innen der Gruppe „Grün ist die Hoffnung“ wollen dort die Integration durch gemeinsames Gärtnern fördern. Deshalb sei der „Garten der Begegnung“ angelegt worden.

Lichterfest und Baum „Tanja“ im Park der Klinik Königshof

Beim diesjährigen Baum- und Lichterfest im Park der Klinik Königshof, das jährlich im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ von der Klinik Königshof in Kooperation mit dem Krefelder Werkhaus e. V. durchgeführt wird, wurde ein weiterer Baum gepflanzt, den die Klinik Königshof gespendet hatte. Dabei handelt es sich um einen Feldahorn, der von der Schirmherrin der Initiative, Renate Krins, und dem evangelischen Seelsorger der Klinik Königshof, Pfarrer Torsten Möller, auf den Vornamen der Organisatorin des Baum- und Lichterfest, Tanja Maaßen, getauft wurde. „Tanja“ ist Baum Nr. 1354.

Zur Baumpflanzung von „Tanja“ hatten sich im Park, der zum Verweilen und Innehalten einlädt, zahlreiche Patienten und Bewohner, aber auch Besucher, Gäste und Nachbarn eingefunden, die nicht nur die Baumpflanzung, sondern auch den Lauf der Jahreszeiten anhand der Baumfärbungen miterlebten und sich an den illuminierten Bäumen bei der Musik der Band Klaus Klaas & Friends sowie an heißen Getränken und einer leckeren Suppe erfreuten.

Pfarrer Torsten Möller erinnerte in seiner Begrüßung an die Entstehung der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die der verstorbene Initiator und Künstler CACO nach dem Orkan „Kyrill“ im Jahre 2007 ins Leben gerufen hatte, um die durch den Orkan zerstörten Bäume durch Nachpflanzungen zu ersetzen. Im Park der Klinik Königshof seien seitdem zahlreiche neue Bäume gepflanzt worden.

Schirmherrin Renate Krins bedankte sich bei der Klinik Königshof nicht nur für die großzügige Baumspende, sondern auch für die Ausrichtung des Baum- und Lichterfestes, das bei Patienten, Bewohnern, Besuchern und Nachbarn sehr beliebt und mittlerweile ein fester Bestandteil des Veranstaltungsprogramms der Klinik Königshof sei.

Im Bild (v.l.n.r.): Sonya Rokerya, Peter Könen und Renate Krins von der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ mit der Organisatorin des Baum- und Lichterfestes, Tanja Maaßen, und Pfarrer Torsten Möller von der Klinik Königshof bei der Taufe des Baumes „Tanja“.

Japanischer Schnurbaum „Sanitas“ in Fischeln

Die Eheleute Ursula Koose-Kölsch und Dietmar Koose aus Krefeld-Fischeln haben im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ einen weiteren Baum – es ist bereits ihr fünfter Baum – gespendet, der jetzt am Rande des Fischelner Stadtparks mit tatkräftiger Unterstützung der Baumschule Büssem-Indenklef gepflanzt und der von den Spendern auf den Namen „Sanitas“ (Gesundheit) getauft wurde. Ihren ersten Baum hatten die naturverbundenen Eheleute anlässlich ihrer Eheschließung am 9. September 2009 gespendet und gepflanzt. Die jetzige Pflanzung erfolgte aus Anlass des Geburtstages von Ursula Koose-Kölsch am 12. November 2018.

Gepflanzt wurde ein Japanischer Schnurbaum, auch Honigbaum, Schnurbaum, Perlschnurbaum, Japanischer Perlschnurbaum, Japanischer Pagodenbaum oder nach seinen säuerlich schmeckenden Samen Sauerschotenbaum genannt. Dabei handelt es sich um eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Der Schnurbaum ist ein mittelgroßer, sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreicht.

Bei der Begrüßung erklärte Grit Pöhlmann als Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“: „Unser Ziel ist es, ‚Baum für Baum‘ den 3333 Bäumen näher zu kommen, die im Rahmen unserer Initiative gepflanzt werden sollen. Nach dem derzeitigen Stand wurden durch Initiative, die der Krefelder Künstler CACO im Jahre 2007 ins Leben gerufen hatte, über 1.350 Bäume gepflanzt.  Angesichts dessen freuen wir uns nicht nur über die Baumpflanzung, die die Eheleute Koose-Kölsch durch ihre großzügige Spende ermöglicht hat, sondern auch über weitere Baumspenden, die uns zwischenzeitlich von Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Politikern in Aussicht gestellt wurden.“

Im Bild I (v.l.n.r.): Bernd Scheelen (Vorsitzender des Vereins „Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln e.V.“, Renate Krins (Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“), Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef, Baumspenderin und Geburtstagskind Ursula Koose-Kölsch sowie die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann.

3 Geburtstagsbäume für Caco: Sergeant Pepper, Oskar und Matthias

Drei Buchen pflanzten der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer, der Bezirksvorsteher für den Stadtbezirk Krefeld-Ost, Wolfgang Merkel, und der Krefelder Landtagsabgeordnete Marc Blondin. Die drei Politiker hatten die Bäume im Rahmen der Initiative 3333BäumefürKrefeld gespendet. Die Pflanzung der drei Bäume erfolgte in einer „überparteilichen Gemeinschaftsaktion der Spender“ anlässlich der 70. Wiederkehr des Geburtstages des verstorbenen Initiators und Künstlers CACO am 11. November 2018 auf dem Egelsberg, dem Lieblingsort des Künstlers. 

Als leidenschaftlicher Beatles-Fan taufte Oberbürgermeister Frank Meyer seinen Baum nach dem gleichnamigen Beatles-Song auf den Namen „Sergeant Pepper“.

Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel benannte seinen Baum nach seinem Enkel „Oskar“, mit dem er viel in der Natur unterwegs ist.

Landtagsabgeordneter Marc Blondin gab seinem Baum den Namen seines Großvaters „Matthias“, dem er seine eigene Naturverbundenheit verdankt. 

Die Sprecherin der Initiative, Grit Pöhlmann, bedankte sich bei den Spendern und erinnerte an das künstlerisch und sozial geprägte Lebenswerk von CACO, das man mit den Baumpflanzungen wachhalten und fortführen wolle. Mittlerweile seien im Rahmen der Initiative 1.353 Bäume gepflanzt worden. Die Baumpflanzungen wolle man im Sinne von CACO solange fortsetzen, bis das Ziel 3333BäumefürKrefeld erreicht sei. Das sei noch ein weiter Weg, den die Initiative jedoch aktiv und zielstrebig gehen wolle, wie Grit Pöhlmann betonte.

Im Bild I: Oberbürgermeister Frank Meyer (Mitte), Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel (2.v.l.) und Landtagsabgeordneter Marc Blondin (rechts) spendeten nicht nur drei Buchen, sondern überbrachten der Initiative
3333BäumefürKrefeld auch einen Mottokuchen, den Bündnis 90/Die Grünen gespendet hatten, und den Sprecherin Grit Pöhlmann (2.v.r.) und Schirmherrin Renate Krins (links) für die Initiative entgegen nahmen.

Baum der Demokratie in Fischeln

Ina Spanier-Oppermann (SPD) hat im Rahmen der Initiative 3333BäumefürKrefeld einen Baum gespendet und damit die Pflanzzeit in diesem Herbst eröffnet.

In Sichtweite des Fischelner Tennis-Clubs am Mühlenfeld und am Randes des Fischelner Stadtparks konnte Ina Spanier-Oppermann mit tatkräftiger Unterstützung der Baumschule Büssem-Indenklef den von ihr gespendeten Baum pflanzen und auf den Namen „Baum der Demokratie“ taufen.

Einladung zur Baumpflanzung als PDF

Einen ausführlichen und bebilderten Bericht der Pflanzung findet ihr im VZ des Werkhaus e. V.:

Zusätzlich 30 Meter Wachstum für den Fischelner Stadtpark

„Baum der Vielfalt“ in Hüls

Am Montag, den 28. Mai 2018, hat die Initiative „3333BäumefürKrefeld“ im „Garten der Begegnung“ in Krefeld-Hüls gepflanzt. Der Baum – ein Apfelbaum der Apfelsorte des Herbstapfels „Goldparmäne“ – wurde von der Krefelder Bundestagsabgeordneten Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen) gespendet.

Im Bild I: Die Krefelder Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen) mit Freunden und Förderern der Initiative „3333BäumefürKrefeld“ und der Initiative „Garten der Begegnung“ bei der Pflanzung des von Ulle Schauws MdB gespendeten Apfelbaumes.

Der „Garten der Begegnung“, den die Hülser Flüchtlingsinitiative nach einer Idee der Hülser Ärztin Dr. Dorothee Engers unter dem Motto „Grün ist die Hoffnung“ angelegt hat, befindet sich hinter der Aldi-Filiale in Krefeld-Hüls. Dr. Dorothee Engers und ihre Helfer/innen der Gruppe „Grün ist die Hoffnung“ wollen dort die Integration durch gemeinsames Gärtnern fördern. Deshalb sei der „Garten der Begegnung“ angelegt worden. Die Sprecherin der Baum-Initiative, Grit Pöhlmann (links neben dem Baum), konnte zu der Baumpflanzung die Spenderin Ulle Schauws MdB (rechts neben dem Baum), die Schirmherrin der Baum-Initiative, Renate Krins (2.v.r. neben dem Baum) und Dr. Dorothee Engers von der Initiative „Grün ist die Hoffnung“ (2.v.l. neben dem Baum), zahlreiche Freunde und Förderer der Bauminitiative und der Flüchtlingsinitiative sowie Vertreter/innen aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung der Stadt Krefeld begrüßen.

Dr. Dorothee Engers bedankte sich für die Baumspende, die nicht nur zur Vielfalt des Grüns im „Garten der Begegnung“ beitrage. Mit dem „Garten der Begegnung“ werde auch und insbesondere das Ziel verfolgt, die kulturelle, religiöse, soziale und sprachliche Vielfalt umfassend zu stärken und zu pflegen. Ulle Schauws machte deutlich, dass immer wieder um Respekt und Anerkennung von Vielfalt gerungen werden müsse. Der „Garten der Begegnung“ sei ein gelungenes Beispiel für praktizierte Vielfalt im

Kreis der Menschen, die sich dort unabhängig von Geschlecht, Alter, individuellen Fähigkeiten, kultureller Prägung oder Religion respektvoll und wertschätzend begegneten.

Im Bild II: Die Krefelder Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen) bei der „Taufe“ des von ihr gespendeten Apfelbaumes, dem sie den Namen „Baum der Vielfalt“ gab, im „Garten der Begegnung“ mit Dr. Dorothee Engers (links) von der Flüchtlingsinitiative und Grit Pöhlmann (rechts) von der Initiative „3333BäumefürKrefeld“.

Stiel-Eiche Europa

Am 12. Mai 2018 pflanzten wir eine Stiel-Eiche am Rande des Krefelder Stadtwalds in Krefeld-Bockum. Gespendet wurde der Baum vom niederrheinischen Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz, der den Baum auf den Namen „Europa“ taufte. Mit seiner Baumspende wolle er – so der CDU-Politiker – nicht nur die Krefelder Baum-Initiative unterstützen, sondern auch auf die besondere Bedeutung von Bäumen für das Klima aufmerksam machen, für dessen Verbesserung er sich als Klimapolitiker im Europäischen Parlament seit vielen Jahren aktiv einsetze.

Karl-Heinz Florenz bei der Taufe des von ihm gespendeten Baumes „Europa“

Blutbuche „Verantwortung“ in Uerdingen

Auf den Namen „Verantwortung“ hat der Krefelder Bundestagsabgeordnete Otto Fricke (FDP) die vom ihm im Rahmen der Initiative 3333BäumefürKrefeld gespendete Blutbuche getauft, die jetzt in Uerdingen an der Mariensäule gepflanzt wurde, wo bei einem der jüngsten Stürme eine Blutbuche umgekippt ist.

Bundestagsabgeordneter Otto Fricke tauft den Baum

„Aus Verantwortung für Natur und Landschaft sowie für meine Uerdinger Heimat“, wie der gebürtige Uerdinger Otto Fricke zur Begründung der Baumpflanzung an dieser Stelle erklärte. Vor einigen Jahren hatte der FDP-Politiker bereits einen Baum auf dem Gelände des Gymnasiums Fabritianum in Krefeld-Uerdingen geplanzt, der nach Angaben seiner Tochter, die dort Schülerin ist, „wächst und gedeiht“.

Otto Fricke sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern

Vor der Baumpflanzung, die Peter Büssem von der Baumschule Büssem in fachkundiger Art und Weise gemeinsam mit dem Spender sowie einigen Helferinnen und Helfern vornahm, hatte die Schirmherrin der Initiative 3333BäumefürKrefeld, Renate Krins, dem „edlen Spender“ für die Baumspende gedankt, mit der man dem Ziel der Initiative, 3333 Bäume zu pflanzen, wieder einen Baum näher gekommen sei.

Nach dem derzeitigen Stand wurden im Rahmen der Initiative, die der Krefelder Künstler CACO im Jahre 2007 gemeinsam mit dem Werkhaus e. V. ins Leben gerufen hat, nach Angaben der Schirmherrin rund 1300 Bäume gepflanzt. Renate Krins weiter: „Angesichts dessen freuen wir uns nicht nur über die heutige Baumpflanzung, die Otto Fricke durch seine großzügige Spende ermöglicht hat, sondern auch über weitere Baumspenden, die uns zwischenzeitlich zahlreich in Aussicht gestellt wurden.“